Internationales Flair beim europäischen folklore festival.

 (ots)

   - europäisches folklore festival vom 26.07. bis 03.08.2019 in 
     Neustadt in Holstein 

Für Liebhaber des maritimen Flairs ist das Hafenstädtchen Neustadt in Holstein immer eine Reise wert. Sein fjordähnlicher Hafen verbindet die offene See nahezu direkt mit dem historischen Altstadtkern. Alte Segler liegen am Kai, gemütlich-lässige Hafengastronomie lädt zur norddeutschen Kulinarik ein und in der Fünf-Sterne-Marina strahlen hunderte von weißen Segelboote auf der blauen Ostsee.

Alle drei Jahre ist Neustadt in Holstein um ein weiteres Erlebnis reicher. Dann findet hier das europäische folklore festival statt - eines der ältesten Folklore Festivals Deutschlands, bei dem die Neustädter schon seit fast 70 Jahren mit viel Musik und Tanz gleichermaßen die europäische Vielfalt wie auch den Zusammenhalt feiern und fördern.

14 Folkloregruppen mit mehr als 400 Teilnehmern reisen dann aus ganz Europa und der Welt an und eine Woche lang herrscht buntes Treiben mit internationalem Flair auf dem Neustädter Marktplatz. Völkerverständigung wird hierbei groß geschrieben und so werden die internationalen Gäste privat bei Neustädtern untergebracht, so dass sie einen unmittelbaren und sehr persönlichen Einblick in das Leben der norddeutschen Familien erhalten.

Für die Einwohner Neustadts und für Besucher der Europastadt bietet das europäische folklore festival vielfältige, kulturelle Unterhaltung und ein weltoffenes Flair. Hierbei trifft Folklore auf moderne Klänge - Musik, Tanz, bunte Trachten beherrschen das Stadtbild, ein Festumzug, Tanz in den Straßen und der finale Fackeltanz aller Teilnehmer machen das Festival aus, das bereits zum 30. Mal stattfindet.

Zu dem vielseitigen Programm gehören neben Konzerten auch die großen Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen, an denen alle Folkloregruppen teilnehmen. Neben den Auftritten der Folkloregruppen wird unter anderem auch ein Kindertag, ein "Folkloristisches Feuerwerk" und ein südländischer Abend präsentiert.

Weitere Informationen zum Programm, zu den teilnehmenden Folkloregruppen sowie Tickets für das Kirchenkonzert und den großen Abschlussabend des Festivals gibt es online unter http://www.folklore-festival-neustadt.de/

(ots)

   - In Europa sind fünf bis zehn Prozent Trinkgeld üblich, in 
     Amerika und Afrika bis zu 15 Prozent
   - CHECK24 wertet Trinkgeldregelungen in 116 Ländern aus
   - Jetzt noch Last-minute in den Sommerurlaub - Anbietervergleich 
     spart bis zu 60 Prozent 

Ob im Restaurant, Hotel oder Taxi - Trinkgelder sind fast überall üblich. Je nach Reiseland unterscheiden sich die Gepflogenheiten, was die Höhe angeht.*)

In Europa sind in der Regel zwischen fünf und zehn Prozent Trinkgeld angemessen. Das gilt beispielsweise für Portugal und Spanien, auch wenn eine Servicepauschale teilweise inbegriffen ist. Anders sieht es in Finnland aus: Trinkgeld ist hier unüblich und kann sogar als Beleidigung aufgefasst werden. Vergleichsweise hohe Trinkgelder werden in Großbritannien und der Türkei erwartet, Urlauber sollten dort bis zu 15 Prozent geben.

Die übliche Trinkgeldhöhe in Asien liegt bei um die zehn Prozent, in den Vereinigten Arabischen Emiraten gerne auch mal bis zu 15 Prozent. Auf den Malediven gibt es meist eine feste Pauschale für Serviceleistungen. In Japan sollten sich Verbraucher zurückhalten: Trinkgeld wird dort als Beleidigung verstanden.

In Australien und Ozeanien ist es eher unüblich, einen Obolus zu zahlen. Guten Service können Urlauber aber gerne honorieren. Reisen Verbraucher in die USA oder nach Kanada, sollten sie mit Trinkgeldern in Höhe von 15 Prozent rechnen. Auch in Mittel- und Südamerika ist das Trinkgeldniveau höher als in Europa. Ausnahme ist die Dominikanische Republik mit fünf bis zehn Prozent.

Für Service zahlen Urlauber auch in Afrika zehn bis 15 Prozent zusätzlich. Auf den Seychellen und in Marokko genügen aber fünf bis zehn Prozent, in Ghana wird üblicherweise nur aufgerundet.

Kleinere Beträge sind für Dienstleistungen im Hotel üblich, meistens ein paar Münzen für Kofferträger, Concierges oder Zimmermädchen. Die typischen Regelungen für 116 Länder finden Sie weiter unten.

Jetzt noch Last-minute in den Sommerurlaub - Anbietervergleich spart bis zu 60 Prozent

Wer noch keine Reise gebucht hat, sollte jetzt noch zuschlagen. Durch den Vergleich verschiedener Angebote sparen Pauschalurlauber bis zu 60 Prozent der Reisekosten.**) Eine Woche im Fünfsternehotel in der türkischen Urlaubsregion Side & Alanya kostet beispielsweise inklusive Flug und Transfer beim günstigsten Anbieter 1.645 Euro. Bei teuersten werden 4.102 Euro fällig.

"In einigen Bundesländern haben die Sommerferien bereits begonnen, für Kurzentschlossene gibt es aber auch jetzt noch viele Reiseangebote", sagt Martin Zier, Geschäftsführer Reise bei CHECK24. "Bei CHECK24 finden sie den passenden Last-minute-Urlaub für jedes Budget und sparen durch den Anbietervergleich auch noch mehrere Hundert Euro."

Service für Kunden: kostenlose Beratung und einfache Reiseverwaltung im digitalen Kundenkonto

Pauschalurlauber, die Fragen rund um ihre Reisebuchung haben, erhalten bei über 200 CHECK24-Reiseexperten an sieben Tagen die Woche persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. Im persönlichen Kundenkonto haben Urlauber zu jeder Zeit und an jedem Ort alle Reiseunterlagen auf einen Klick verfügbar. Ein persönlicher Ansprechpartner ist ebenfalls direkt erreichbar. Verbraucher sehen und verwalten ihre Verträge digital im Kundenkonto. Diese und weitere kostenlose Serviceleistungen wissen über 15 Millionen Kunden zu schätzen.

*)Tabelle mit Trinkgeldregelungen in den 116 betrachteten Ländern und
weitere Informationen unter: 
https://urlaub.check24.de/service/trinkgeld-knigge 
**)allgemeine Suchkriterien: durchschnittliche Kundenbewertung der 
Hotels mind. 4,3 von 6 Punkte ("gut"); mind. drei Sterne; 
familienfreundliche Hotels; Reisedauer sieben Tage, Reisezeitraum 
1.7. bis 31.8.2019; nur Angebote mit Transfer; Hotel im Angebot von 
mind. drei Reiseveranstaltern; zwei Erwachsene und ein Kind (elf 
Jahre); Abflugort (deutschlandweit); Transfer, Verpflegung und 
Zimmerkategorie bei allen Anbietern pro Hotel gleich; betrachtete 
Hotels sind eine Auswahl aus beliebten Regionen für den Sommerurlaub,
Tabellen mit den betrachteten Hotels unter: 	http://ots.de/W8fzyk 

Über CHECK24

CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal. Der kostenlose Online-Vergleich zahlreicher Anbieter schafft konsequente Transparenz und Kunden sparen durch einen Wechsel oft einige hundert Euro. Privatkunden wählen aus über 300 Kfz-Versicherungstarifen, über 1.000 Strom- und über 850 Gasanbietern, mehr als 300 Banken, über 300 Telekommunikationsanbietern für DSL und Mobilfunk, über 5.000 angeschlossenen Shops für Elektronik, Haushalt und Autoreifen, mehr als 150 Mietwagenanbietern, über 1.000.000 Unterkünften, mehr als 700 Fluggesellschaften und über 90 Pauschalreiseveranstaltern. Die Nutzung der CHECK24-Vergleichsrechner sowie die persönliche Kundenberatung an sieben Tagen die Woche ist für Verbraucher kostenlos. Von den Anbietern erhält CHECK24 eine Vergütung. Das Unternehmen CHECK24 beschäftigt gut 1.000 Mitarbeiter gruppenweit mit Hauptsitz in München. CHECK24 unterstützt EU-Qualitätskriterien für Vergleichsportale Verbraucherschutz steht für CHECK24 an oberster Stelle. Daher beteiligt sich CHECK24 aktiv an der Durchsetzung einheitlicher europäischer Qualitätskriterien für Vergleichsportale. Der Prinzipienkatalog der EU-Kommission "Key Principles for Comparison Tools" enthält neun Empfehlungen zu Objektivität und Transparenz, die CHECK24 in allen Punkten erfüllt - unter anderem zu Rankings, Marktabdeckung, Datenaktualität, Kundenbewertungen, Nutzerfreundlichkeit und Kundenservice.

190718 opodo urlaubsflirt2019

(ots) - Mit den ansteigenden Temperaturen blüht es nicht nur in der Natur. Die tropische Wetterlage befeuert bei Pärchen und Partnersuchenden oft auch die Gefühle zueinander. Aber wie schätzen die Deutschen das Potential für eine (neue) Liebe im Urlaub ein? Das verrät nun eine repräsentative Umfrage des Online-Reiseportals Opodo von 8.000 Befragten*. Die Antwort der Deutschen fällt dabei recht ernüchternd aus: Gerade mal 15 Prozent der deutschen Singles hegt die Hoffnung, sich im Urlaub zu verlieben. Bei den Herren der Schöpfung sind es 17 Prozent, bei den Frauen nur rund jede Achte. Im internationalen Vergleich sind nur die Briten mit rund 12 Prozent noch unromantischer als die Deutschen. Angeführt wird die Liste von den Portugiesen und Italienern, bei denen rund ein Drittel auf die große Urlaubsliebe hofft.

Der Urlaubsflirt bleibt meistens ein Urlaubsflirt

Ein Blick auf die Tatsachen lässt das Herz aber wieder höher schlagen, denn tatsächlich hat einer von drei deutschen Urlaubern tatsächlich schon mal ein kleines Liebesglück in der Fremde gefunden. Das Alter scheint dabei keine Rolle zu spielen, denn sowohl rund ein Drittel der jüngsten befragten Generation (18-24) als auch der ältesten Befragten (ü55) berichten von einem Urlaubsflirt. Männer sind dabei wohl besonders erfolgreich: Fast vier von zehn Männer bestätigen, dass sie schon einmal einen Urlaubsflirt erlebt haben, bei den Frauen sind es rund 25 Prozent. Nach der Rückkehr in den Alltag sind die Urlaubsgefühle laut Umfrage aber wieder schnell vergessen. Die meisten Beziehungen, die im Urlaub entstanden sind, halten weniger als ein Jahr.

Diese Nationen finden im Urlaub am häufigsten ein Liebesglück

   1. Spanien
   2. Italien
   3. Deutschland
   4. Frankreich
   5. Portugal
   6. Großbritannien 

Mehr Sexappeal durch weniger Stress?

Ob man sich im Urlaub attraktiver oder sexier findet, hat die Umfrage ebenfalls erfasst. Auch hier liegen die südeuropäischen Länder vorne. Im Schnitt vier von zehn Spaniern, Italienern und Portugiesen fühlen sich auf Reisen attraktiver, bei den Deutschen ist es ein Viertel. Dafür sagen sieben von zehn der deutschen Reisenden, dass der Grund für ihr gestiegenes Körpergefühl der Abstand zum Alltagsstress ist - keine andere Nationalität stimmt dieser Aussage so deutlich zu. In Großbritannien und Frankreich ist es gerade mal die Hälfte, die sich bei weniger Stress im Urlaub attraktiver finden. In Portugal, Italien und Spanien betrifft dies gerade mal vier von zehn Befragten.

*Die Umfrage wurde von OnePoll im Auftrag von eDreams ODIGEO (Opodo, eDreams, Go Voyages, Travellink) durchgeführt. Befragt wurden 8.000 Erwachsene aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Portugal und Spanien 2018/19.

 

Hier urlaubt es sich vom Meer bis in die Berge besonders günstig.

(ots) - Nach 2018 scheint auch der Sommer 2019 hierzulande rekordverdächtig zu werden. Für Sonne satt müssen Urlauber also nicht nach Spanien, Griechenland oder Italien reisen, sondern können 30 Grad und einen wolkenlosen Himmel auch in heimischen Gefilden genießen. Für Kurzentschlossene hat FeWo-direkt®, seit mehr als 20 Jahren Experte für Ferienhausurlaub, die Übernachtungspreise deutscher Ferienregionen von der Nordsee bis in die Eifel verglichen*. Das Ergebnis: Sind Reisende bei der Wahl des Urlaubsortes flexibel, lassen sich von der Küste bis in die Berge echte Schnäppchen schlagen.

Mehr vom Meer

Blauglitzerndes Meer und den Sand unter den Füßen - egal ob Festland oder Eiland, die Nord- und Ostsee sind für viele deutsche Reisende der Inbegriff von Erholung. Von Cuxhaven über Sylt bis hin nach Rügen oder dem Timmendorfer Strand - in den bekanntesten Urlaubsorten können die durchschnittlichen Übernachtungspreise im Ferienhaus bis zu 60 Euro pro Nacht und Person betragen*. Ferienhausgäste, die dagegen flexibel in Sachen Urlaubsort sind, können das gleiche Strandflair für deutlich weniger Budget erleben: Auf der Nordseehalbinsel Butjadingen an Jade und Weser schliefen FeWo-direkt-Reisende 2018 im Schnitt für nur 23 Euro pro Nacht und Person, auf dem autofreien Wangerooge fielen im Schnitt 39 Euro an. Auf der Ostseeinsel Poel in der Wismarer Bucht entspannten FeWo-direkt-Gäste 2018 für durchschnittlich 31 Euro pro Nacht und Person und im Seebad Ueckermünde gab es das Urlaubsfeeling schon für 29 Euro pro Person und Nacht.

Hier gehen die Preise baden

Um sich im erfrischenden Nass abzukühlen, müssen Urlauber aber nicht zwingend an die Küste, in Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg warten mit der Mecklenburgischen Seenplatte und dem Bodensee wahre Wasserparadiese. Auch hier gilt, Geheimtipps abseits der normalen Touristenpfade eignen sich für ziemlich jeden Geldbeutel. So übernachteten FeWo-direkt-Reisende 2018 in Konstanz für im Schnitt 42 Euro pro Person, auf der gegenüberliegenden Seite des Sees fielen hingegen mit durchschnittlich 36 Euro pro Person knapp 15 Prozent weniger für die Übernachtungskosten an. Wer die anstehenden Ferien im Land der 1.000 Seen verbringen, aber gleichzeitig ein Auge auf das Urlaubsbudget haben möchte, der sollte sich im südöstlichen Teil der Mecklenburgischen Seenplatte umschauen. In Mirow an der "Mecklenburgische Kleinseenplatte" zahlten FeWo-direkt-Urlauber im vergangenen Jahr im Schnitt nur 25 Euro pro Person und Nacht. In Waren an der Müritz waren es hingegen mit durchschnittlich 36 Euro 30 Prozent mehr.

Hoch hinaus für kleines Geld

Urlauber, die sich in den Ferien nach Bergluft sehnen, können aufatmen: Mit ein bisschen Recherche lassen sich von der Sächsischen Schweiz über die Eifel bis nach Oberbayern und dem Schwarzwald Unterkunftsschnäppchen finden. Bizarre Felsformen und wildromantische Schluchten machen für viele den besonderen Reiz des Elbsandsteingebirges aus. Für eine Übernachtung in Bad Schandau, dem ältesten Kurort der Sächsischen Schweiz, wurden 2018 im Schnitt 28 Euro für eine Ferienunterkunft pro Person und Nacht fällig. In Sebnitz, am Rande des Nationalparks Sächsische Schweiz, zahlten FeWo-direkt-Reisende hingegen fünf Euro weniger und damit durchschnittlich nur 23 Euro pro Person und Nacht.

In der Eifel fiel der Preisunterschied noch deutlicher aus: Im Städtchen Nideggen zahlten Bergfans im vergangenen Jahr auf FeWo-direkt.de im Schnitt 37 Euro, in Simmerath dagegen lediglich 26 Euro pro Nacht und Person.

Auch die Bayerischen Alpen sind in der Sparvariante zu haben. Während FeWo-direkt-Urlauber in Bad Wiessee am Tegernsee 2018 im Schnitt 47 Euro pro Person für eine Übernachtung in einer Ferienunterkunft berappten, war es im 30 Minuten entfernten Fischbachau mit durchschnittlich 25 Euro pro Person und Nacht nur knapp halb so viel. Mit 1.493 Metern ist der Feldberg der höchste Gipfel des Schwarzwalds - vergleichsweise hoch sind hier auch die Übernachtungskosten: Im Schnitt 29 Euro zahlten FeWo-direkt-Reisende hier 2018 für eine Nacht im Ferienhaus. Im knapp 30 Kilometer entfernten Oberried hingegen konnten Reisende neun Euro pro Nacht und Person einsparen.

Über FeWo-direkt

Die Webseite www.fewo-direkt.de wird betrieben von der HomeAway UK Limited, Portland House, 25th Floor, Bressenden Place, London, SW1E 5BH, UK. FeWo-direkt, eine Vrbo-Marke und Teil der Expedia Gruppe, ist seit mehr als 20 Jahren Experte für Ferienhausurlaub. Im HomeAway-Netzwerk stehen mehr als zwei Millionen einzigartige Unterkünfte in 190 Ländern weltweit zur Auswahl. Weitere Infos unter www.fewo-direkt.de.

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(ots) - Offene stehende Gepäckklappen an Haltestellen und unübersichtliches Gedränge: Kofferdiebe haben bei den stark frequentierten Fernbussen oft leichtes Spiel. Das Infocenter der R+V Versicherung rät Reisenden deshalb, den Gepäckraum im Auge zu behalten - besonders wenn neue Fahrgäste ein- oder aussteigen.

Vorsicht bei Zwischenhalten

Reisen mit dem Fernbus ist häufig deutlich günstiger als mit Bahn, Flugzeug oder Auto. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen dieses Angebot nutzen. Doch damit steigt die Gefahr von Gepäckdiebstählen. "Auch professionelle Diebesbanden haben Busreisen als Betätigungsfeld entdeckt. Denn oft ist es für sie sehr leicht, an die Gepäckstücke zu kommen - einfach, weil die Betroffenen nicht im unmittelbarer Nähe des Gepäckraums sitzen", sagt Nicole Günter, Expertin für Sachschäden bei der R+V Versicherung. "Und gerade inmitten des großen Trubels bei Zwischenstopps fällt es nicht weiter auf, wenn jemand einen Koffer wegträgt."

Reisende sollten sich daher möglichst auf die Seite setzen, auf der ihr Gepäck verstaut ist. Bei Zwischenstopps können sie dann aus dem Fenster sehen, ob Fremde ihren Koffer ausladen. "Hier hilft natürlich, wenn der Koffer eine auffällige Farbe oder besondere Kofferbänder hat", sagt R+V-Expertin Günter. "Das schützt zugleich auch vor Verwechslungen."

Busunternehmen hat Obhutspflicht

Wenn der Koffer tatsächlich gestohlen wird, ist unter Umständen das Busunternehmen in der Pflicht. "Es transportiert ja nicht nur die Reisenden, sondern auch deren Gepäck. Deshalb hat es eine Obhutspflicht. Dies gilt jedoch nur, wenn das Unternehmen oder ein Mitarbeiter eine Mitschuld am Verschwinden trägt", erklärt Nicole Günter. Zudem muss der Geschädigte beweisen, dass der Koffer tatsächlich weg ist und was darin war: "Ein Foto des Inhalts hilft in einem solchen Fall sicherlich weiter."

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

   - Wichtige Dokumente und Gegenstände wie Ausweis, Geldbörse und 
     Handy sollten Reisende direkt bei sich tragen - sie gehören 
     nicht in den Koffer.
   - Eine Reisegepäckversicherung deckt den Diebstahl und Verlust von
     Koffern und Taschen ab. Zudem bieten einige 
     Hausratversicherungen Zusatzdeckungen für diesen Fall an. 
     Wichtig: Bei der Erstattung von Wertsachen gibt es 
     Einschränkungen.
   - Verunglückt der Bus während einer Fernreise von über 250 
     Kilometer, muss das Busunternehmen den Reisenden entschädigen, 
     wenn Gepäck verloren geht oder beschädigt wird.
   - Zulässige Menge und Größe des Gepäckstücks im Vorfeld prüfen: Je
     nach Anbieter gibt es unterschiedliche Regelungen für die 
     Gepäckmitnahme. Werden die Vorgaben überschritten, können 
     Zusatzkosten entstehen oder das Gepäck wird nicht mitgenommen. 
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