(ots)

   - Bereits einmalige Sondertilgung reduziert Zinskosten im Beispiel
     um 153 Euro
   - Sondertilgungen bei vielen Banken kostenlos - häufig unter 
     bestimmten Voraussetzungen
   - Bei Fragen zu Konsumentenkrediten beraten mehr als 200 
     CHECK24-Kreditexperten 

"Mit einer Sondertilgung sparen Kreditnehmer Zinskosten und sind früher schuldenfrei", sagt Christian Nau, Geschäftsführer Kredite bei CHECK24. Immerhin jeder zehnte Deutsche nutzt daher eine Steuerrückerstattung, um mit dem Geld einen laufenden Ratenkredit über die vereinbarte monatliche Rate hinaus zu tilgen.1) Durchschnittlich erhalten Verbraucher 1.007 Euro ihrer gezahlten Steuern zurück.2)

Beispielrechnung: Bereits einmalige Sondertilgung spart 153 Euro Zinsen

Zahlt ein Kreditnehmer für sein Darlehen über 12.500 Euro nach einem Jahr diese 1.007 Euro zusätzlich zurück, reduziert er seine Zinskosten insgesamt um 153 Euro. Die Restlaufzeit sinkt von 48 auf 43 Monate. Das Sparpotenzial steigt, je häufiger Verbraucher Sondertilgungen leisten, je höher die einmalige Zahlung ausfällt und je früher sie diese leisten.

Sondertilgungen sind bei vielen Banken kostenlos

Banken dürfen für eine Sondertilgung eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Die Gebühr ist aber auf ein Prozent des vorzeitig zurückgezahlten Betrags begrenzt, wenn der Kreditnehmer noch mehr als zwölf Raten zu bezahlen hat. Im betrachteten Beispiel werden also nicht mehr als 10,07 Euro fällig. Sind noch weniger als zwölf Raten offen, dürfen Banken maximal 0,5 Prozent erheben. Die Mehrheit der Banken verzichtet komplett auf eine Vorfälligkeitsentschädigung. Häufig gibt es dafür aber bestimmte Voraussetzungen - z. B. ist eine Sondertilgung nur einmal im Jahr oder bis zu einer festgelegten Summe kostenlos. Die Konditionen der jeweiligen Bank sehen CHECK24-Kunden vor Kreditabschluss im Vergleichsergebnis.

Bei Verbraucherfragen beraten mehr als 200 CHECK24-Kreditexperten

Verbraucher, die Fragen zu einem Kredit haben, erhalten bei den über 200 CHECK24-Kreditexperten an sieben Tagen die Woche eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. Im Kreditcenter haben Kunden ihre Darlehen im Blick, können neue Anfragen starten und das passende Angebot digital abschließen. Mit dem SmartAntrag bietet CHECK24 einen volldigitalen Kreditantrag. Dadurch entfallen 70 Prozent der Kundeneingaben. Der sogenannte digitale Kontoblick übernimmt mithilfe künstlicher Intelligenz die notwendigen Daten aus dem Girokonto des Antragstellers. Das reduziert das Risiko einer Kreditablehnung durch Fehleingaben.

1)Quelle: http://ots.de/a67hAn [28.8.2019]

2)Durchschnittliche Steuerrückerstattung für das Jahr 2015; aktuellere Zahlen liegen aufgrund der für freiwillige Steuererklärung gültigen Vierjahresfrist noch nicht vor. Quelle: http://ots.de/5xAQ6S[28.8.2019]

Über CHECK24

CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal. Der kostenlose Online-Vergleich zahlreicher Anbieter schafft konsequente Transparenz und Kunden sparen durch einen Wechsel oft einige hundert Euro. Privatkunden wählen aus über 300 Kfz-Versicherungstarifen, über 1.000 Strom- und über 850 Gasanbietern, mehr als 300 Banken, über 300 Telekommunikationsanbietern für DSL und Mobilfunk, über 5.000 angeschlossenen Shops für Elektronik, Haushalt und Autoreifen, mehr als 150 Mietwagenanbietern, über 1.000.000 Unterkünften, mehr als 700 Fluggesellschaften und über 90 Pauschalreiseveranstaltern. Die Nutzung der CHECK24-Vergleichsrechner sowie die persönliche Kundenberatung an sieben Tagen die Woche ist für Verbraucher kostenlos. Von den Anbietern erhält CHECK24 eine Vergütung. CHECK24 unterstützt EU-Qualitätskriterien für Vergleichsportale Verbraucherschutz steht für CHECK24 an oberster Stelle. Daher beteiligt sich CHECK24 aktiv an der Durchsetzung einheitlicher europäischer Qualitätskriterien für Vergleichsportale. Der Prinzipienkatalog der EU-Kommission "Key Principles for Comparison Tools" enthält neun Empfehlungen zu Objektivität und Transparenz, die CHECK24 in allen Punkten erfüllt - unter anderem zu Rankings, Marktabdeckung, Datenaktualität, Kundenbewertungen, Nutzerfreundlichkeit und Kundenservice.

Die deutschen Handwerkskammern haben bei ihren Pflichtmitgliedern einen besseren Ruf als erwartet. Das ergab eine Umfrage bei Nutzern der Handwerker-App Craftnote, an der mehr als 3.000 Unternehmer im Bauwesen teilnahmen.

Etwa 47.000 Handwerker aus unterschiedlichen Gewerken (so nennt man die Sparten im Bauwesen) nutzen die Handwerker-App -> Craftnote. Weil ihr Erfinder Gleb Christoffel wissen wollte, wie die Unternehmer in seinem Netzwerk über ihre Pflichtmitgliedschaft in einer der 53 Handwerkskammern des Landes denken, initiierte er eine Umfrage, an der 3.897 Firmenchefs teilnahmen.

Das Ergebnis steht im Kontrast zu vielen Äußerungen in Medien, auf Facebook und anderen Socialmedia-Kanälen. Fazit: Die überwiegende Mehrheit der HWK-Mitglieder bei Craftnote hat nichts zu meckern.

Nur 6,6% der Befragten nehmen eine negative Grundeinstellung zu ihrer Handwerkskammer ein. Deutlich größer ist die Zahl jener mit positiver Einstellung: 51,6% finden ihre Handwerkskammer gut. 41,8% stehen neutral zu ihrer HWK.

Noch deutlicher pro Handwerkskammer fällt das Ergebnis aus, wenn man die Unternehmer fragt, ob sie aus ihrer HWK austreten würden, wenn sie könnten. Erstaunlich viele sagen "nein". 77,9% der befragten Unternehmer im Baugewerbe würden in ihrer HWK bleiben, selbst wenn sie diese verlassen könnten.

Obwohl die Mehrheit eine positive Einstellung zu ihrer HWK äußert, gaben 53,3% der Befragten an, dass sie noch gar keinen direkten Kontakt zur HWK hatten. 62,4% interessieren sich auch gar nicht für das aktuelle Angebot ihrer Standesvertretung. Von jenen, welche bereits die Dienste ihrer HWK in Anspruch nahmen, waren 82,3% zufrieden.

Befragt man die Handwerks-Unternehmer, was sie sich konkret von ihrer Handwerkskammer wünschen, antworten sie häufig: Mehr Transparenz bei den Kammer-Finanzen und engeren Kontakt zwischen Kammer und Betrieb.

Craftnote-Gründer Gleb Christoffel: "Unsere Umfrage zeigt, dass das Angebot der Handwerkskammern im Handwerk gut ankommt, aber nicht alle Handwerker erreicht. Wir sehen hier viel Potential für eine vielversprechende Zusammenarbeit."

Wer ist Mitglied einer HWK?

Rund eine Million Handwerksbetriebe sind in den 53 deutschen Handwerkskammern verpflichtend registriert und zahlen zwischen null und weit über 10.000 Euro Grundbeitrag pro Jahr plus Zusatzbeitrag, der sich nach Gewinn bzw. Gewerbeertrag richtet. Jede Kammer hat ihre eigene Tarifordnung.

Über Craftnote:

Die Handwerker-App Craftnote ist für kleine und mittelgroße Handwerksbetriebe und Bauherren geeignet. Mit dem Ziel, allen Beteiligten im Büro, auf der Baustelle oder in der Werkstatt jederzeit den gleichen Informationsstand zu geben. Der Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Dokumentation und einheitlichen Kommunikation für moderne Handwerker-Teams und ihre Bauherren. Die App läuft auf Smartphone, Tablet und PC. Die kostenfreie Registration ist per E-Mail-Adresse auf -> www.craftnote.de möglich.

Craftnote-Gründer Gleb Christoffel arbeitete nach dem Studium als Projektentwickler und Gebäudesanierer, sammelte als Bauleiter viel Erfahrung und landete oft wegen Streitigkeiten vor Gericht. Weil er lernte, dass die meisten Konflikte mit Handwerkern aus Missverständnissen in der Kommunikation entstehen, entwickelte Christoffel 2017 die App Craftnote, die im März 2018 erstmals im Appstore verfügbar war. Craftnote wächst und hat derzeit rund 47.000 registrierte Nutzer. Gleb Christoffel (Jahrgang 1985) wanderte als 14-Jähriger mit seinen Eltern aus der Ukraine nach Deutschland ein und studierte BWL in Trier.

Aber Umweltverhalten ändert sich bei den Jungen am stärksten

 

(ots) - Vier von zehn Deutschen (41%) leben nach eigenem Bekunden derzeit umweltbewusst. Unter jungen Menschen (14 bis 23 Jahre) ist umweltbewusstes Verhalten allerdings trotz der bundesweit anhaltenden Klimastreiks von Schülerinnen und Schülern deutlich weniger stark ausgeprägt. Lediglich jeder Dritte (33%) aus dieser Altersgruppe achtet darauf, im Alltag umweltbewusst zu handeln, wenn auch dieser Wert gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte gestiegen ist.

Nicht einmal jeder fünfte Deutsche (19%) meint aktuell, in einer Welt zu leben, die gut mit der Natur umgeht - alle Altersgruppen sehen in dieser Frage ähnlich schwarz, wie der vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos in Zusammenarbeit mit Zukunftsforscher Opaschowski erhobene »Nationale WohlstandsIndex für Deutschland« (NAWI-D) ergab. Der NAWI-D misst seit 2012 vierteljährlich den subjektiv empfundenen Wohlstand in der deutschen Bevölkerung. Unabhängig von der Bedeutung für das eigene Wohlbefinden wird dabei auch ermittelt, inwieweit sich die Bürger umweltbewusst verhalten.

Ältere leben Umweltbewusstsein vor, Nachholbedarf bei Gen Z

Auch in anderen Bereichen des ökologischen Wohlergehens liegen die Umfragewerte der jungen Generation deutlich unter denen der Gesamtbevölkerung. So lebt zum Beispiel fast jeder dritte Deutsche (32%) laut eigener Einschätzung im Einklang mit der Natur, bei der Gen Z (hier definiert als 14-23-jährig) tut dies gerade einmal jeder Vierte (25%). Auch der Anstieg bei den Jungen von fünf Prozentpunkten gegenüber 2018 ändert nichts daran, dass alle anderen Altersgruppen hier deutlich höhere Zustimmungswerte haben und hatten.

Verhalten ändert sich bei den Jüngeren am stärksten

Nichtsdestotrotz wächst das Umweltbewusstsein zurzeit in keiner Altersgruppe so stark wie bei den jüngeren Befragten. Im letzten Jahr ist der Anteil der 14 bis 23-Jährigen, die laut eigenen Angaben umweltbewusst leben, um ganze vier Prozentpunkte angestiegen (29% in 2018), seit 2017 sogar um sieben Prozentpunkte (26%). In den anderen Altersgruppen sind die Veränderungen im Verhalten seit Beginn der »Fridays for Future«-Proteste weit weniger signifikant.

Wenn es um die Definition von Wohlstand geht, so ist bei der GenZ der größte Anstieg zu verzeichnen, was die Bedeutung ökologischer Faktoren für den Wohlstand angeht. Für jeden Vierten (24%) gehört beispielsweise die Nutzung erneuerbarer Energie zum Wohlstandsbegriff, im Durchschnitt sehen das nur 15 Prozent der Deutschen so.

Wohlstand des Einzelnen beruht nicht auf ökologischem Wohlergehen

Insgesamt werden ökologische Faktoren hingegen in deutlich geringerem Maße als treibende Kraft für den Wohlstand des Einzelnen gesehen als ökonomische, individuelle oder gesellschaftliche Umstände. Nicht einmal jeder vierte Deutsche (24%) verbindet beispielsweise ein Leben im Einklang mit der Natur mit dem Begriff Wohlstand. Selbst für die deutliche Mehrheit der Gen Z ist ökologisches Wohlergehen nach wie vor keine Grundvoraussetzung dafür, um zukünftig in Wohlstand leben zu können. Allerdings ist der Anteil derjenigen, für die Wohlstand und Ökologie unmittelbar zusammenhängen, bei den Jüngeren im Vergleich zu früheren Erhebungen am stärksten angestiegen.

Zukunftsforscher Horst Opaschowski: »Eine Demonstration ist noch keine Revolution. Die Fridays for Future-Bewegung hat generationsübergreifend viele Menschen für klimatische Langzeitfolgen sensibilisiert. Aber vom Sinneswandel zum Verhaltenswandel ist noch ein weiter Weg. Andererseits wächst mit dem Umweltbewusstsein auch das Verständnis der Bevölkerung für umweltpolitische Maßnahmen. Insbesondere die Schaffung von positiven Anreizen für ein umweltfreundliches Verhalten kann die Aufgeschlossenheit der Bevölkerung für eine neue Klimaschutzpolitik verstärken helfen.«

Hans-Peter Drews, Senior Director bei Ipsos, ergänzt, dass diese positiven Anreize vor allem den Nutzen für den Einzelnen herausstellen sollten, um überzeugend zu Verhaltensänderungen zu führen. »Es müssen auch kurzfristige Zwischenziele vereinbart werden, an deren Erfüllung die Politiker gemessen werden. Politiker und Aktivisten sollten zudem saubere Meere und Flüsse, Artenreichtum und frische Luft in den Städten in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation stellen. Das würde dazu führen, dass nicht nur die Sicherheit des Einkommens, die Erfüllung der Reisewünsche oder auch gute Vorsorgemöglichkeiten als feste Bestandteile ihres Wohlergehens, für die es sich lohnt zu handeln, angesehen werden, sondern auch eine saubere Umwelt.«

Steckbrief NAWI-D

Im Frühjahr 2012 konzipierte Ipsos gemeinsam mit Zukunftsforscher Prof. Dr. Opaschowski ein neues Wohlstandsbarometer als Basis für einen umfassenden Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), das seitdem kontinuierlich quartalsweise erhoben wird.

Studiensteckbrief der aktuellen Welle 2019:

Methode: Ipsos Capibus Computer Assisted Personal Interviewing, im Haushalt des Befragten. Random route - zufällig ausgewählter Haushalt und Befragungsperson.

   Stichprobe: 2.000 Personen ab 14 Jahren. 
   Grundgesamtheit: Deutschsprechende Bevölkerung in
   Privathaushalten. 
   Feldzeit: Juni 2019. 

Für die Erhebungen zum Wohlstandsbarometer greift Ipsos Observer auf seinen eigenen bundesweiten Interviewerstab zurück, der erfahren in der Durchführung sozialwissenschaftlicher Studien mit anspruchsvollen Designs ist. Die Datenerhebung erfolgt mittels persönlicher Interviews in den Zielhaushalten im Rahmen der wöchentlichen CAPI-Mehrthemenumfragen.

(ots) - Beim Bezahlen unterscheiden sich noch die Generationen: Eine Mehrheit der 16- bis 44-Jährigen hat ihre letzten Einkäufe laut eigener Aussage meistens mit Karte bezahlt. Besonders bei den unter 30-Jährigen zeigt sich ein großer Wandel: Innerhalb nur eines Jahres stieg der Anteil von 39 Prozent auf 51 Prozent. Auch bei den 30- bis 44-Jährigen bevorzugt eine Mehrheit (52 Prozent) die Karte vor dem Bargeld. Die Bevölkerung ab 45 Jahren hingegen griff bei den letzten Einkäufen an der Kasse in großen Teilen (69 Prozent) meistens zu Scheinen und Münzen. Gesamtgesellschaftlich zeigt sich: Haben Befragte moderne Bezahlverfahren, wie girocard kontaktlos, selbst schon ausprobiert, beeinflusst das ihr Urteil über die Bezahlart positiv. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, das im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. im Juni und Juli dieses Jahres 1.228 Personen ab 16 Jahren befragte.

Der Trend geht zur Kartenzahlung - egal, ob die Karte gesteckt, oder kontaktlos bezahlt wird

Auch wenn über alle Befragten hinweg Bargeld (60 Prozent) noch vor der Karte (39 Prozent) am häufigsten genutzt wird, vollzieht sich ein Wandel hin zur Kartenzahlung. Diesen Trend bestätigt auch die aktuelle Halbjahresstatistik der Deutschen Kreditwirtschaft (DK): Sie verzeichnet für die girocard im ersten Halbjahr 2019 einen deutlichen Transaktionszuwachs von rund 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Grund für die vermehrte Kartenzahlung ist das kontaktlose Bezahlen.

Fast jeder Bürger hierzulande besitzt laut Allensbach-Studie eine girocard (94 Prozent), unabhängig von Einkommens- und Altersgrenzen. Der Kreis der Inhaber, die laut eigener Aussage mit ihrer Karte auch kontaktlos bezahlen können, wächst kontinuierlich: Von 13 Prozent im Jahr 2017 auf 44 Prozent heute. Laut DK-Statistik war im ersten Halbjahr 2019 schon mehr als jede fünfte Bezahlung im girocard System kontaktlos. Die jüngere Altersgruppe zeigt sich auch hier nutzerfreudig: Laut Allensbach-Umfrage hat knapp jeder Zweite der unter 30-Jährigen mit Karte bereits kontaktlos bezahlt (47 Prozent). Gesamtgesellschaftlich ist es fast jeder Dritte (30 Prozent).

Über alle Altersgrenzen hinweg ist erkennbar, dass all jene, die die Kontaktlos-Funktion ihrer girocard schon selbst genutzt haben, ihre Vorteile besonders hervorheben. Insgesamt halten sechs von zehn Personen (60 Prozent) die kontaktlose Zahlung für schnell. Unter den Kontaktlos-Nutzern sind es sogar bereits 81 Prozent. Drei Viertel (76 Prozent) derjenigen, die bereits kontaktlos gezahlt haben, erachten es außerdem als einfacher, als die Karte zu stecken (gesamtgesellschaftlich: 51 Prozent). 73 Prozent finden das Verfahren modern (gesamtgesellschaftlich: 52 Prozent).

Zukunftsvision - ganz ohne Bargeld

Das theoretische Gedankenspiel einer Welt ohne Bargeld erlaubt es, einen Blick auf die Präferenzen in Bezug auf die elektronischen Bezahlverfahren in der Bundesrepublik zu werfen. Besonders innovationsbereit zeigen sich hier die Jüngsten: 40 Prozent der 16- bis 29-Jährigen würden dann am liebsten mit dem Smartphone bezahlen. Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich Unterschiede: Insgesamt würden Stand heute 22 Prozent der Männer, aber nur 17 Prozent der Frauen das Smartphone innerhalb dieses Szenarios bevorzugen. Alters- und geschlechtsübergreifend präferieren innerhalb dieser theoretischen Welt über drei Viertel der Befragten die girocard als Bezahlsystem. Die Umstellung auf eine rein bargeldlose Bezahlung würde jedoch vor allem der älteren Generation schwerfallen: Knapp drei Viertel von Ihnen geben an, eine Umstellung wäre für sie sehr schwer oder eher schwer. 67 Prozent der 16- bis 29-Jährigen hingegen fänden dies sehr leicht oder eher leicht. Die Art des Bezahlens hierzulande scheint also noch eine Generationenfrage zu sein.

Zur Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V.

Die Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die bargeldlosen Bezahlverfahren der Deutschen Kreditwirtschaft akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Der Verein recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten seiner Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs. Bereits seit vierzehn Jahren beschäftigt sich die Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. mit dem Bezahlen in Deutschland.

Zu den Bezahlverfahren

Mehr als 100 Millionen girocards von Banken und Sparkassen gibt es in Deutschland - fast jeder Bürger hat sie in der Tasche. Immer mehr Banken und Sparkassen ermöglichen ihren Kunden mit der girocard als Deutschlands meist genutzter Debitkarte den neuen, komfortablen Service des kontaktlosen Bezahlens mit Karte und Smartphone. Weiterhin sind auch die Prepaid-Systeme GeldKarte (kontaktbehaftet) und girogo (kontaktlos) weit verbreitete Funktionen auf der girocard.

Weitere Informationen finden Sie unter www.Initiative-DZ.de

(ots) - Eine Lebenserwartung von 83 Jahren bei Frauen und 78 Jahren bei Männern ist mittlerweile der Normalfall. Hinzu kommt die niedrige Geburtenrate von durchschnittlich 1,5 Kindern pro Frau in Deutschland. In Gesundheitsberufen sind die Auswirkungen des demografischen Wandels bereits spürbar. Seit 2012 hat sich die Nachfrage nach Pflegekräften fast verdreifacht. Das zeigt der StepStone Fachkräfteatlas, mit dem die Online-Jobplattform StepStone die Entwicklung der Fachkräftenachfrage in Deutschland seit 2012 auf Basis von rund zwei Millionen Stellenanzeigen monatlich auswertet. Und obwohl händeringend Fachkräfte für Gesundheitsberufe gesucht werden, liegt das Durchschnittsgehalt mit 47.500 Euro* deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt für Fachkräfte (59.000 Euro).

Pfleger und Zahnarzthelfer verdienen unterdurchschnittlich

Vom Physiotherapeuten über den Krankenpfleger bis hin zum Pflegedienstleiter: Das Angebot an Gesundheits-Jobs ist vielfältig. Laut StepStone Gehaltsplaner, der auf rund 200.000 Datensätzen basiert, liegen zwischen den einzelnen Gesundheitsberufen allerdings teils große Gehaltsunterschiede. Während der Medizinproduktberater mit 58.800 Euro sehr gut verdient, muss sich der Medizintechniker bereits mit mehr als 10.000 Euro weniger im Jahr zufriedengeben. Der auf dem Arbeitsmarkt so händeringend gesuchte Altenpfleger erzielt hingegen nur ein Jahresgehalt von 37.400 Euro. Wer als Zahnarzthelfer arbeitet, erhält mit 29.600 Euro sogar noch weniger. Grundsätzlich zahlt sich Personalverantwortung - wie in allen anderen Berufen - ebenso in den Gesundheitsjobs aus: Während Fachkräfte ohne Managementverantwortung im Schnitt 42.200 Euro verdienen, steigt das Gehalt ab der mittleren Managementebene (Teamleitung) um 10.000 Euro pro Jahr an. Wer Bereichsleiter ist, verdient mit 61.000 Euro bereits überdurchschnittlich gut.

Der Akademikertitel zahlt sich aus

Wer studiert, verdient im Normalfall erst später Geld als die Kollegen, die eine Ausbildung gemacht haben. Mit Blick auf Gesundheitsjobs zahlt sich ein akademischer Abschluss langfristig jedoch aus. Nach einem Studium erzielen Spezialisten in diesem Bereich 62.000 Euro im Jahr. Fachkräfte ohne akademische Ausbildung bekommen jährlich nur 39.300 Euro. Das sind satte 36 Prozent weniger. Dennoch haben bloß 18 Prozent der Fachkräfte, die einen Gesundheitsberuf ausüben, studiert.

Top-Gehälter in Frankfurt am Main

In der hessischen Großstadt verdienen Fachkräfte mit Gesundheitsjobs im Jahr durchschnittlich 58.000 Euro im Jahr. Das sind 22 Prozent mehr, als der Durchschnitt verdient. Darauf folgen die Landeshauptstädte München (57.100 Euro), Stuttgart (53.300 Euro) und Düsseldorf (53.300 Euro). Auch beim Vergleich der Bundesländer zeigt sich ein ähnliches Bild. Hessen, Hamburg und Bayern sind die Tabellenführer. In den neuen Bundesländern verdienen Angestellte in Gesundheitsberufen weniger. In Sachsen sind es nur 37.800 Euro. Damit liegt das Jahreseinkommen hier sogar 20 Prozent unter dem Durchschnitt.

*Bei der Analyse der Gesundheitsjobs wurde der Job des Arztes bewusst herausgefiltert.

Mehr Gehaltsinformationen liefert der StepStone Gehaltsplaner: www.stepstone.de/gehaltsplaner

Aktuelle StepStone Studien und Informationen rund um Karriere, Gehalt, Recruiting und Arbeitsmarkt finden Sie kostenfrei, übersichtlich und multimedial aufbereitet unter: www.stepstone.de/wissen

Über den StepStone Gehaltsplaner

Die Online-Jobplattform StepStone bietet neben dem jährlichen StepStone Gehaltsreport für Fach- und Führungskräfte weitere Services zum Thema Gehalt. Dazu gehört auch der StepStone Gehaltsplaner, für den Jobexperten und Marktforscher einen Algorithmus entwickelt haben, der auf Basis der wichtigsten Gehaltstreiber (z. B. Branche, Tätigkeit, Erfahrung) eine sehr genaue Prognose der persönlichen Gehaltshöhe liefert. Weitere Informationen unter: www.stepstone.de/gehaltsplaner

Über den StepStone Fachkräfteatlas

Unter www.fachkraefteatlas.de bietet der StepStone Fachkräfteatlas monatlich einen Überblick über die Entwicklung der Fachkräftenachfrage in Deutschland - bundesweit, regional und nach Berufsgruppen. Basis der Auswertung ist die Anzahl der Stellenausschreibungen auf allen relevanten Online- und Print-Plattformen in Deutschland seit 2012 (Quelle: Anzeigendaten.de). Mehr Informationen: www.fachkraefteatlas.de

Über StepStone

Mit StepStone finden Menschen ihren Traumjob. StepStone beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter und betreibt neben www.stepstone.de Online-Jobbörsen in weiteren Ländern. Das 1996 gegründete Unternehmen ist eine Tochter der Axel Springer SE.

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