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(red) Die Alsterschleusen im Alstertal sind in einem schlechten Zustand. Die FDP Alstertal-Walddörfer fordert daher in einem aktuellen Antrag ein nachhaltiges Konzept zum Umbau der Schleusen. Diese sollen für die Bürger sicherer, naturnaher und zugänglicher werden und mehr Erholungswert bieten. „Wenn die Schleusen als Baudenkmal erhalten werden, der Wasserlauf aber in eine fließende Bewegung gebracht wird, erfüllen sich die anderen Anforderungen fast von selbst“, sagt Umweltexperte Rolf Schnittger (FDP), Initiator des Antrags. Für dieses Vorhaben gibt es ein erfolgreiches Beispiel: die Neugestaltung des Wandse-Laufes im Bereich ‚Am Pulverhof’. Gert Wöllmann (FDP): „Die Wandse fließt hier, ohne sich zu stauen wie früher, in gleichmäßigem Gefälle über eingebrachten Kies und Steine. Durch die dabei entstehenden Verwirbelungen gelangt Sauerstoff in das Gewässer. Die Fische können in beide Richtungen ziehen – und die Bürger ohne Absperrungen diesen Bereich genießen.“
Die Alsterschleusen sind für die Geschichte der Stadt Hamburg wichtige Denkmale – sie erinnern daran, dass in Frühzeiten über Alsterschiffe verschiedene Bau- und Nahrungsmittel nach Hamburg transportiert wurden. „Modernisierungsmaßnahmen sind schon aus denkmalpflegerischen Gründen notwendig“, so FDP Kreisvorsitzender Frank Mario Stussig. „Vor allem aber bergen die Schleusen in ihrem jetzigen Zustand Gefahrenquellen für die Bürger. Es gilt, weitere Todesfälle wie an der Poppenbütteler Schleuse durch eine Neugestaltung zu verhindern. Wir brauchen nicht noch mehr Zäune und Mauern, sondern ein ganz neues Konzept, das Geschichte und Zukunft verbindet: Die Denkmäler weitgehend erhalten, aber ohne Staufunktion. Die Alster naturschonend und kostengünstig frei fließen lassen. Modernisierung im Einklang von Ökologie, Ökonomie und Bürgerfreundlichkeit.“
Das Thema Schleusen, ihr Zustand und ihre Bedeutung für Natur und Freizeitwert betrifft nicht nur den Kreis Alstertal-Walddörfer. Birgit Wolff, Spitzenkandidatin der FDP für die Bezirksversammlung Wandsbek, verweist auf das viele Grün und auch das viele Wasser im Bezirk, das eine zeitgemäße Pflege erfordere: „Die Chancen, für die ganz unterschiedlichen Gewässer nachhaltige Konzepte zu entwickeln, sind enorm, wenn wir mutige Lösungen im Einklang mit der Natur planen.“

Foto oben von links: Rolf Schnittger, Birgit Wolff/FDP-Bezirks-Spitzenkandidatin, und Gert Wöllmann

 

Einladung zur „Bürgersprechstunde vor Ort“
Am Sonnabend, 09. März, zwischen 14 und 16 Uhr ist die FDP Alstertal-Walddörfer mit ihrer ersten neuen „FDP-Bürgersprechstunde vor Ort“ an der Poppenbütteler Schleuse: Für Fragen und Anregungen stehen Rolf Schnittger und Gert Wöllmann zur Verfügung sowie Finn Ole Ritter, stellvertretender Kreisvorsitzender. Schon vorab können Ideen und Wünsche rund um die Schleusen und die Gewässer eingebracht werden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Stichwort: Schleusen.

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