feuerwehr 05

(ots) Hamburg - Nordöstliches Stadtgebiet, 28.08.2019, Zeitraum von 19:00 Uhr bis 23:15 Uhr, Technische Hilfeleistungen (TH), Gegenstand droht herabzufallen (DRZF), eingedrungenes Wasser (WASSER),

   Am gestrigen Mittwochabend zog erneut ein Unwetter mit zum Teil heftiger Gewittertätigkeit, Starkregen und Windböen über das nordöstliche Stadtgebiet hinweg. Aufgrund der Prognosen des Deutschen Wetterdienstes wurden in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg bereits im Vorwege vorbereitende Maßnahmen getroffen. Unter anderem konnten acht zusätzliche Mitarbeiter aus dienstfreien Schichten und aus dem Einsatzdienst dienstverpflichtet werden, um einem erhöhtem

Notruf- und Einsatzaufkommen adäquat begegnen zu können. Im Verlauf des Abends wurden dann insgesamt 57 wetterbedingte Einsätze durch die Beamten disponiert. Bürger meldeten über den Notruf 112, dass Keller mit Regenwasser vollgelaufen und Fahrbahnen überflutet seien.

Vereinzelt versperrten herabgefallene Äste oder abgeknickte Zweige Gehwege und Fahrbahnen, sodass sie durch die Einsatzkräfte entfernt werden musste. Personenschäden waren im Zusammenhang mit wetterbedingte Einsätzen nicht zu verzeichnen. Ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr zog sich jedoch in Ausübung seines ehrenamtlichen Dienstes eine leichte Handverletzung zu und wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung vorsorglich mit einem Rettungswagen in eine nahegelegene Klink befördert. Insgesamt waren Zeitweise bis zu 13 Freiwillige Feuerwehren und Kräfte des Technischen Hilfswerkes zeitgleich im Einsatz um die Auswirkungen des Unwetters zu beseitigen.

polizei 14

(ots) Tatzeiten: 24.08.2019, 12:15 Uhr, 13:50 Uhr, 15:14 Uhr, Tatorte: Hamburg-Rahlstedt, Bekassinenau, Kohövedstraße, Hofstückenweg.

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 37 haben Samstagnachmittag einen 45-jährigen Deutschen vorläufig festgenommen. Der Mann steht unter anderem im Verdacht, als "Einschleicher" zwei Diebstähle begangen zu haben. Das für Trickdiebstahl zuständige Dezernat (LKA 433) hat die Ermittlungen übernommen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hatte der 45-jährige Tatverdächtige unbefugt ein Haus in der Bekassinenau über eine offen stehende Terrassentür betreten. Als ihn der 61-jährige Bewohner entdeckte und ansprach, flüchtete der Mann mit einem Motorrad. Der Bewohner stellte danach das Fehlen seines Smartphones fest.

Etwas später sah die 74-jährige Bewohnerin eines Hauses in der Kohövedstraße, wie ein Mann ihr Haus verließ und sich mit einem Motorrad entfernte. Er hatte sich offenbar durch die angelehnte Haustür Zutritt verschafft. Der Frau wurde eine Handtasche mit entsprechendem Inhalt, unter anderem einer Geldbörse mit 20 Euro, gestohlen.

Im Hofstückenweg hatte sich der 45-Jährige mit dem Vorwand, die Toilette benutzen zu wollen, Zugang zu dem Haus eines 62-Jährigen verschafft. Anschließend hatte er angegeben, Geld für Tiere eines Zirkus zu sammeln. Als er kein Geld erhielt, kletterte er im Anschluss auf das Garagendach des nächsten Hauses im Hofstückenweg. Dies stellte der 62-jährige Nachbar fest und die Polizei. Er wurde daraufhin vom 45-Jährigen verbal und mit einem Messer bedroht.

Die eingesetzten Zivilfahnder des Polizeikommissariats 37 nahmen den 45-jährigen Deutschen noch vor Ort vorläufig fest. Bei der Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand, sodass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Er wurde anschließend zum Polizeikommissariat 38 transportiert.

Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen und konnte die Straftaten an den drei Tatorten dem 45-Jährigen zuordnen. Er trug Motorradbekleidung und hatte ein Krad benutzt, ohne die erforderliche Fahrerlaubnis zu besitzen. Darüber hinaus hatte er eine Kokainträne bei sich. Teile des Diebesguts wurden ebenfalls bei ihm gefunden.

Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde der Mann der Untersuchungshaftanstalt Hamburg zugeführt.

Der Mann steht zudem im Verdacht, am 16.08.2019 sieben Trickbetrugs- bzw. -diebstahlstaten begangen zu haben. Auch hier gab er sich offenbar als Zirkusmitarbeiter aus, um sich unter dem Vorwand Spenden für die Tiere sammeln zu wollen Zutritt zu Häusern zu verschaffen.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamts (LKA 433), insbesondere zu weiteren Taten, dauern an.

polizei 06

(ots) Tatzeit: 13.08.2019, 16:21 Uhr, Tatort: Hamburg-Rahlstedt, Weddinger Weg.

Am Dienstagnachmittag haben Beamte des Rauschgiftdezernats (LKA 68) einen mutmaßlichen Drogenhandel beobachtet und anschließend die drei beteiligten Personen festgenommen. Der vermutliche Händler wurde dem Haftrichter zugeführt, nachdem bei ihm nicht geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden wurden.

Nachdem Fahnder Austauschhandlungen zwischen zwei Männern beobachtet hatten, hielten sie den sich anschließend in einem PKW entfernenden Mann an und kontrollierten ihn. Der 35-jährige Deutsche war in Begleitung einer 33-Jährigen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten sechs Päckchen mit mutmaßlichen Heroinsteinen mit einem Gesamtgewicht von über 15 Gramm. Beide im Fahrzeug befindliche Personen wurden festgenommen und das Rauschgift sichergestellt. Da der Fahrzeugführer offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr und nicht über eine gültige Fahrerlaubnis verfügte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und der Fahrzeugschlüssel und die Fahrzeugpapiere sichergestellt.

Für die Wohnung und das Fahrzeug des Mannes, von dem der Festgenommene zuvor vermutlich die Drogen bezogen hatte, erwirkten die Polizisten über die Staatsanwaltschaft Hamburg einen Durchsuchungsbeschluss. In der Wohnung stellten sie gut 100 Gramm Heroinsteinchen, mutmaßliches Dealgeld sowie Mobiltelefone als Beweismittel sicher, im Fahrzeug zudem verschiedene Speichermedien und einen geringen Geldbetrag. Der Tatverdächtige, ein 50-jähriger Deutscher, wurde in seiner Wohnung vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

Die Ermittlungen dauern an.

feuerwehr 04

(ots) Hamburg Rahlstedt, 18.08.2019, 12.09 Uhr, Feuer (FEU), Haffkruger Weg.

Die Bewohner eines Einfamilienhauses in Hamburg Rahlstedt informierten am Sonntagmittag über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg, weil im ersten Obergeschoss ihres Hauses ein Wäschetrockner in Brand geraten war. Als die alarmierte Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Wandsbek und die Freiwilligen Feuerwehren Oldenfelde und Oldenfelde Siedlung an der Einsatzstelle eintrafen, hatte sich bereits dichter schwarzer Brandrauch im Gebäude ausgebreitet. Sofort wurde eine Brandbekämpfung durch einen Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz und einem C-Rohr eingeleitet. Hierbei stellten die Einsatzkräfte fest, dass zwei Bewohner das Gebäude noch nicht verlassen hatten und retteten diese mit Brandfluchthauben ins Freie. Da eine der beiden, eine weibliche Personen, über leichte Atemnot klagte, wurde sie von Notfallsanitätern rettungsdienstlich versorgt. Sie verblieb jedoch im weiteren Verlauf auf eigenen Wunsch an der Einsatzstelle. Der aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten Wäschetrockner konnte schnell gelöscht und eine weitere Brandausbreitung verhindert werden.

Nach der Entrauchung des Gebäudes mithilfe eines Druckbelüfters wurde die Einsatzstelle der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben.

Die Feuerwehr Hamburg war mit insgesamt 22 Kräften, drei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Rettungswagen vor im Einsatz.

polizei 04

(ots) Tatzeit: 29.06.2019, 15:00 Uhr, Tatort: Hamburg-Oldenfelde, Greifenberger Straße.

Im Juni wurde eine 76-jährige Frau in ihrem Haus in Oldenfelde überfallen. Bereits Ende Juli vollstreckten Ermittler des zuständigen Raubdezernats (LKA 154) Durchsuchungsbeschlüsse und führten zwei Tatverdächtige dem Haftrichter zu, der Haftbefehle erließ. Heute Morgen wurden vier weitere Durchsuchungen durchgeführt und zwei Männer vorläufig festgenommen.

Wie bereits berichtet, hatte die Frau Ende Juni in Erwartung einer Paketzustellung die Haustür geöffnet und war dann sofort von einem maskierten Täter mit einer Schusswaffe bedroht und ins Haus gedrängt worden. Zwei ebenfalls maskierte Komplizen kamen im weiteren Verlauf dazu. Die Männer fesselten die Frau und durchsuchten deren Haus. Letztlich erbeuteten sie Bargeld und Langwaffen aus einem Waffenschrank. Sie attackierten die Frau noch mit Reizgas und flüchteten anschließend unerkannt (siehe auch Pressemitteilung 190701-4.).

Aufgrund der mit Hochdruck weitergeführten Ermittlungen konnten die Beamten nun zwei weitere Tatverdächtige identifizieren: Einen 39-jährigen Kroaten, der im Verdacht steht, unmittelbar an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein sowie einen 20-jährigen Deutschen, der verdächtig ist, an der Verwertung der Tatbeute beteiligt gewesen zu sein. Die einzelnen Tatbeiträge der Männer sind aber noch Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte vier weitere Durchsuchungsbeschlüsse für die von den Verdächtigen genutzten Wohnungen und einen Kiosk. An der Vollstreckung der Beschlüsse am gestrigen Morgen war auch das Spezialeinsatzkommando (LKA 24) beteiligt.

Die Beamten trafen beide Männer in ihren Wohnungen an und nahmen sie vorläufig fest. Die Ermittler prüfen, ob Haftgründe für die Männer vorliegen.

In der Wohnung des 39-Jährigen fanden die Ermittler Gegenstände, bei denen es sich um Raubgut handeln könnte. Die Zuordnung dauert aber gegenwärtig noch an. Weiterhin stellten sie geringe Mengen Betäubungsmittel sicher.

Die Ermittlungen dauern an.

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