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(red) Etliche Neugierige hatten sich am 16. August eingefunden, um mit Vertretern der LINKEN durch’s Alstertal zu radeln.

Erste Station war das „Hospital zum Heiligen Geist“ am Hinsbleek, das zukünftig „Heilig Geist am Alsterlauf“ heißen wird. Der neue Name muss sein, denn es wird riesige Veränderungen in der kleinen Stadt im Grünen geben.

Vorstand Frank Schubert informierte über die Maßnahmen im ersten Bauabschnitt, der zum Jahreswechsel 2019/20 beginnen soll: Neue Wohneinheiten in der Rundum-Pflege für Menschen mit Demenz sollen entstehen sowie 167 neue Wohnungen für das „Wohnen mit Service“. Außerdem eine neue Tagespflegeinrichtung, Physiotherapie inklusive Fitnessbereich, Restaurant und Kita, Nachbarschafts- und Freizeittreff. Das gesamte Gelände soll mehr in den öffentlichen Raum integriert werden, so dass mehr Begegnungen mit den Bewohnern der Nachbarschaft stattfinden können. „Dennoch werden wir den parkähnlichen Charakter erhalten und verstärken“, versichert Frank Schubert. „Die gesamte Umbauphase wird sich über 10-15 Jahre erstrecken, dabei streben wir an, dass jeder Bewohner und jede Bewohnerin nur einmal umziehen muss. Die jetzigen Gebäude, die aus den 60er Jahren stammen, werden nach und nach abgerissen.

Fester Bestandteil bleibt die Pflegeschule mit rund 130 Auszubildenden, in der auch öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden können.

Einer Anwohnerintiative bereiten die geplanten neuen Zufahrten von der Alten Landstraße aus Probleme. Fußgänger und Passanten könnten dadurch beeinträchtigt werden. Über diese Situation ist man aber im Gespräch und sucht nach Lösungen.

Zweite Station der Radtour war das Haus der Jugend am Tegelsbarg. Hier informierte Bernhard Kodalle, der am Ende des Jahres die Leitung an einen jüngeren Nachfolger abgeben wird, über die aktuelle Situation: „Unser Haus leistet einen sehr wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingskindern, fast die Hälfte unserer Besucher sind Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Hier erfahren sie, dass Mädchen und Jungen ganz selbstverständlich miteinander spielen und lernen, dass das Wort der Erzieherinnen genauso ernst zu nehmen ist wie das der männlichen Erzieher“. Sehr gut angenommen werde auch der Müttertreff am Vormittag zum gemeinsamen Frühstück und Spiel der Kinder.

Im Vorbeifahren wurden auch noch die Unterkünfte für Geflüchtete „mit Wohnperspektive“ am Butterbauernstieg und das neue Stadtteilbüro am Tegelsbarg besichtigt.

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