Bonn (ots) - Die Generalzolldirektion warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche, bei der mit gefälschten Schreiben des deutschen Zolls die Überweisung von Geldbeträgen gefordert wird. Den Empfängern der Schreiben wird mitgeteilt, dass bei der Kontrolle einer von ihnen bestellten Warensendung Flüchtlinge festgestellt worden wären. Sie werden zur Zahlung einer Strafsumme aufgefordert. Sollte diesem nicht nachgekommen werden, würde die Waren beschlagnahmt werden.

Im Kopf der Schreiben werden das Logo des deutschen Zolls und die Bundesflagge abgebildet. André Lenz, Sprecher bei der Generalzolldirektion erklärt: "Diese Schreiben sind natürlich nicht vom deutschen Zoll. Wir empfehlen jeden Empfänger eines solchen Schreibens, sich mit der Polizei oder dem örtlich zuständigen Hauptzollamt in Verbindung zu setzen."

Bereits in den vergangenen Wochen hat die Generalzolldirektion vor sogenannten Phishing-Mails gewarnt, mit der Empfänger aufgefordert werden, eine Kontaktperson anzuschreiben, um anhand bestimmter Daten nachzuweisen, dass die Kreditkarte nicht zur Geldwäsche benutzt werde.

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