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Sind Ost-Rentner benachteiligt? Haben Top-Verdiener auch eine Top-Rente? Und beginnt die Rente mit 63 tatsächlich mit 63? Die Stiftung Warentest räumt mit Irrtümern rund um die Rente auf. Manche Antwort ist überraschend, beweist ein Blick in die Februar-Ausgabe von Finanztest.

Mit diesem Wissen kann man am Stammtisch so richtig punkten: Ost-Rentner haben bei der Rente einen Vorteil, denn sie bekommen für die gleiche Einzahlung derzeit mehr Rente als im Westen; Top-Verdiener zahlen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze Rentenbeiträge ein – für alles, was oberhalb dieser Grenze liegt, bekommen sie später auch keine gesetzliche Rente; und die Rente mit 63 steigt stufenweise auf 65 an, so dass nicht jeder an seinem 63. Geburtstag seinem Chef eine lange Nase machen kann.

„Kaum ein Gesprächsthema erregt die Gemüter so wie die Rente“, weiß Finanztest-Autorin Katharina Henrich, „deshalb haben wir uns da mal die am meisten verbreiteten Vorurteile vorgenommen und klären auf.“ Viele wissen vielleicht nicht, dass es gar nicht so sehr darauf ankommt, wie lange jemand gearbeitet hat, sondern vor allem darauf, wie viel er verdient und eingezahlt hat. Voll versteuert werden muss die Rente erst ab 2040 – für Neurentner im Jahr 2019 sind noch 22 Prozent ihrer Rente steuerfrei. Und auch Selbstständige können sich rentenversichern und ihren Beitrag sogar frei wählen. Finanztest gibt viele Antworten auf viele Fragen und empfiehlt, im Zweifel immer einen Termin bei der Deutschen Rentenversicherung zu machen. Dort analysieren Mitarbeiter kostenlos die eigenen Ansprüche, spüren Versorgungslücken und zeigen Wege, um gegebenenfalls noch gegenzusteuern.

Der Test Gesetzliche Rente findet sich in der Februar-Ausgabe von Finanztest und ist online unter www.test.de/grv abrufbar.

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