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Alle paar Minuten stirbt in Deutschland ein Facebook-Nutzer, ohne entschieden zu haben, was mit geposteten Inhalten, Likes und Fotos passieren soll. Andere kommentieren und teilen die Inhalte weiterhin, weil sie nicht wissen, dass die Person verstorben ist. Messenger empfangen weiterhin Nachrichten, Online-Shops führen Abo-Lieferungen aus und Strom- oder Telefonrechnungen landen unzugänglich für Hinterbliebene im E-Mail-Postfach. Was passiert dann? Das neu aufgelegte "Vorsorge-Handbuch" der Verbraucherzentrale geht in einem eigenen Kapitel auf die Regelungen zum digitalen Nachlass ein.

Verbraucher sollten eine Liste aller Benutzerkonten und Passwörter anlegen und festlegen, wer Zugriff auf E-Mail-Konten und andere digitale Daten haben darf. Darüber hinaus bietet der Ratgeber wichtige Hinweise zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Sorgerechtsverfügung für Kinder sowie Testament und Erbvertrag. Im vorderen Teil werden die unterschiedlichen Regelungen vorgestellt. Im hinteren Teil finden die Leser Textbausteine und konkrete Musterbeispiele. Alle Formulare können auch online ausgefüllt und ausgedruckt werden.

Der Ratgeber "Das Vorsorge-Handbuch. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Testament" ist erhältlich für 14,90 Euro im Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg an der Kirchenallee 22 (Mo bis Do 10 - 18 Uhr, Fr 10 - 16 Uhr). Das Buch kann auch online unter www.vzhh.de oder der Telefonnummer (040) 24832-104 bestellt werden.

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