Hinweis: Cookies helfen uns die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Seite erklären Sie sich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Weitere Informationen ...


(ots) - Viele Eltern bemühen sich um einen verantwortungsvollen Umgang mit Fotos ihrer Kinder im Internet. In einer repräsentativen Online-Umfrage des Markforschungsunternehmens Bilendi für das Apothekenmagazin "Baby und Familie" sagten 54 Prozent der Mütter und Väter von unter Vierjährigen, dass sie Fotos ihrer Kinder anonymisieren, wenn sie die Bilder in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder WhatsApp posten. 21 Prozent der Eltern stellen nach eigenen Angaben viele Bilder und Texte ihrer Kinder online ins Netz, um Freunde und Familie an ihrem Leben teilhaben zu lassen.

Eltern sollten dabei aber bedenken, dass sich die Server vieler Messenger-Dienste wie WhatsApp in der Regel außerhalb der Europäischen Union befinden und sich die Betreiber nicht an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU halten müssen. Damit wären die Daten nicht mehr sicher. "Und man darf nicht vergessen, dass man in sozialen Medien praktisch alle Bildrechte abgibt", sagt Datenschutzexperte Dr. Alexander Löw aus Ottobrunn. Als Nutzer verliert man damit die Kontrolle über die Fotos. Daher empfiehlt Löw Messenger-Dienste, deren Server in der EU liegen und somit rechtlich an die DSGVO gebunden sind. Diese seien zwar in der Regel kostenpflichtig, aber dafür seien die Daten gut aufgehoben.

Quelle: Eine repräsentative Online-Umfrage des Apothekenmagazins "Baby und Familie", durchgeführt von Bilendi bei 500 Müttern und Vätern von Kindern bis zu 10 Jahren, darunter 124 Eltern von Kleinkindern unter 4 Jahren. Befragungszeitraum: 6. bis 12. Juni 2019.

Quelle:. Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 8/2019 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Zum Seitenanfang