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190416 Landausfluege selbst organisieren Ajaccios

(ots) - Auf eigene Faust oder über die Reederei gebucht? Wer seine Landausflüge plant, steht vor der Qual der Wahl. Zu jeder Kreuzfahrt bieten die Reedereien Ausflüge an. Das ist praktisch und bietet große Sicherheit. Doch es gibt Alternativen: Wer Abenteuerlust mitbringt und individuelle Erlebnisse sucht, kann sich von den Angeboten der Reedereien auf zwei Wegen abkoppeln. Entweder komplett auf eigene Faust oder mit einem auf Kreuzfahrten spezialisierten Dienstleister, der Ausflüge für Einzelgäste oder Gruppen anbietet. Doch welche Vorgehensweise eignet sich für welchen Kreuzfahrttyp, für welche Ausflugsart und für welchen Hafen? Die Experten von kreuzfahrten.de beleuchten das Für und Wider und nennen die besten Tipps für gelungene Landausflüge.

Ausflüge der Reedereien: praktisch und sicher

Wer sich auf einer Kreuzfahrt dem süßen Nichtstun hingeben und sich um möglichst wenig kümmern möchte, für den sind die Ausflüge der Reedereien eine gute Wahl. Ob vor der Reise oder an Bord entspannt gebucht: Um den Ausflug kümmern sich andere. Der größte Pluspunkt bei einem vom Schiff durchgeführten Landgang: Die Gäste müssen keine Sorge haben, rechtzeitig wieder an Bord zu sein. Die Reederei garantiert eine pünktliche Rückkehr. Sollte dennoch etwas passieren, dann wartet das Schiff wenn möglich oder die Reederei organisiert die Reise zum nächsten Hafen ohne Mehrkosten. Aber Vorsicht: Das gilt nur für Ausflüge der Reedereien. Weiterer Vorteil: Bei eigenen Ausflügen stellen die Kreuzfahrtgesellschaften sicher, dass Mindeststandards in puncto Sicherheit etwa bei Tauchkursen oder Wildnis-Wanderungen eingehalten werden.

Frust bei Absage: zu wenige Anmeldungen oder ausgebucht

Ausflüge der Reedereien sind also sicher. Aber es gibt auch Nachteile, etwa die Kritik, dass die Preise für Reedereiausflüge hoch sind. Darüber hinaus bleibt die Unsicherheit: Ist die Teilnehmerzahl zu gering, kann die Tour auch kurzfristig abgesagt werden, etwa auf einem internationalen Schiff mit deutschsprachig geführten Ausflügen. Ist die Nachfrage nach einer Tour zu hoch, kann es ebenfalls eine Absage geben, weil alle Plätze vergeben sind. Erfahrene Kreuzfahrtgäste beklagen zudem eine geringe Bandbreite an Routen und Themen. Die Auswahl ist von Reederei zu Reederei verschieden. Große Schiffe bedienen auch ausgefallene Interessen mit speziellen Ausflügen. Das reicht von Gartenausflügen für Blumenliebhaber über Trekkingtouren bis zum Besuch von Opernhäusern für Musikkenner.

Ausflüge auf eigene Faust: spannend und abenteuerlich

Abenteuerlust, Nervenkitzel oder der Wunsch, fremde Kulturen ungefiltert zu erleben sind Gründe, einen Ausflug auf eigene Faust zu unternehmen. Vor allem erfahrene Reisende, die die jeweilige Landessprache sprechen oder sich auf Englisch verständigen können, gehen gerne ohne Gruppe an Land. Auf eigene Faust, ja oder nein? Das hängt vor allem vom Zielhafen ob. In St. Petersburg ist eine selbst organisierte Tour nur mit einem Visum möglich, das im Voraus beantragt werden muss. Legt das Kreuzfahrtschiff auf einer kleinen griechischen Insel an, spricht nichts dagegen, an Land zu gehen und durch die Gassen der Hafenorte zu bummeln. Immer wenn eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr besteht oder das Kreuzfahrt-Terminal dicht am Geschehen liegt, ist es eine gute Entscheidung, sich selbstständig zu machen. Häufig bieten die Schiffe einen Shuttle zu einem zentralen Platz an, so dass organisierte Ausflüge nicht nötig sind.

Gäste machen sich schlau: Google & Co geben nützlich Tipps

In vielen Häfen warten lokale Anbieter und Taxis am Terminal. Warum also nicht in ein Taxi steigen und sich individuell herumkutschieren lassen? In kleiner Gruppe bestimmen die Gäste allein, wohin die Tour gehen soll und wie lange sie an einem Ort verweilen. Viele Taxifahrer sind kundige Führer und geben mit etwas Glück auch ein paar Geheimtipps. Doch Vorsicht: Gäste sollten sich vor einem Ausflug nach der Sicherheitslage im Land und vor Ort erkundigen. Durban (Südafrika) ist nicht gleich Dubrovnik (Kroatien). Ein wichtige Informationsquelle sind die Sicherheitshinweise auf der Website des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de), eine eigene Internetrecherche und Hinweise in Reiseführern.

Selbst organisiert von Bord: das gehört ins Tagesgepäck

Wer alleine von Bord geht, sollte die wichtigsten Dokumente und Informationen mit sich führen. Entscheidend ist die "back on board"-Zeit. Diese wird üblicherweise vor dem Anlegen im Hafen durchgesagt und ist auf dem Tagesprogramm notiert. Die "back on board"-Zeit und nicht die Ablege-Zeit ist für die Rückkehr auf das Schiff entscheidend. Ganz wichtig: Niemand sollte auf die letzte Minute spekulieren, sondern einen Zeitpuffer für Staus einplanen. Denn eines ist klar: Wer individuell unterwegs ist, muss selbst pünktlich an der Gangway sein. Das Schiff wartet bei Individualgästen nicht. Unerlässlich sind außerdem der Reisepass oder Personalausweis oder eine Kopie sowie die Kreditkarte im Falle eines unvorhergesehenen Ereignisses. Wer das Ablegen des Schiffes verpasst, kann nur mit Ausweis und Kreditrahmen hinterher reisen. Zudem ist es sinnvoll, die Telefonnummer des Schiffes und des Hafenagenten zu notieren, um bei Zwischenfällen die richtigen Ansprechpartner zu kontaktieren, damit das Schiff wartet.

Clever gedacht: individuell und doch in der Gruppe

Auch Individualisten können von den Erfahrungen anderer profitieren. Bestes Beispiel ist das Forum auf kreuzfahrten.de. Hier gibt es zu vielen Destinationen wertvolle Tipps von erfahrenen Kreuzfahrtpassagieren, etwa zur Gestaltung der Landausflüge in einem Hafen. Auf Facebook gibt es ebenfalls zahlreiche hilfreiche Gruppen zu Kreuzfahrtthemen. Dort lassen sich etwa Fragen zu Landausflügen klären. Nicht zuletzt sind die Foren ein guter Ort, um sich mit anderen zusammenzuschließen und sich ein Taxi oder Mietwagen für Ausflüge zu teilen. Es geht auch auf ganz herkömmliche Art: So können Fragen bei neuen Bekanntschaften an Bord nach einem gemeinsamen Ausflug in lockerer Ferienstimmung zu schönsten Freundschaften führen.

Ausflüge mit einem Tour-Anbieter: eine beliebte Alternative

Wem die Reedereiausflüge zu teuer und Trips auf eigene Faust zu unsicher sind, dem bietet sich ein goldener Mittelweg. Externe Anbieter wie Meine Landausflüge bieten reedereiunabhängige Kreuzfahrt-Ausflüge an. Aber es spricht auch nichts dagegen, sich lokalen Anbietern anzuvertrauen, die touristische Ausflüge anbieten.

Die Nees-Reisen AG hat sich seit 2002 als unabhängiger Spezialist auf Kreuzfahrten konzentriert. Mit mehr als 35.000 Reisenden in 2018 ist Nees einer der größten Vermittler von Kreuzfahrten im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen verkauft in mehreren Sprachen ausschließlich Kreuzfahrten und damit verbundene Zusatzleistungen. Rund 20.000 Kreuzfahrten mit etwa 50 Reedereien und Veranstalter für Hochsee- und Flusskreuzfahrten können gebucht werden. Davon sind zahlreiche Reedereien mittels direkter Schnittstellen an die Datenbank von Nees-Reisen angebunden. Zudem ist Nees-Reisen Partner von Miles & More, hier können Prämienmeilen gesammelt und eingelöst werden. Ein mit Reise-Profis besetztes Service-Center, eine IATA-Agentur zur Buchung von Flügen und kostenlose Service-Nummern (0800) in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören zu den Dienstleistungen des Familienunternehmens.

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