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Die Wandsbeker rot-grüne Koalition möchte erreichen, dass Kinder und Jugendliche über die Beteiligung bei allen Planungen, die ihre Interessen berühren hinaus, dauerhaft und ständig beteiligt werden. In einem ersten Schritt sollen jetzt die Voraussetzungen für die Einrichtung von Kinder- und Jugendbeiräten geschaffen werden.

Marc Buttler, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Um diese dauerhafte Beteiligung zu erreichen bedarf es insbesondere eines festen Beirates, über den Jugendliche ihre Anliegen aktiv in die Politik der Bezirksversammlung einbringen können. Außerdem können Politik und Verwaltung über den Beirat die Meinung der Jugendlichen zu allen Planungen und Vorhaben erfahren und in ihrer Arbeit berücksichtigen. Das ist ein guter Weg, um die politische Mitsprache von Jugendlichen zu stärken.“

Maryam Blumenthal, Fachsprecherin für Soziales der GRÜNEN Bezirksfraktion: "Wir möchten Kinder und Jugendliche stärker in die politische Willensbildung einbinden und damit das demokratische Bewusstsein festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit stärken. Ein Kinder- und Jugendbeirat ist die ideale Plattform für SchülerInnen, die bezirkliche Politik zu begleiten und daran teilzunehmen."

Nach dem Wunsch der Koalition soll ein Beirat ähnlich wie der Seniorenbeirat mit bezirklichen Mitteln ausgestattet sein und seine Mitglieder sollen an den Sitzungen der Bezirksversammlung und deren Ausschüsse teilnehmen können, um dort ihre Anliegen zu vertreten oder für Rückfragen zur Verfügung zu stehen. Auf diesem Weg kann der §33 des Bezirksverwaltungsgesetzes umgesetzt werden, der eine angemessene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei allen Planungen und Vorhaben vorsieht. Weiterhin soll auch die Beteiligung von Kindern über die bisherige obligatorische Anhörung zu kinderrelevanten Themen hinaus gestärkt werden.

Buttler und Blumenthal weiter: „Durch eine solche institutionelle Beteiligung gerade von Jugendlichen an der politischen Arbeit der Bezirksversammlung wird deutlich, welche Themen und Bereiche die Bezirksversammlung und ihre Mitglieder bearbeiten und wie die Möglichkeiten der Einflussnahme sind. Über diesen Weg kann die Demokratie gestärkt werden und ein größeres Interesse an der ehrenamtlichen politischen Arbeit geweckt werden.“

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