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141229 silvester 02

(tasso) Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder Zehntausende von Hunden und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:

• Zitternde Tiere nicht trösten, das bestärkt sie nur in ihren Ängsten
• Keine Ohren verstopfen, das regt sie nur noch mehr auf
• Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, „menschliche" Beruhigungsmittel wie Baldrian sind angeblich wirkungslos
• Manche Tierhalter schwören auf alternative Präparate wie Homöopathika (Phosphorus) oder Bach-Blütenextrakte (Rescue), deren Wirkung ist aber nicht wissenschaftlich nachgewiesen
• Die Tierhalter dürfen selber keine Angst vor dem Knallen haben, das würde sich auf ihre Tiere übertragen
• Haustiere während des Feuerwerks auf keinen Fall allein lassen
• Bestehen „Fluchtmöglichkeiten" – beispielsweise durch eine geöffnete Haus- oder Terrassentür – Hunde unbedingt anleinen und Katzen in eine Transportbox setzen.

Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale: „Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: Selber mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos." Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. „Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung", ergänzt McCreight.

Quelle: TASSO

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