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spd gruene

(red) Zusammen mit der Bürgerinitiative „SOS Grüne Fuge“ setzt sich die rot-grüne Koalition in Wandsbek dafür ein, dass die Freiflächen vom Rahlstedter Gehölz am Wehlbrook entlang der Stellau über die Straße Wiesenredder bis zur Landesgrenze von jeglicher Bebauung freigehalten werden. Dazu soll der gesamte Bereich in das Planverfahren Rahlstedt 134 eingegliedert und für naturnahe Nutzung festgesetzt werden.

Oliver Schweim, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion Wandsbek und Fachsprecher für Stadtplanung: „Die Forderungen im Bürgerbegehren ‚SOS Grüne Fuge‘ decken sich größtenteils mit unseren Zielen, die Grüngebiete entlang der Stellau zu erhalten, aufzuwerten und so vor weiterer Bebauung zu schützen. Gleichzeitig wollen wir in Absprache mit der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) die Flächen naturschutzrechtlich aufwerten und die vorhandenen Kleingärten erhalten. Den Rahlstedtern bleibt damit die wichtige Kaltluftschneise südöstlich des Ortskerns erhalten.“

Rainer Schünemann, stv. Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Wir haben uns den Forderungen der Bürgerinitiative gern angeschlossen, denn wir wollen ebenfalls die Grüne Fuge vom Rahlstedter Gehölz bis in die Große Heide von jeglicher Bebauung freihalten und eine naturnahe Nutzung festsetzen. Damit wollen wir sicherstellen, dass auch in diesen Bereichen zukünftig keine Siedlungserweiterung stattfindet. Vielmehr bekommen die Bewohnerinnen und Bewohner von Großlohe die Sicherheit, dass der Natur- und Landschaftsraum geschützt und ökologisch aufgewertet wird.“

Hintergrund:
Im Osten von Rahlstedt wurden in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen mit Planverfahren auf den Weg gebracht: Die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes südlich des Merkurparks, die Aufwertung des umliegenden Landschaftsraums der Großen Heide und die geplante Verlagerung des Freibades.
Im März haben Rahlstedter BürgerInnen dem Bezirksamt ein Bürgerbegehren angezeigt, das sich zum Ziel setzt, im Umfeld der Straße „Wiesenredder“ die vorhandenen Freiflächen für die Natur zu erhalten und zu schützen. Während der östliche Teil des Gebietes bereits durch den Bebauungsplan „Große Heide – Rahlstedt 134“ vor weiterer Bebauung geschützt wird, hat der Landschaftsraum westlich der Straße „Wiesenredder“ bisher nur einen Schutz als Außengebiet durch den alten Baustufenplan. Die rot-grüne Koalition in Wandsbek möchte jetzt in Absprache mit den Vertrauensleuten des Bürgerbegehrens das gesamte Areal inklusive des Rahlstedter Gehölzes dem Plan Rahlstedt 134 zuschlagen und damit als Naturraum festschreiben.
Die GRÜNE Fraktion hatte einen entsprechenden Antrag zur Bezirksversammlung am vergangenen Donnerstag zur Debatte angemeldet.

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