Hinweis: Cookies helfen uns die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Seite erklären Sie sich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Weitere Informationen ...

weihnachtslinie-09


spd gruene

(red/Zusatzmaterial) Die rot-grüne Koalition hat im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek der Feststellung des Bebauungsplanes Rahlstedt 131 und damit der gewerblichen Entwicklung südlich und östlich des bestehenden Gewerbegebietes am Merkurring zugestimmt. Die Koalition konnte dabei erreichen, dass parallel der umgebende Landschaftsraum durch einen weiteren Bebauungsplan Rahlstedt 134 vor Bebauung geschützt, für Erholung und Naturschutz aufgewertet und langfristig gesichert werden soll. Hierzu wurde das Entwicklungskonzept der „Großen Heide“ aufgestellt. Die Finanzierung für die Umsetzung haben sowohl Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) als auch Umweltsenator Jens Kerstan (Die Grünen) zugesagt.

Oliver Schweim, Vorsitzender der GRÜNEN-Fraktion Wandsbek: „Das Gewerbegebiet in Rahlstedt ist für uns GRÜNE kein Wunschprojekt. Als kleiner Koalitionspartner der SPD konnten wir aber einen hochwertigen ökologischen Ausgleich durchsetzen, der 20 Prozent mehr erreicht, als gesetzlich vorgeschrieben ist. Zusätzlich haben wir als Koalition in vielen schwierigen Gesprächen die Ausweisung von zwei neuen Naturschutzgebieten im Bezirk und die Aufwertung des Gebietes der großen Heide erreicht. Auch wird das neue Gewerbegebiet besonders nachbar- und klimaschonend entwickelt.“

Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Fraktion Wandsbek: „Die Koalition hat sich dafür eingesetzt, dass Gründächer vorgesehen sind, Parkflächen nur unterirdisch zur Verfügung stehen, neue Knicks angelegt werden sowie einheimische Bäume und Sträucher gepflanzt werden. Außerdem wird die so genannte grüne Fuge zwischen Gewerbe und Wohnen aufgewertet und damit für die Rahlstedter als Natur- und Freizeitraum vielfältig nutzbar. Es ist uns gelungen, eine Blockade dieses wichtigen Gewerbegebietes zu verhindern. Nur Wohnungsbau reicht nicht, irgendwo müssen die Menschen auch arbeiten. Das macht natürlich nur Sinn, wenn die Flächen so effizient wie möglich genutzt werden. Die CDU in Wandsbek und der ehemals CDU-geführte Senat hingegen hatten sich seit 2007 für Logistikbetriebe eingesetzt, die viel Fläche benötigen und kaum Arbeitsplätze schaffen. Außerdem gehört für die SPD dazu, dass eine Ausweitung des Gewerbegebiets in Zukunft ausgeschlossen wird. Darum haben wir uns dafür eingesetzt, dass im Bezirk Kapazitäten mobilisiert werden, um die teilweise landwirtschaftlich genutzten und wertvollen Naturbereiche im weiten Umfeld mit einem eigenen Planrecht zu schützen.“

Oliver Schweim weiter: „Das neue Gewerbegebiet war schon zur Zeit der CDU-Mehrheit im Bezirk geplant. Die CDU wollte damals sogar Logistik-Betriebe ansiedeln. Auch die FDP im Bezirk hat sich immer für ein Gewerbegebiet an dieser Stelle ausgesprochen. Wir sind diesen Kompromiss im Koalitionsvertrag eingegangen, um so viel grüne Politik durchzusetzen, wie es möglich ist. Der rot-grünen Koalition ist es gelungen, ein Gewerbegebiet zu planen, das viele grüne Parameter enthält und die Umwelt und die Bürgerinnen und Bürger so wenig wie möglich belastet.“

Mehr Informationen zum Bebauungsplan finden Sie unter: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009245

B-Plan Rahlstedt 131 ...

Zum Seitenanfang