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(red) Es ist ein Bild, das nicht nur bei den neuen Auszubildenden, sondern ebenfalls bei Vorstand und Leitungskräften des Hospitals zum Heiligen Geist für glückliche Gesichter sorgt. Mit 59 neuen Auszubildenden haben letzte Woche so viele wie noch nie ihre Ausbildung in der Altenpflege in Hamburgs größter Seniorenein-richtung im Nordosten begonnen.
Katy Berg, Bereichsleiterin in der Rundum-Pflege, erklärt: „Wir haben sehr viele Ideen entwickelt und Aktivitäten gestartet, um das in der Öffentlichkeit oft negative Berufsbild in der Altenpflege so darzustellen, wie es tatsächlich ist: ein attraktiver Zukunftsberuf mit vielen Karrierechancen, großer persönlicher Bestätigung und ebenbürtigem Einkommen wie es z.B. im Handwerk verdient wird.“ Ohne das große persönliche Engagement des Teams der Personalabteilung wäre das Ergebnis vermutlich ein anderes gewesen. Das Team um Julia Stier hat jede Gelegenheit genutzt, um mit dem potenziellen Nachwuchs ins Gespräch zu kommen und über das Berufsbild aufzuklären. Das hat viele Stunden zusätzlich gefordert sowie Aktivitäten am Wochenende bei Veranstaltungen und Messen.
Die Pflegekräfte im Hospital zum Heiligen Geist werden als „Gute Geister“ bezeichnet und haben ein eigenes, sympathisches Logo als Erkennungszeichen, welches auch in der Azubi- und Personalwerbung benutzt wird. Die Bewohner im Hospital freuen sich, dass es gelungen ist, so zahlreichen Gute-Geister-Nachwuchs zu gewinnen, halten gern einen Klönschnack mit den jungen Leuten, die oft ihre Urenkel sein könnten, und sind meistens nachsichtig, wenn am Anfang nicht jeder Handgriff so sitzt wie er sollte.
Vorstand Frank Schubert zählte zu den ersten Unterzeichnern der von Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks initiierten „Allianz für Pflege“. Er erläutert: „Natürlich bin ich stolz auf unser Team, aber um in der Gesellschaft das Bild und die Bedingungen in der Pflege zu verbessern, bedarf es übergreifender Allianzen. Alle Beteiligten müssen jetzt mit großer Konsequenz über die Anfänge hinauswachsen.“

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