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weihnachtslinie-09


leserbrief

(Leserbrief) Wir Anwohner vom Gustav-Weihrauch-Weg fühlen uns leider hingehalten, im Stich gelassen oder einfach nicht durch die Behörden und Politiker vertreten, in der Sorge um ein durch Kahlhieb verwüstetes, direkt angrenzendes Waldstück!
Im Februar diesen Jahres wurde einem privaten Eigentümer von der BWVI die Genehmigung zum Kahlhieb bestimmter Bäume erteilt. Diese Genehmigung wurde schamlos und unerlaubt (da viel zu viele) ausgenutzt, so dass von den 285 uralten Buchen über 200 gefällt wurden!
Dem Eigentümer wurde ein Bescheid zu Wiederaufforstung zugestellt und diese sollte in 2018 erfolgen. Ein Teil des Waldes soll sich „selbst erholen“, Kontrolle erst nach 5 Jahren!
So festgefahren und verdichtet der Waldboden ist und so viele Baumkronen und dicke Äste wie dort noch liegen, kann sich nichts erholen und auch kein neuer Baum wachsen!

181110 leserbriefPrivate Eigentümer haben die größten Schwierigkeiten auch nur 1 Baum entfernen zu lassen und hier sind in einer Nacht- und Nebelaktion mal eben über 200 alte Bäume verschwunden. Wer greift hier kontrollierend ein, wer überwacht oder sorgt dafür, dass der Eigentümer seiner Verpflichtung nachkommt??
Vermutung:
Es wird auf Zeit gespielt, verzögert, hingehalten und zur gegebenen Zeit eine Umwidmung des Waldes beantragt, um dieses 1,4 Hektar Grundstück zu Bauland zu machen.
Forderung:
Was auch immer eventuell in 5 Jahren geschieht, der Eigentümer sollte gezwungen werden diesen verdichteten Waldboden vernünftig aufarbeiten zu lassen. Ein Funkenflug und im kommenden Sommer brennt es hier wie Zunder und unsere Häuser sind dann nicht zu retten. Und der Eigentümer sollte genau wie jeder andere Bürger eine saftige Strafe für die zu viel gefällten Bäume erhalten.
Birgit Lenschow-Dähling

Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Wir behalten uns eventuelle Kürzungen und orthografische Korrekturen vor.

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