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weihnachtslinie-09


190725 polizei

(red) Der Geschädigte (GS) erschien am 18.07.2019, um 11:30 Uhr, am PK35 und zeigte nachstehenden Sachverhalt an:

Am 12.07.2019 erschien eine männliche Person

- Südländer, ca. 40-45 Jahre, ca. 170 cm, vollschlanke Figur, dunkle fast schwarze Haare, Basecap, nannte sich "Ali", fuhr einen dunklen Audi 80 mit dem Kennzeichenfragment BS-????

an der Wohnanschrift des GS und bot diesem Garten- und Reinigungsarbeiten an.
Der GS ging auf das Angebot ein.

Am 17.07.2019 erschien die Person in Begleitung von zwei „Mitarbeiter“ -wie abgesprochen- beim GS und man vereinbarte, dass das Mähen des Rasens, das Schneiden der Hecke und Hochdruckreinigungsarbeiten 27.000,- kosten sollte.
Der GS übergab die geforderte Summe in bar.
Die drei Personen begannen mit den Arbeiten, beendeten diese jedoch kurz darauf wieder mit der Begründung, noch Geräte und Material beschaffen zu müssen.

Die Arbeiten sollten am 18.07.2019 fortgesetzt werden.

Der GS wartete vergeblich auf das vereinbarte Erscheinen der Personen.

Die „Mitarbeiter“ wurden beide wie folgt beschrieben:

- männlich, Mitteleuropäer, Ende 20-Anfang 30 Jahre, bekleidet mit einem "Blaumann".

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Seit einiger Zeit treten in Ihrem Wohngebiet Personen auf, die an der Haustür
oder an der Gartenpforte ihre Dienstleistung verkaufen wollen. Das Angebotsspektrum
reicht von Garten- und Pflasterarbeiten bis Dachdeckerfertigkeiten.
Die Polizei rät:
- Lassen Sie Personen, die Ihnen solche Leistungen anbieten,
grundsätzlich nicht auf Ihr Grundstück oder in die Wohnung.
Öffnen Sie die Tür immer mit vorgelegter Schließkette.
- Auf diesem Weg angebotene Dienst- oder Handwerkerleistungen
sind zumeist minderwertig, in Teilen wertlos oder schädigen sogar
die Bausubstanz. Weisen Sie derartige Angebote konsequent ab.
- Lassen Sie sich von den auftretenden Personen in keiner
Form unter Druck setzen! Machen Sie deutlich, dass Sie
keine Arbeiten ausführen lassen wollen und fordern Sie
die Personen unmissverständlich zum Verlassen des
Grundstücks auf.
- Holen Sie sich Unterstützung durch Nachbarn oder andere vertraute
Personen. Geschlossenes Auftreten schreckt Betrüger ab.
- Notieren Sie sich die Kennzeichen der Handwerkerfahrzeuge oder
machen Sie beweiskräftige Fotos.
- Sollten Sie bereits einen Vertrag abgeschlossen haben, lassen Sie sich
von der Verbraucherzentrale Hamburg (Tel.: 040 24 83 20 |www.vzhh.de)
über Ihre Rechte beraten.
Sollten auftretende Personen allzu hartnäckig sein
oder sich trotz Ihrer Aufforderung nicht entfernen,
rufen Sie beim kleinsten Verdacht immer die 110!

 

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