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kirche am rockenhof

(va) Am Karfreitag, 19. April, 18.00 Uhr, wird in der Kirche am Rockenhof das „Stabat mater“ von Antonín Dvořák erklingen. 

Unter den geistlichen Kompositionen des tschechischen Komponisten ist das Stabat Ma¬ter wohl sein meistgespieltes Werk. Es gehört neben der Sinfonie Nr. 9 „Aus der neu¬en Welt“ und den Slawischen Tänzen op. 46 und 72 vielleicht zu Dvořáks bekanntesten Werken überhaupt. Die 1876/1877 entstandene Marienkomposition brachte ihm nach der Uraufführung 1880 in Prag endgültig weltweiten Ruhm ein. Die besondere Kunst der musikalischen Textausdeutung lässt das Werk zu einer Kostbarkeit im Gesamtschaffen Dvořáks und auch in der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts werden.


Antonin Dvořáks Glaube war aufrichtig, undogmatisch, fast naiv, kindlich und unberührt von der Säkularisierung seiner Zeit. Er gab ihm Trost und Zuflucht besonders in jener Zeit, als ihn schwere Schicksalsschläge ereilten. 1875 starb sein Töchterchen Josepha kurz nach der Geburt, zwei Jahre später folgten ihr Dvořáks zweite Tochter und sein kleiner Sohn. In der Marienklage „Stabat Mater Dolorosa“ fand der leidgeprüfte Komponist einen Text, der seinem Schmerz entsprach. Die Mutter Gottes besingt das Leiden ihres Sohnes am Kreuz. In der Vertonung Dvořáks spiegeln sich menschliche Gefühlswelten. Dem kann sich der Zuhörer nicht entziehen, zumal Dvořáks Kompositionskunst einen unnachahmlichen sinfonischen Klangschmelz erzeugt.

Als Gesangssolisten konnten Marlen Korf, Sopran, Alina Behning, Alt, Stephan Zelck, Te¬nor und Jörg Sabrowski, Bass gewonnen werden. Weiterhin wirken mit das Ahrensburger Kammerorchester und die Kantorei am Rockenhof unter der Leitung von Timo Rinke.

Eintrittskarten zu € 15,- bis € 30,- sind in der Buchhandlung Ida von Behr und im Kirchenbüro der Kirchengemeinde Volksdorf erhältlich.

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