Wer jährlich seinen Anbieter für Strom oder Gas wechselt, muss neuerdings damit rechnen, dass er vom Versorger abgelehnt wird. Den Grund dafür erfahren Kunden nicht. Doch sie können vorbeugen. Finanztest informiert in der August-Ausgabe, warum Versorger manche Kunden nicht wollen und gibt Tipps, wie sich Kunden vor Ablehnung schützen.

Finanztest hat bei der Bundesnetzagentur und bei Wechseldiensten für Strom- und Gastarife nachgefragt. Die Versorger lehnen überdurchschnittlich oft Stromkunden mit einem sehr hohen Stromverbrauch ab. Auch Kunden, die vorher bei einem Stromdiscounter unter Vertrag waren, kann es treffen. Besonders hohe Ablehnungsquoten fallen bei den Firmen Maingau Energie, Vattenfall und Immergrün auf. Für Anbieter, die mit hohem Bonus im ersten Jahr locken, sind Kunden nicht attraktiv, wenn sie gleich wieder wechseln.

Aktive Kunden, die jährlich wechseln, sollten deshalb den Wechselprozess nicht zu spät einleiten. Falls Kunden erst ein oder zwei Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist wechseln, sollten sie ihren alten Vertrag selbst kündigen und ihren neuen Versorger darüber informieren. So können Kunden sicher sein, dass sich ihr alter Vertrag nicht automatisch verlängert, falls sie wegen eines abgelehnten Neuvertrages nicht rechtzeitig herauskommen. Finanztest rät auch, den ehemaligen Versorger aufzufordern, bestimmte Daten zu löschen und andere wenigstens zu sperren.

Der Bericht findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/stromversorger-wechseln abrufbar.

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