(ots) -

   - Höchstalter für Junge-Leute-Tarife liegt je nach Anbieter 
     zwischen 25 und 28 Jahren
   - CHECK24-Experten helfen bei der Wahl des passenden DSL- oder 
     Kabeltarifs 

Mit speziellen Tarifen sparen junge Leute Kosten für ihren Internetanschluss. Je nach Anbieter und Tarif beträgt das Sparpotenzial bis zu 14 Euro im Monat. Über eine Laufzeit von zwei Jahren sind das mehr als 300 Euro.

"Internetanbieter wissen um die Finanzlage von Azubis, Schülern und Studenten und bieten ihnen deshalb spezielle DSL- und Kabeltarife mit günstigeren Konditionen", sagt Erwin Biebrich, Geschäftsführer Telekommunikation bei CHECK24. "Einzige Voraussetzung für die Rabatte ist ein bestimmtes Höchstalter, das je nach Anbieter zwischen 25 und 28 Jahren liegt."

Überregional können junge Leute bei der Telekom mit 7,50 Euro im Monat am meisten gegenüber einem herkömmlichen Tarif sparen. Das Angebot gibt es aber nur mit der üblichen zweijährigen Vertragslaufzeit. Bei O2 beträgt die Ersparnis bis zu 5,42 Euro monatlich, ebenfalls bei einer 24-monatigen Vertragslaufzeit.

Immerhin noch 2,46 Euro im Monat sparen junge Leute bei Vodafone Kabel Deutschland. Dazu gibt es ein je nach Tarifwahl ein kostenloses Netflix-Jahresabo für die jungen Kunden. Das höchste Sparpotenzial gegenüber einem herkömmlichen Tarif bietet der regionale Anbieter M-net. Weiterer Pluspunkt: Die Tarife haben nur einen Monat Vertragslaufzeit.

Ein Anbietervergleich hilft jungen Leuten dabei, den passenden Internettarif zu finden. Nicht jeder möchte sich z. B. an einen Zweijahrestarif binden.

Im DSL-Vergleich von CHECK24 können sich Verbraucher mit einem Klick spezielle Tarife für junge Leute anzeigen lassen. Um die Sonderkonditionen zu erhalten, ist ein Altersnachweis erforderlich. Dieser erfolgt nach Abschluss direkt beim Anbieter.

Anbieterwettbewerb senkt Preis für Internetzugang

Vergleichsportale fördern den Wettbewerb zwischen Anbietern von Internettarifen - dadurch sinkt der Preis. So sparten Verbraucher durch den Wechsel innerhalb eines Jahres durchschnittlich 352 Euro. Das ergab eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).*)

Kunden, die Fragen zum passenden Internettarif haben, z. B. zur Verfügbarkeit von speziellen Angeboten für junge Leute, erhalten bei den CHECK24-Experten eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. Die spezialisierten Berater sind an sieben Tagen die Woche erreichbar.

*)Quelle: WIK-Consult, http://ots.de/8x4zLx

Über CHECK24

CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal. Der kostenlose Online-Vergleich zahlreicher Anbieter schafft konsequente Transparenz und Kunden sparen durch einen Wechsel oft einige hundert Euro. Privatkunden wählen aus über 300 Kfz-Versicherungstarifen, über 1.000 Strom- und über 850 Gasanbietern, mehr als 30 Banken, über 250 Telekommunikationsanbietern für DSL und Mobilfunk, über 5.000 angeschlossenen Shops für Elektronik, Haushalt und Autoreifen, mehr als 150 Mietwagenanbietern, über 1.000.000 Hotels, mehr als 700 Fluggesellschaften und über 90 Pauschalreiseveranstaltern. Die Nutzung der CHECK24-Vergleichsrechner sowie die persönliche Kundenberatung an sieben Tagen die Woche ist für Verbraucher kostenlos. Von den Anbietern erhält CHECK24 eine Vergütung. Das Unternehmen CHECK24 beschäftigt gut 1.000 Mitarbeiter gruppenweit mit Hauptsitz in München.

Deutlicher Vertrauensvorsprung gegenüber anderen Branchen. Konkreter Mehrwert ist Voraussetzung für Erlaubnis.

(ots) - 72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt höheres Vertrauen. Wenn Kunden einen klaren Mehrwert erkennen, sind sie durchaus bereit, ihrer Bank die Daten zur Verfügung zu stellen. Eine gute Grundlage, auf der Banken um die Erlaubnis bitten können, Kontodaten systematisch auszuwerten. Banken müssen keine Scheu haben, diesen Schritt zu gehen. Rund die Hälfte der Bankkunden meint irrtümlich ohnehin, dass eine solche Auswertung bereits stattfindet und stört sich nicht daran. Dies sind Ergebnisse der "Bankkunden-Studie 2018 - Digitale Dienste" der Unternehmensberatung Berg Lund & Company, für die 2.000 deutsche Bankkunden befragt wurden.

Banken gelten als erfahren und verlässlich im Umgang mit vertraulichen Informationen. Knapp drei von vier Deutschen geben an, dass sie ihrem Kreditinstitut in Bezug auf Datenschutz vertrauen. Bei Onlinehändlern sind es nur gut 40 Prozent der Befragten, bei sozialen Netzwerken wie Facebook gerade einmal 22 Prozent. "Grundsätzlich fühlen sich die Kunden bei den Banken gut und sorgsam betreut", sagt Dr. Thomas Nitschke, Senior Partner bei Berg Lund & Company. "Wenn Banken die Erlaubnis zur Datenauswertung erbitten und damit spürbare Vorteile versprechen, sind die Kunden in der Regel bereit, ihrem Geldinstitut relevante Daten bereitzustellen."

Mehrwertdienste machen den Unterschied

Vorteilhaft aus Kundensicht sind die Vereinfachung von Bankgeschäften, etwa durch die Freigabe von Kontaktdaten, um sich die Eingabe von IBANs und BICs sparen zu können, oder unmittelbare Dienstleistungen, wie der Filial- und Geldautomatensucher auf Basis der eigenen Standortdaten. Knapp die Hälfte der Kunden ist bereit, für solche Mehrwerte die eigenen Daten preiszugeben. Auch persönlich zugeschnittene Angebote sind aus Kundensicht vorteilhaft. Hierfür sind immerhin vier von zehn Kunden zur Bereitstellung der Daten bereit. "Mehrwertdienste und Werbeansprache lassen sich gut kombinieren", rät BLC-Experte Nitschke. "Hat etwa der Kunde sowohl die Standortbestimmung als auch den direkten Kontakt gestattet, so können Bankberater ihn zu Kaffee und Beratung einladen, wenn er in Filialnähe ist - am besten mit einem kundenbezogenen Anlass und einem Dankeschön."

Generell ist die Bereitschaft zur Datenverwertung bei jüngeren Kunden stärker ausgeprägt: Bei den unter 40-Jährigen erlauben 51 Prozent persönlich zugeschnittene Angebote. Bei den Kunden ab 50 Jahren sind es nur 36 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit den Zustimmungsraten zur Datenfreigabe für die Vereinfachung von Bankgeschäften. Aber selbst unter älteren Bankkunden sind immerhin 40 Prozent damit einverstanden.

Ohne Erlaubnis geht nichts

Bei der Nutzung digitaler Dienstleistungen ist es einer überwältigen Mehrheit der Kunden wichtig, dass ihre Daten nur mit Erlaubnis verwandt werden: Bei der Auswertung von Kontobewegungen etwa sehen 96 Prozent der Bankkunden eine vorherige Erlaubnis als erforderlich an. In vielen Fällen haben die Banken ihre Kunden aber noch gar nicht um Datenauswerte- und Anspracheerlaubnisse gebeten. "Die Banken müssen sich mit solchen Anliegen nicht zurückhalten", so Nitschke. "Ihnen kommt sogar ein weit verbreitetes Missverständnis bei Kunden zugute: Viele gehen davon aus, dass ihre Kontobewegungen ohnehin schon regelmäßig für Werbezwecke analysiert werden. Sie sind damit einverstanden oder haben sich zumindest damit abgefunden." Insgesamt glauben 56 Prozent der Bankkunden, dass ihre Daten entweder automatisch oder individuell durch ihren Bankberater ausgewertet werden. Eine solche Praxis ist jedoch verboten, sofern der Kunde nicht ausdrücklich zugestimmt hat.

Insgesamt zeigt sich trotz des grundsätzlichen Vertrauens eine große Unsicherheit in der Frage, wie die Banken diese Daten genau nutzen: Insgesamt 71 Prozent aller Befragten geben an, es nicht zu wissen oder tippen auf die falsche Antwort. Letztere glauben, dass automatische Auswertungen stattfinden. "Für die Kreditinstitute liegt hierin eine Chance", sagte Nitschke. "Sie können mit ihren Kunden einen Datenpakt schließen: Die Banken garantieren die Verwendung der Daten ausschließlich zu genehmigten Zwecken und schaffen somit Transparenz. Im Gegenzug können sie sich die Dinge erlauben lassen, von denen die Kundschaft ohnehin glaubt, dass sie bereits geschehen. So wird für die Zukunft ein wesentlich zielgenaueres Marketing möglich, von dem Bank und Kunde gleichermaßen profitieren."

Über die Studie

Für die bevölkerungsrepräsentative "Bankkunden-Studie 2018 - Digitale Dienste" wurden im Auftrag von Berg Lund & Company (BLC) insgesamt 2.000 deutsche Bankkunden im Alter zwischen 20 und 69 Jahren befragt. Die Befragung wurde im zweiten Quartal 2018 durchgeführt.

Über Berg Lund & Company

Das mittelständische Beratungshaus Berg Lund & Company (BLC) löst gemeinsam mit seinen Klienten komplexe Zukunftsthemen mit großer wirtschaftlicher Tragweite und legt dabei höchsten Anspruch an Qualität, Ergebnissteigerung und Praxistauglichkeit. Dafür steht Berg Lund & Company, vormals Kampmann, Berg & Partner, seit 1999 mit einem Team exzellenter und erfahrener Topmanagement-Berater. Als inhaltliche Kompetenzfelder besetzt BLC insbesondere "Unternehmensstrategie & digitale Transformation", "CRM & Vertrieb", "Governance & Compliance", "Fusionen & Transaktionen" sowie "operative Exzellenz".

Mehr Informationen unter berg-lund.de.

180925 DVAG Bild Hochzeit copyright Masterfile RF DVAG

Die Experten der DVAG erklären, wie sich Eheleute bei Steuern und Versicherungen besserstellen können und geben Tipps.

(ots) - Die Hochzeit des befreundeten Paares ist gerade vorüber, schon liegt die nächste Einladung im Briefkasten. Seit der Jahrtausendwende geht der Trend wieder verstärkt in Richtung Eheschließungen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes haben im vergangenen Jahr 407.000 Paare in Deutschland geheiratet. Doch viele Paare sind unsicher, ob sie sich eine Hochzeit überhaupt leisten können. Denn vom Brautkleid übers Catering bis hin zur Location - der schönste Tag im Leben kann ganz schön teuer werden. Es gibt aber auch ein starkes finanzielles Argument für die Hochzeit: Langfristig gesehen können Eheleute durchaus eine Menge Geld sparen. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) erklären, wie und wo Verheiratete bei Steuern und Versicherungen sparen können und was sie in Sachen Finanzen noch beachten sollten.

Steuervorteile durch Ehegattensplitting

Gerade bei der Steuer können sich Ehepaare Vorteile sichern. Das Zauberwort heißt Ehegattensplitting: Die Partner machen eine gemeinsame Steuererklärung und werden dabei wie eine Person behandelt. Zur Berechnung der Steuer wird beim Ehegattensplitting die Gesamtsumme beider Gehälter zunächst halbiert. Für diese Hälfte wird dann die Einkommensteuer berechnet, welche im letzten Schritt verdoppelt wird - fertig ist die letztliche Einkommenssteuer für das Ehepaar. Und durch die Wahl der richtigen Steuerklasse kann der besserverdienende Ehegatte schon beim Abzug der Lohnsteuer vom Ehegattensplitting und dem niedrigeren Steuersatz des anderen Ehegatten profitieren. "Bei einem großen Gehaltsunterschied kann es daher sinnvoll sein, einen Steuerklassenwechsel zu beantragen", empfehlen die Finanzexperten der DVAG.

Doppelt hält besser: private Altersvorsorge

"Bei der Ehe sollten unbedingt beide Partner an die Altersvorsorge denken", raten die Vermögensberater. "Insbesondere die Person mit dem geringeren Einkommen sollte sich nicht auf die Rente des Ehepartners verlassen", so die DVAG-Experten weiter. Deshalb kann sich für beide Ehepartner eine eigene private Rentenversicherung lohnen. Wer etwa eine Riester-Rente abgeschlossen hat, kann beim Tod des Ehepartners das darin angesparte Vermögen erben - zusätzlich zum Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente. Übrigens: Die gesetzliche Rente selbst ist nicht auf den Partner übertragbar, jedoch kann dieser unter bestimmten Voraussetzungen mitversichert werden.

Versicherungen: aus zwei mach eins

Ein weiterer Vorteil, wenn man verheiratet ist, liegt in günstigeren Versicherungen. Zwei separate Haftpflicht- oder Hausratsversicherungen können zusammengelegt werden - letztere unter der Bedingung, dass beide Partner dann auch zusammenziehen. So kann schon mal ordentlich gespart werden. Bei der Familienhaftpflicht sind auch leibliche Kinder, Stiefkinder, Adoptiv- und Pflegekinder mitversichert - vorausgesetzt das Kind ist minderjährig, geht keinem Beruf nach und lebt im gemeinsamen Haushalt. Wer bereits getrennte Haftpflichtversicherungen besitzt, erhält nach der Hochzeit ein außerordentliches Kündigungsrecht. Auch das Zusammenlegen der Rechtsschutzversicherung kann Vorteile bieten.

Unveränderte Vermögensverhältnisse

Anders als viele denken, verändert eine Hochzeit nichts an den eigenen Vermögensverhältnissen. Jeder behält das Vermögen, das er vor der Hochzeit angespart hat. Es wird also nicht automatisch zusammengelegt. Auch während der Ehe verdienen die Partner ihr eigenes Geld, sie leben demnach in einer sogenannten Zugewinngemeinschaft. Die finanzielle Trennung ist gesetzlich so geregelt, dass nur der Vermögenszuwachs, der im Lauf der Ehe entstanden ist, an deren Ende einem Ausgleich unterliegt - es sei denn, die Eheleute vereinbaren beim Notar eine Gütergemeinschaft bzw. eine Gütertrennung.

Über die Deutsche Vermögensberatung Unternehmensgruppe

Mit rund 5.000 Direktionen und Geschäftsstellen betreut die Deutsche Vermögensberatung Unternehmensgruppe über 8 Mio. Kunden zu den Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung. Die DVAG ist Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Sie bietet umfassende und branchenübergreifende Allfinanzberatung für breite Bevölkerungskreise, getreu dem Unternehmensleitsatz "Vermögensaufbau für jeden!". Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag.de

Immobilien-Unternehmen plant Turm mit 19 Geschossen - DBU fördert mit 492.000 Euro.

(ots) - In Zeiten knappen Wohnraums ist das Nachverdichten - das nachträgliche Bebauen freier Flächen innerhalb bestehender Bebauung - vor allem in Großstädten ein großes Thema. Allerdings benötigt der Bau von Gebäuden viele Rohstoffe und viel Energie. Direkt in der Hamburger Hafencity beabsichtigt das Unternehmen Garbe Immobilien-Projekte (Hamburg) mit der sogenannten "Wildspitze", Deutschlands höchstem Hochhaus aus Holz, möglichst umweltfreundlich dringend benötigte Wohnungen zu schaffen. Dabei wird es in den kommenden drei Jahren fachlich und finanziell mit rund 492.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. "Wenn das Projekt erfolgreich läuft, ist dieser Holzbau ein innovatives Modell für die gesamte Baubranche. Zusätzlich setzt es einen umweltfreundlichen Impuls gegen die Wohnungsnot und verknüpft damit zwei der großen Probleme unserer Zeit", sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde.

Mit 19 Etagen soll höchstes Holzhochhaus Deutschlands entstehen

"Bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in deutschen Großstädten mittlerweile ein kostbares Gut. Eine Lösung für dieses Problem sehen viele Experten im Nachverdichten von Flächen", erläutert Sabine Djahanschah, DBU-Fachreferentin für Architektur und Bauwesen. Für Fundamente, Wände und Co. würden jedoch viel Energie und viele Rohstoffe benötigt. Zudem würden Baulärm, Staub und Schmutz die Anwohner stören, Lieferfahrzeuge häufig Straßenzüge blockieren und damit die Akzeptanz gegenüber dem Nachverdichten schmälern. Hier könne der modulare Holzbau eine umwelt- und anwohnerfreundliche Alternative sein. Bei dem Modellprojekt will die Firma Garbe Immobilien-Projekte das Verfahren nun auf einer Fläche gegenüber dem Baakenpark in der Hamburger Hafencity in größerem Rahmen testen. "Wir wollen auf einen dreigeschossigen Sockel einen länglichen Komplex mit sieben sowie einen Turm mit 19 Etagen setzen - alles aus nachhaltig zertifiziertem Holz. Das wäre das höchste Holzhochhaus Deutschlands", erläutert Fabian von Köppen, Geschäftsführer der Garbe Immobilien-Projekte.

Auch für ein Car-Sharing Konzept mit Elektrofahrzeugen soll Platz sein

"Von den insgesamt 180 Wohnungen sollen 60 als öffentlich geförderte Mietswohnungen entstehen, sodass auch Menschen mit geringerem Einkommen die Chance haben, dort ein neues Zuhause zu finden", so von Köppen weiter. Zudem ziehe die Deutsche Wildtier Stiftung in das Gebäude ein. Neben ihrem Stiftungssitz soll dauerhaft eine multimediale Ausstellung zu Themen wie Nachhaltigkeitsstrategien im Umweltschutz und der Landwirtschaft entstehen. Ergänzt werde diese um Lehr- und Schulungsräume für Kinder und Jugendliche, einen Kinosaal sowie Gastronomie- und Büroflächen. Weiterer Pluspunkt: In der Tiefgarage sollen rund 100 Stellplätze entstehen, welche für Elektromobilität vorgerüstet sind, 23 davon würden ausschließlich für ein Car-Sharing Konzept vorgehalten.

Modulbauweise und intelligente Logistik für weniger Lärm und Stau

"Dank des Holzes können wir voraussichtlich 26.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen, die ansonsten bei Herstellung, Transport oder auch im Rahmen der Entsorgung anderer Baumaterialien anfallen würden. Zudem versuchen wir, sparsam mit dem Holz umzugehen, sodass wir möglichst wenig davon benötigen", sagt von Köppen. Viele Bauelemente sollen als Module in Werkstätten vorgefertigt und vor Ort nur noch montiert werden. Gepaart mit intelligenter Logistik auf der Baustelle werde dadurch noch umweltfreundlicher gebaut. Djahanschah sieht in dem Projekt ein Vorhaben mit Modellcharakter. "Im besten Fall helfen die Ergebnisse, die Planungssicherheit im Holzbau zu verbessern und diese umweltfreundliche Alternative weiter zu verbreiten, wenn die Ergebnisse gut auf andere Vorhaben übertragen werden können. Zudem wird das Gebäude an einer markanten Stelle entstehen und so den Holzbau als Teil des Stadtbildes noch bekannter machen bei den vielen Besuchern, die täglich diese Stelle passieren."

- landen im internationalen Vergleich aber nur im Mittelfeld.

(ots) - Die größte regelmäßig durchgeführte Studie unter vermögenden Privatanlegern zeigt starke globale Unterschiede: China, Brasilien und die V.A.E. haben die höchsten Akzeptanzraten bei nachhaltigen Investments; die USA und Großbritannien hinken hinterher. Deutschland liegt im Mittelfeld.

Die wichtigsten Ergebnisse:

   - Über 60 % der deutschen Privatanleger wollen die Welt zu einem 
     besseren Ort machen - aber nur etwas mehr als 40 % setzen auf 
     nachhaltige Anlagen in ihrem Portfolio. Das sind deutlich 
     weniger als in den aufstrebenden Volkswirtschaften wie China 
     oder Brasilien.
   - Vor allem die junge Generation befasst sich mit nachhaltigen 
     Anlagen: Die Gruppe der 18- bis 34-jährigen ist am ehesten daran
     interessiert, ihr gesamtes Portfolio an ihren persönlichen 
     Werten auszurichten.
   - Acht von zehn Befragten glauben, dass sich nachhaltige Anlagen 
     nicht negativ auf die Renditen auswirken. Mehr als ein Drittel 
     erwartet, dass sie die traditionellen Anlagen sogar übertreffen.
   - Bis 2023 wird die Zahl der deutschen Privatanleger steigen, die 
     nachhaltige Anlagen in ihrem Portfolio halten - allerdings 
     deutlich langsamer als bisher. 

UBS hat heute seinen neusten UBS Investor Watch veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe mit dem Titel "Rendite auf Werte" ist die weltweit größte regelmäßig durchgeführte Studie unter vermögenden Privatanlegern*. Fokus in diesem Jahr ist die Akzeptanz nachhaltiger Investments - also Anlagen, die Umwelt-, Sozial- und Corporate Governance Funktionen in traditionelle Anlageprozesse integrieren, Unternehmen ausschließen, die nicht mit den Werten des Anlegers übereinstimmen, oder direkt auf messbar positive ökologische und soziale Auswirkungen setzen. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland einen der mittleren Plätze: Hierzulande halten 42 % der Befragten nachhaltige Anlagen in ihrem Portfolio - deutlich mehr als noch vor fünf Jahren. Dagegen zeigen aufstrebende Volkswirtschaften wie China (60 %), Brasilien (53 %) oder die Vereinigten Arabischen Emirate (53 %) die höchsten Akzeptanzraten für nachhaltige Investments, während Privatanleger in den USA und Großbritannien mit 12 % bzw. 20 % wesentlich zurückhaltender sind.

Maximilian Kunkel, Chefanlagestratege für UBS in Deutschland:

"Immer mehr deutsche Privatanleger setzen erfreulicherweise auf nachhaltige Anlagen. Die Ergebnisse des Berichts decken sich mit den Erfahrungen, die wir mit unseren Impact-orientierten Instrumenten bei UBS gemacht haben. Deutschland liegt hierbei im internationalen Vergleich bislang aber nur im Mittelfeld, es gibt also noch Luft nach oben. Denn in vielen anderen Bereichen ist Deutschland schließlich Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Es gibt noch einige Hürden, die wir angehen müssen, um mehr deutsche Privatanleger von nachhaltigen Anlagen zu überzeugen. Dieses Ziel gilt auch für unser Unternehmen: Wir haben uns dazu verpflichtet, innerhalb der nächsten fünf Jahre 5 Milliarden Dollar an privatem Vermögen zu mobilisieren, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu unterstützen."

Deutsche Privatanleger treffen Anlageentscheidungen auf Basis eigener Werte.

Eine deutliche Mehrheit (61 %) der deutschen Privatanleger wollen der Studie zufolge ihre Zeit und Ressourcen nutzen, um die Welt nachhaltiger zu gestalten. Sieben von zehn Befragten (74 %) möchten nur in Unternehmen investieren, die auch ihre Werte vertreten. Vor allem die jüngere Generation befasst sich mit nachhaltigen Anlagen: 86 % der unter 35-Jährigen sind in der Lage, die Bedeutung von nachhaltigen Anlagekonditionen zu erkennen. Bei den 35 bis 50-Jährigen sind es noch 80 %, bei den älteren nur noch knapp über 60 %. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Umstellung des Portfolios auf Nachhaltigkeit. 64 % der unter 35-Jährigen haben Interesse daran, ihr gesamtes Portfolio auf Nachhaltigkeit umzustellen, im Vergleich zu 46 % aller Befragten in Deutschland.

Mehr Deutsche wollen in Zukunft auf nachhaltige Investments vertrauen.

Über die Hälfte der deutschen Privatanleger (56 %) geht davon aus, dass nachhaltige Anlagen in einem Jahrzehnt die Regel sein werden. 79 % sind davon überzeugt, dass sich solche Anlagen nicht negativ auf die Renditen auswirken und über ein Drittel (37 %) der deutschen Privatanleger erwarten, dass nachhaltige Anlagen die traditionellen übertreffen werden. Die Zahl der deutschen Privatanleger, die nachhaltige Anlagen in ihrem Portfolio halten, wird künftig ebenfalls steigen, wenn auch nicht ganz so schnell wie in anderen Teilen der Welt. Bis 2023 wird ein Wachstum auf 44 %, also um 5 %, erwartet.

Privatanleger halten sich wegen unklarer Auswirkungen und verwirrender Begrifflichkeiten zurück.

Bei der Auswahl nachhaltiger Investments sehen Privatanleger einige Hindernisse: Häufig genannt wurde die Schwierigkeit, die Auswirkungen der nachhaltigen Investments zu bestimmen (67 %), außerdem halten 65 % der Befragten die Begriffe rund um nachhaltige Anlagen für verwirrend. 64 % der Studienteilnehmer sind der Meinung, dass nachhaltige Anlagen nicht gut genug etabliert sind, während 63 % sich Sorgen machen, dass nachhaltige Anlagen niedrigere Renditen erzielen.

Die wichtigsten Schlussfolgerungen aus allen 10 Märkten finden Sie auf der Website von UBS Investor Watch: www.ubs.com/investorwatch-wm

*Die zitierte Studie wurde unter mehr als 5.300 vermögenden Privatanlegern mit einem Investitionsvolumen von mindestens 1 Million US-Dollar (ohne Immobilien) durchgeführt, davon 403 in Deutschland. Die globale Stichprobe wurde auf 10 Märkte verteilt: Brasilien, China, Deutschland, Hongkong, Italien, Singapur, Schweiz, V.A.E., Großbritannien und die USA. Die Untersuchung wurde zwischen Juni 2018 und August 2018 durchgeführt.

Über UBS Global Wealth Management

Als weltweit führender Vermögensverwalter bietet UBS Global Wealth Management umfassende Beratungen, Lösungen und Dienstleistungen für vermögende Privatpersonen sowie institutionelle Kunden und Firmenkunden auf der ganzen Welt. Kunden der UBS profitieren von einem voll integrierten Set an Möglichkeiten und Kompetenzen in der Vermögensverwaltung, einschließlich Vermögensplanung, Anlageverwaltung, Kapitalmarkt, Bankwesen, Kreditwesen sowie institutionelle und Unternehmensfinanzberatung.

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