(ots) Hamburg Bramfeld, 18.12.2018, 09.18 Uhr, Feuer(FEU), Eenstock - Grundschule.

Am Dienstagvormittag teilte ein Erstklässler in der Schule Eenbrook seiner Lehrerin mit, dass im Vorraum eines Klassenraumes eine Jacke brenne.

Die Lehrerin brachte sofort ruhig und besonnen ihre Schüler durch den Vorraum in einen sicheren Bereich und verständigte über den Notruf 12 die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg. Noch während der alarmierte Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Oldenfelde Süd auf der Anfahrt waren, unternahmen weitere Lehrpersonen erste Löschversuche mit Feuerlöschern. Als die Einsatzkräfte kurze Zeit später vor Ort eintrafen, waren bereits alle

19 Kinder der betroffenen und der benachbarten Klassen des Gebäudes samt Lehrer unverletzt in einer nahegelegenen Sporthalle untergebracht und wurden dort betreut. Der sofort zur Brandbekämpfung eingesetzte Löschtrupp mit umluftunabhängigem Atemschutz und einem C-Rohr erkundete brennende Jacken und Schulranzen in dem circa fünf Quadratmeter großen Vorraum im ersten Obergeschoss des etwa 7 x 15 Meter großen Schulgebäudes. Obwohl das aus bisher unbekannter Ursache entstanden Feuer sehr schnell gelöscht werden konnte, mussten für Nachlöscharbeiten Teile der Wand- und Deckenverkleidung entfernt werden, um mögliche Glut und Wärmenester mit einer Wärmebildkamera aufzuspüren und nachzulöschen. Nachdem der Brandrauch mit Hilfe eines Druckbelüfters aus dem Gebäude beseitigt und das Gebäude vorsorglich stromlos geschaltet wurde, konnte die Einsatzstelle einem Verantwortlichen übergeben werden. Die Schulkinder wurden im weiteren Verlauf sukzessive von Angehörigen und Eltern abgeholt oder durch Lehrer betreut. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg vor Ort im Einsatz. Durch das vorbildliche und umsichtige Verhalten der Lehrer konnte hier schlimmeres Verhindert werden.

Hamburgs Umweltstaatsrat Michael Pollmann und die beiden Geschäftsführer der Stadtreinigung Hamburg (SRH), Professor Dr. Rüdiger Siechau und Holger Lange eröffneten am Dienstag, dem 18. Dezember Hamburgs modernsten Recyclinghof im Wilma-Witte-Stieg 6 in Hamburg-Wandsbek. Geöffnet ist der Recyclinghof montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und sonnabends von 8 bis 14 Uhr. Er ersetzt den Recyclinghof Rahlau 71 in Hamburg-Tonndorf, der an diesem Tag geschlossen wurde.

Der neue Recyclinghof der Stadtreinigung Hamburg im Wilma-Witte-Stieg 6 bietet deutlich mehr Platz, eine zeitsparende Verkehrsführung und eine bessere Erreichbarkeit der Container. Er ist mit 7.500 Quadratmeter Fläche mehr als dreimal so groß wie der jetzt geschlossene Hof in der Rahlau und ist zugleich der größte Hof der neuesten Bauart (Am Aschenland, Rondenbarg, Liebigstraße). Weil die Entsorgungsfahrzeuge der SRH hier andere Wege nehmen als die Kundinnen und Kunden, um die Container auszuwechseln, muss der Recyclinghof nicht wie sonst oft üblich für den Containerwechsel geschlossen werden. Die Container können die Kundinnen und Kunden ganz bequem von oben befüllen, weil die Container unterhalb der Fläche platziert sind, auf denen die Kunden stehen.

Umweltstaatsrat Michael Pollmann: “Hamburgs Recyclinghöfe sind weitaus mehr als nur Abgabestellen. Zwölf Höfe mit einer Gesamtfläche von mehr als 50.000 Quadratmeter Fläche stehen den Hamburgerinnen und Hamburgern zur Verfügung. Mit dem Recyclinghof im Wilma-Witte-Stieg kommt nun ein neuer und top-moderner Hof hinzu. Auf die zwölf Recyclinghöfe kommen pro Jahr 1,5 Millionen Kundinnen und Kunden, die sämtliche Abfallarten, die im Haushalt entstehen können, wie z. B. Elektrogeräte, Sperrmüll, Altholz, Grünabfall oder alte Farben, Papier und Schrott fachgerecht entsorgt wissen wollen. So tragen wir mit den Recyclinghöfen auch zu einer besseren Wertstofferfassung bei. In den vergangenen zehn Jahren konnten dadurch rund 15.000 Tonnen Abfälle mehr verwertet werden. Die Recyclingquote der hier gesammelten Abfälle und Wertstoffe liegt bei knapp 75 Prozent. Ganz besonders freut mich, dass über die Recyclinghöfe auch viele Gegenstände zur Wiederverwendung in den STILBRUCH-Gebrauchtwarenkaufhäusern landen, wo die hier abgegebenen Dinge für kleines Geld wiederverkauft werden.“

SRH-Geschäftsführer Holger Lange nennt weitere Vorteile: „Wir haben auf diesem Hof nicht nur die Sammelflächen für STILBRUCH deutlich vergrößert. 29 Container stehen zur Verfügung, um eine Vielzahl von Wertstoffen und Abfällen aufzunehmen. Platz für weitere, neue Wertstofffraktionen ist vorhanden. Auf dem diesem Recyclinghof erwarten wir jährlich mindestens 135.00 Kundinnen und Kunden. Das ist jedenfalls die Zahl der Anlieferer, die auf den alten Hof in der Rahlau kamen. Dieser Hof kann aber wegen seiner großzügigen Flächen noch deutlich mehr Besucher bewältigen! Ende des nächsten Jahres wird dieser Recyclinghof - wie auch der Recyclinghof in der Liebigstraße - mit einem Elektro-Mobil-Bagger ausgestattet. Für dieses innovative Projekt hat die SRH Fördermittel vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von 75 Prozent der Mehrkosten erhalten.“

Gut zwölf Monate hat der Bau des Recyclinghofs Wilma-Witte-Stieg 6 gedauert. Dabei wurden nachwachsende Baumaterialien verwendet, eine Photovoltaikanlage sowie ein Gründach gehören ebenso zur Ausstattung wie ein Gestaltungskonzept mit von Kindern gemalten Bildern.

(ots) - Tatzeit: 05.12.2018, 20:15 Uhr Tatort: Hamburg-Farmsen, Roter Hahn

Die Polizei Hamburg fahndet nach vier bislang unbekannten Tätern, die in den frühen Abendstunden einen Pizzaboten in Hamburg-Farmsen überfallen haben. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Raubdezernat (LKA 154).

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wollte der Pizzabote (38) telefonisch bestellte Speisen beim Kunden abliefern. Der Kunde konnte jedoch glaubhaft versichern, keine Bestellung getätigt zu haben. Als der Bote zu seinem Lieferfahrzeug zurückkehrte, wurde er von einer Gruppe (vier Personen) abgefangen.

Einer der Tatverdächtigen forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld von dem Boten. Der Geschädigte übergab daraufhin das Lieferanten-Portemonnaie.

Die Gruppe flüchtete dann ohne weitere Beute in Richtung Kathenkoppel.

Die Fahndungsmaßnahmen der vom unverletzt gebliebenen Boten verständigten Polizei führten nicht zu der Festnahme der Tatverdächtigen.

Zwei Tatverdächtige können wie folgt beschrieben werden:

1. Täter

   - männlich
   - ca. 180 cm
   - "südländisches" Erscheinungsbild 

Bekleidet mit:

   - einer schwarzen hüftlangen Jacke
   - einem schwarzen Kapuzenpullover 

2. Täter

   - männlich
   - ca. 20 Jahre alt
   - ca. 175 cm
   - trug beige / helle Oberbekleidung 

Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

Die Revierförsterei Volksdorf bietet auch in diesem Jahr wieder Weihnachtsbäume aus ökologisch zertifizierten Hamburger Waldbeständen an. Verkauft werden diverse Sorten, solange der Vorrat reicht.

Der Verkauf findet statt vom 13. bis zum 23. Dezember 2018 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Revierförsterei Volksdorf, Farmsener Landstr. 100, 22359 Hamburg.

Der Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg fuhr heute Morgen seinen ersten Einsatz der Saison in einigen Teilen Hamburgs. Insbesondere Brücken und Strecken in Wassernähe waren wegen Reif stellen- oder streckenweise glatt. Ab 3.30 Uhr waren zunächst 18 Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen unterwegs, um die gefährlichen Stellen und Straßenabschnitte zu sichern. Im Zentrum und im Westen Hamburgs sicherten weitere 40 Fahrer mit ihren Streufahrzeugen auch die wichtigen Hauptverkehrsstraßen und Strecken mit Buslinienverkehr.

SO FUNKTIONIERT DER WINTERDIENST:

There's No Business Like Snow Business

Bei Schnee- und Eisglätte sorgt der Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg (SRH) mit bis zu 900 Einsatzkräften in 355 Fahrzeugen dafür, dass 3.300 Kilometer verkehrswichtige Fahrbahnen, 660 Kilometer wichtige Rad- und Fußwege ohne Anlieger, 8.300 „Zebrastreifen“ und mehr als 4.000 Bushaltestellen geräumt und gestreut werden. Das Radwegenetz, das die SRH in diesem Winter sichert, ist 266 Kilometer lang. Das sind 26 Kilometer mehr als in der vergangenen Saison. Zusammen mit den mehr als 70 Kilometern Radfahrstreifen, die im Mitnahmeeffekt beim Winterdienst auf Fahrbahnen gestreut werden, sichert die SRH in dieser Saison ein Radwegenetz von rund 340 Kilometern. Im Innenstadtbereich werden ausgewählte Radstrecken versuchsweise schon in der ersten Priorität bearbeitet und bestimmte Radfahrstreifen auf den Fahrbahnen nachbearbeitet. Auf 40 Kilometer Radwegen in Harburg und Bergedorf testet die SRH in der zweiten Saison Blähton als umweltverträglichen Streustoff, denn auf Geh- und Radwegen ist nach dem Hamburgischen Wegegesetz der Gebrauch von Tausalz oder tausalzhaltigen Mitteln untersagt. Der Einsatz von Tausalz ist nur auf Fahrbahnen einschließlich Radfahrstreifen erlaubt. Für den Winterdienst auf Gehwegen mit Anliegern sind überall in Hamburg die Eigentümer der an diese Gehwege angrenzenden bebauten Grundstücke verantwortlich.

Einsatzzentrale: Rund um die Uhr besetzt

Die Einsatzzentrale des Winterdienstes der SRH ist seit dem 1. November 2018 und noch bis zum 31. März 2019 rund um die Uhr besetzt. Von hier aus hält die SRH Kontakt mit Polizei und HVV, überwacht das Wettergeschehen und koordiniert die Streueinsätze.

Rufbereitschaften: Schon mittags an die kommende Nacht denken

Auf Grundlage der Vorhersagen der Wetterdienste und der Daten der neun eigenen Glättemeldeanlagen gibt die SRH mittags eine Rufbereitschaft für die Einsatzkräfte heraus. Diese sind dann innerhalb der Rufbereitschaftszeiten jeder Zeit erreichbar.

Sofortruf-Fahrer für gefährlich glatte Stellen

Zwölf sogenannte „Sofortruf“-Fahrer sichern bei Bedarf örtlich glatte Stellen auf Fahrbahnen, die die Polizei oder der HVV der SRH-Winterdienstzentrale meldet. Hinzu kommen die sechs „Sofortruf“-Fahrer, die sich um die Meldungen glatter Stellen auf Gehwegen ohne Anlieger, an Bushaltestellen und auf Radwegen kümmern.

Fahrbahnen: Sichere Fahrt auf fast 3.300 Kilometern

Wird es stadtteil- oder hamburgweit glatt, sichern bis zu 100 Einsatzkräfte mit ebenso vielen Fahrzeugen zunächst wichtige Hauptverkehrsstraßen, Strecken mit Buslinienverkehr (2.650 Kilometer) und 1.500 Busbuchten. Danach werden die Verbindungsstrecken zwischen diesen Straßen gesichert (rund 645 km). Bei Glatteis und überfrorener Nässe wird Feuchtsalz gestreut. Wird es kurz vor oder während der Hauptverkehrszeit glatt, streut die SRH zunächst eine Auswahl der wichtigsten Straßen und danach die übrigen im Streuverzeichnis aufgeführten Fahrbahnen. Ein Streudurchgang dauert mindestens dreieinhalb Stunden, ist aber abhängig von Witterung und Verkehr, sodass von Einsatzbeginn normalerweise fünf Stunden vergehen, bis auch die letzte Fahrbahn des Streuplans gesichert ist.

„Zebrastreifen“ und Co: Knapp 8.300 Überwege von Eis und Schnee befreien

Fast 400 Einsatzkräfte beseitigen mit rund 100 Fahrzeugen Eis und Schnee auf 8.300 Fußgängerüberwegen („Zebrastreifen“, unmittelbare Umgebung mit Mittelinseln) manuell mit Schneeschiebern und mit einem Kies-Salz-Gemisch.

1.000 Kilometer verkehrswichtige Radwege und Gehwegstrecken ohne Anlieger

Die SRH sichert zudem mit feinkörnigem Kies Strecken ohne Anlieger. Bei den Gehwegstrecken (rund 660 km) handelt es sich z. B. um Gehwege auf Brücken, wichtige ausgewählte Gehwege an Wasserläufen, an land- und forstwirtschaftlichen Flächen, an und in Grünanlagen und Gehwegverbindungen zu Haltestellen von Bus und Bahn. Hinzu kommen 4.040 Bushaltestellen (rund 100 km) sowie gut 266 Streukilometer auf einem ausgewählten Netz von Radwegen. 150 Fahrzeuge und 410 Einsatzkräfte bearbeiten diese Strecken. Der Winterdienst erfolgt hier in der Regel maschinell, an Bushaltestellen ist der Winterdienst hingegen personalintensiv und vergleichbar mit dem Winterdienst auf Überwegen, wo mit einem Eimer und Schaufel manuell gestreut und Schnee manuell geschoben wird. Um lange Regiewege zu sparen, hat die SRH rund 50 mobile Silos für Kies im Hamburger Stadtgebiet aufgestellt.

Salzhallen

Die zentrale Salzhalle der Stadtreinigung Hamburg bietet Platz für bis zu 10.000 Tonnen Streusalz. Zusammen mit dem Salz in 14 Silos und in sechs kleineren Lagerhallen kann die SRH rund 17.000 Tonnen Streusalz bevorraten.

Gehwege mit Anliegern: Winterdienst durch Anlieger

Schnee und Eis auf Gehwegen müssen in Hamburg die Anlieger entfernen. Das gilt ausnahmslos und überall in Hamburg von der kleinen Wohnstraße bis zur Fußgängerzone. Schnee muss sofort nach Ende des Schneefalls geräumt, Glätte unmittelbar nach Eintritt abgestreut werden (mindestens 1 m breit, bei starkem Fußgängerverkehr z. B. in Fußgängerzonen ggf. mehr, bei Eckgrundstücken bis zur Bordsteinkante). Auf Gehwegen dürfen keine Tausalze (z. B. Streusalz aus dem Baumarkt) verwendet werden. Auf Gehwegen dürfen Anlieger nur abstumpfende Stoffe (z.B. feinkörniger Kies, Sand, Splitt, Blähton) streuen. Bei Schneefall oder Glättebildung nach 20 Uhr hat der Anlieger für seinen „Winterdienst“ auf dem Gehweg Zeit bis morgens 8.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 9.30 Uhr. Die Bezirksämter überwachen die Räum- und Streupflicht der Anlieger auf Gehwegen. Über die Pflichten der Anlieger informiert die Behörde für Umwelt und Energie unter http://www.hamburg.de/winterdienst. Dort gibt es auch ein Informationsblatt zum Herunterladen.

Autobahnen und einige Bundesstraßen

Auf den Autobahnen des Hamburger Stadtgebietes, auf der Wilhelmsburger Reichsstraße, der Bergedorfer Straße und den Flughafenzubringern sind die Hamburger Autobahnmeistereien für den Winterdienst verantwortlich.

Fahrbahnen in Nebenstraßen

Einen Winterdienst auf den Fahrbahnen in Nebenstraßen leistet die SRH im Regelfall nicht. Nur in Ausnahmefällen und nur auf Meldung von Polizei, Feuerwehr und Verkehrsunternehmen streut eine Task Force der SRH zur Gefahrenabwehr auch hier. Ähnlich wie in anderen Großstädten wie Berlin konzentriert sich die SRH bei der Sicherung von Fahrbahnen auf Hauptverkehrsstraßen und wichtige Verbindungsstraßen. Grund dafür sind die hohen Kosten und die fehlenden überzeugenden technischen Lösungen für einen Einsatz in den oft engen Nebenstraßen.

Tagesaktuelle Infos für alle

Informationen zum Winterdienst, ein Wetterradar sowie die Einsatzplanung des Winterdienstes stehen online unter der Adresse  http://www.stadtreinigung.hamburg. Dort gibt es auch das Verzeichnis aller Fahrbahnen von Straßen, die der Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg bei Bedarf streut, zum Download. Aktuelle Informationen zu Einsatzbereitschaft und laufenden Streueinsätzen veröffentlicht die SRH auch über Twitter unter #WinterdienstHH und @SRHnews.

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