180426 bezirk

(ms) Unter der Überschrift "Nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung Stadtbahnstraße/Saseler Damm - Saseler Markt - Berner Weg/Saseler Bogen" steht ein Beschluss der Bezirksversammlung vom 15.02.2018 (Drs. 20-5517).

Zum Sachverhalt heißt es dort: Folgender Beschluss wurde gefasst: Die Bezirksversammlung Wandsbek empfiehlt der zuständigen Fachbehörde, bei einem positiven Abschluss des Pilotprojekts zur nächtlichen Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Hauptverkehrsstraßen auf 30km/h bei einer weiteren Tranche von Straßen auch den Straßenzug Stadtbahnstraße / Saseler Damm / Saseler Markt / Berner Weg / Saseler Bogen für die Prüfung zur Aufnahme in dieses Programm vorzusehen.

Nun hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) dazu wie folgt Stellung genommen: Im ersten Quartal des Jahres 2018 wurde an sechs Pilotstraßen in Hamburg eine nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h angeordnet. Tempo 30 nachts wird an weiteren vier Straßen voraussichtlich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2018 umgesetzt. Der Evaluierungsprozess ist auf einen Zeitraum von etwa drei Jahren ausgelegt, da bisherige Untersuchungen gezeigt haben, dass das Geschwindigkeitsniveau sich erst langfristig stabilisiert. Eine weitere Tranche mit nächtlichen Tempo-30-Strecken ist derzeit nicht geplant.

180425 cdu

(red) Mit mehr als 200 Gästen aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Verbänden, Wirtschaft und Schulen fand gestern Abend im Wandsbeker Bürgersaal der diesjährige Jahresempfang der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek statt. Neben dem Ehrengast Dr. Christoph Ploß, Mitglied des Deutschen Bundestages, konnte der Bezirksfraktionsvorsitzende und Gastgeber Eckard H. Graage unter anderem auch Dennis Thering, Karl-Heinz Warnholz, Ralf Niedmers und Thilo Kleibauer aus der Bürgerschaft begrüßen.

Im Zentrum des Empfangs stand ein Dialog zwischen Graage und Ploß auf der Bühne des Bürgersaals, im welchen aktuelle bundespolitische und Hamburger Themen diskutiert wurden. Dabei stand insbesondere der Bau der S-Bahnlinie 4 im Fokus. Ein Thema das die Menschen im Wandsbeker Bezirk sehr bewegt. „Der Bau der S-Bahnlinie 4 ist das wichtigste Verkehrsprojekt im Hamburger Nord-Osten. Durch sie bekommen wir insgesamt eine bessere Anbindung des Umlands, aber auch eine für unseren Bezirk so wichtige bessere Anbindung der Stadtteile Wandsbek und Rahlstedt. Darüber hinaus soll mit der neuen Linie der Hamburger Hauptbahnhof entlastet werden. Die Realisierung der S 4 muss also unbedingt sichergestellt werden und ich freue mich, dass die CDU mit Christoph Ploß einen starken Ansprechpartner und Unterstützer des Projekts in Berlin sitzen hat“, erklärt Eckard H. Graage.

180423 poppenbuetteler weg

(red) Baumaßnahme Rehagen / Poppenbütteler Weg: Baustellenzufahrt und Geh- und Radweg.

Erste Bewohner sollen im Mai einziehen. Eine Baustellenzufahrt über das östliche Baufeld sowie ein Geh- und Radweg als Zuwegung zu den Unterkünften werden nun genehmigt.

Wie das Bezirksamt bereits mitteilte, ist im südöstlichen Bereich der Hummelsbütteler Feldmark, nördlich des Poppenbütteler Wegs, die Errichtung neuer Wohngebäude geplant. Die Hamburgische Bürgerschaft hatte beschlossen (Drucksache 21/5231), die westlich der Erschließungsstraße gelegenen vier der insgesamt acht Wohngebäude für die Unterbringung von geflüchteten Personen und Asylbegehrenden zu nutzen. Für diese Bebauung wurde eine Genehmigung bereits erteilt.

Bauherr ist die HIG Hamburger Immobilienentwicklungsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen der städtischen SAGA-GWG. Die Bauarbeiten sind so weit fortgeschritten, dass im Mai 2018 die ersten Bewohner in die Unterkünfte einziehen können.

Es sind noch nicht alle Gebäude bezugsfertig, so dass weitere Bauarbeiten erforderlich sind. Die bisher genutzte Erschließungsstraße wird hierfür aufgrund paralleler Maßnahmen der Leitungsverleger nicht mehr durchgängig frei nutzbar sein. Daher ist eine neue Baustellenzufahrt zu den westlichen Gebäuden erforderlich. Diese hatte die HIG ohne Genehmigung bereits auf die Flächen östlich der Erschließungsstraße gelegt und das Bezirksamt einen Baustopp verhängt. Die erforderliche Genehmigung kann nun erteilt werden.

Darüber hinaus ist für die Bewohner, die ab Mai 2018 zu ihren Unterkünften gelangen müssen, eine Zuwegung erforderlich. Fußgänger und Radfahrer dürfen nicht über eine Baustelle fahren. Daher wird ein provisorischer Geh- und Radweg an der Nordseite des westlichen Baufeldes eingerichtet. Dieser wird nach Beendigung der Bauarbeiten zurückgebaut.

Die östlich der Erschließungsstraße geplanten vier Gebäude sollen dem regulären Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen. Als Grundlage für eine entsprechende Genehmigung wird zurzeit der Bebauungsplan Hummelsbüttel 28 aufgestellt. Über diesen wird am 26. April 2018 in der Bezirksversammlung Wandsbek abgestimmt.

 

180424 muell

(red) Norddeutschland räumt auf in der Biotonne. Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) und 22 weitere Entsorgungsunternehmen in Norddeutschland sagen Plastiktüten in der Biotonne den Kampf an. Immer mehr Plastiktüten und andere Fremdstoffe gefährden die Kompostierung, denn auch aus „Bio“-Plastiktüten im Biomüll wird weder Bioenergie noch Qualitätskompost.
Erstmalig realisieren Abfallwirtschaftsbetriebe aus ganz Norddeutschland gemeinsam eine große Informations- und Aufklärungskampagne, um die konventionellen Plastiktüten und die angeblich „kompostierbaren Plastiktüten“ aus den Biotonnen zu verbannen. Heute, am 20. April 2018, fiel in ganz Norddeutschland der Startschuss. Aktuell 23 Betriebe aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern starten gleichzeitig diese überregionale Kampagne. Diese wird seitens der Politik von Dr. Robert Habeck, Umweltminister in Schleswig-Holstein und stellv. Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, als Schirmherr unterstützt.
In kleinste Schnipsel zerfallen, können die Plastiktüten nicht mehr aus dem Bio-Kompost getrennt werden und landen so auf den Äckern. Damit ist der Absatz des Qualitätskompostes als natürlicher und umweltfreundlicher Dünger gefährdet, weil Landwirte und Gartenbaubetriebe den mit Plastik verunreinigten Kompost nicht abnehmen. Wenn der Kompost nicht mehr abgenommen wird, ist auch die getrennte Sammlung von Bioabfall in den grünen Biotonnen bedroht.
SRH-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau appelliert besonders an die Hamburgerinnen und Hamburger Nutzer/innen von Biotonnen: „Bitte sammeln Sie Ihre Küchenabfälle in den eigens für diesen Zweck entwickelten Papiertüten der Stadtreinigung Hamburg. Für jeden Haushalt mit Biotonne gibt’s 30 Stück pro Jahr kostenlos. Nur Papiertüten werden bei der Biogaserzeugung und anschließender Kompostierung rück
standsfrei abgebaut. Bitte verwenden Sie keine Tüten aus sogenanntem „Bio“-Plastik. Auch diese angeblich umweltfreundlichen Materialien verunreinigen den Kompost.“
Auch „kompostierbare Plastiktüten“ aus „Bioplastik“ dürfen einen aus Erdöl erzeugten Anteil an Plastik enthalten, der sich zwar langsam zersetzt, aber nicht biologisch abgebaut wird. Diese Tüten erfüllen die Euro-Norm, wenn sich nach 12 Wochen 90 Prozent der Tüte in Teile zersetzt hat, die kleiner als zwei Millimeter sind, dann gilt, dass nach sechs Monaten 90 Prozent der Tüte biologisch abgebaut sind. Diese Zeiten überschreiten aber deutlich die Produktionszeiten in modernen Biogas- und Kompostierungsanlagen.
Die Stadtreinigung Hamburg plant, Probeexemplare der Hamburger Biotüte aus mit Wachs beschichtetem, nassfestem Papier sowie einen Gutschein für weitere 30 kostenfreie Biotüten an alle Hamburger Haushalte mit Biotonne zu verteilen. Pro Haushalt mit Biotonne gibt es einen kostenfreien Satz von 30 Biotüten pro Kalenderjahr. So einfach geht’s schon jetzt: Auf der Website www.stadtreinigung.hamburg/biotuete einfach Mailadresse und den Standplatz der Biotonne eingeben. Anschließend erhält man per Mail einen Coupon im PDF-Format. Mit Abgabe des ausgedruckten Coupons gibt es in den Hamburger BUDNI-Filialen einen 30-er Satz der Biotüten kostenlos. Selbstverständlich gibt es die Biotüten auch auf allen zwölf Recyclinghöfen der Stadtreinigung Hamburg. Hier muss entweder der ausgedruckte Coupon mitgebracht oder der Abholcoupon auf dem mobilen Endgerät vorgezeigt werden.
Der Anteil sogenannter Störstoffe im Bioabfall der grünen Biotonnen Hamburgs schwankt stark und beträgt im Jahresmittel 1,85 Gewichtsprozent. Oft ist der Bioabfall so stark mit Restmüll (Konservendosen, Plastiktüten, Glasverpackungen, Lebensmittelverpackungen u. v. m.) verunreinigt, dass der Bioabfall nur noch Restmüll in einer Müllverbrennungsanlage entsorgt werden kann. Auch Gartenscheren, Kartoffelschälmesser und Besteck gelangen häufig unbeabsichtigt in die Biotonne.
Mehr Informationen unter www.wirfuerbio.de und auf der Homepage www.stadtreinigung.hamburg.

papierkorb

(red) Die 30 WasteWatcher der Stadtreinigung Hamburg (SRH) werden ab Mai erstmals auch verstärkt Verwarn- und Bußgelder für die Verunreinigung von Straßen, Wegen und Grünanlagen verhängen. Damit endet eine vier Monate lange Einführungsphase, in der von den WasteWatchern der SRH ertappte Verschmutzer lediglich ermahnt wurden.

Die achtlos weggeworfene Chipstüte, der stehengelassene Pappbecher oder Reste vom Grillen im Park – wer den kleinen und größeren Abfall unterwegs nicht ordnungsgemäß in den Papierkörben oder beim Recyclinghof entsorgt und einfach wegwirft, muss jetzt mit Geldstrafen rechnen, wenn er dabei von den WasteWatchern beobachtet wird. „Littering ist kein Kavaliersdelikt“, stellt SRH-Geschäftsführer Holger Lange fest. „Alle, die dabei beobachtet werden, wie sie unsere Stadt durch Bequemlichkeit oder Rücksichtslosigkeit verschmutzen, werden jetzt zur Kasse gebeten.“

Auch Hundehalter, die dabei ertappt werden, wenn sie den Kot ihrer Hunde nicht entfernen oder mit Hundekot gefüllte Gassibeutel in den Büschen „entsorgen“, müssen ab sofort zahlen.

Die Höhe der Verwarn- und Bußgelder orientiert sich am Bußgeldkatalog der Hamburger Bezirksämter (Ziffer 6.1.1). Danach werden für kleine Littering-Sünden wie das achtlose Wegwerfen einer Fast-Food-Verpackung oder das Abstellen eines To-Go-Bechers bis 55 Euro Verwarngeld fällig. Bei größeren Mengen oder Hundekot kann es deutlich teurer werden.

Zum Seitenanfang