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(red) Die Bezirksversammlung Wandsbek hat auf ihrer Sitzung am 22. August 2019 die fachlichen Ausschüsse für ihre inhaltliche Arbeit eingesetzt. Dabei wurde unter anderem der bisherige Ausschuss für Soziales und Bildung, der den wichtigen bezirkliche Fachbereich Sport beinhaltet hat, neu zugeschnitten. Auf Antrag von SPD und Grünen und gegen die Stimmen der CDU-Fraktion soll der Bereich Sport zukünftig im Haushaltsausschuss behandelt werden.

Dazu erklärt Jörn Weiske, Sprecher für Schule, Sport und Integration der CDU-Fraktion: „Der Sport muss in Wandsbek in den Mittelpunkt gerückt werden. Er ist deutlich mehr als die reine Finanzierung von Sportstätten. Sport bedeutet Gesundheit, Teilhabe und Integration. Sport sollte immer einen ganzheitlichen Blick auf die Sozialräume einschließen. Daher wäre es die richtige Entscheidung gewesen, alle Fragen der Sportpolitik auch weiter im Ausschuss für Soziales und Bildung zu beraten und diese nicht zwischen Haushalt und Kultur verkümmern zu lassen. Das war jahrelang Usus aller Fraktionen in der Bezirksversammlung Wandsbek. SPD und Grüne haben diesen Konsens nun entgegen aller positiver Erfahrung aufgekündigt und den Sport der fachlichen Beratung im Bezirk Wandsbek entzogen. Das ist nicht im Sinne des Sports und politisch kurzsichtig.“

Hintergrund: Das Themenfeld Sport hat im Bezirk eine vielfältige Bedeutung. Neben dem Sportstättenbeirat, im Bezirk Mitte angesiedelt, der sich insbesondere mit der Sanierung von Sportplätzen beschäftigt, sind die Sportvereine und Sportstätten insbesondere in den Sozialräumen und Quartieren von großer Bedeutung. Die Sporthallen werden in Hamburg von Schulbau Hamburg betreut, auch das Bundesinnenministerium sieht die Bedeutung von Sportstätten insbesondere vor dem Hintergrund ihrer sozialpolitischen Funktion und hat seine Förderprogramme so ausgerichtet.

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