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Immer mehr Pflegebedürftige legen erfolgreich Widerspruch ein.

Seit einem halben Jahr ist das digitale Widerspruchstool "hp-widerspruch.de" auf dem Markt - und bereits ein Erfolg. Insgesamt 222 Widersprüche wurden bisher gegen abgelehnte Leistungen der Häuslichen Krankenpflege eingelegt. Davon waren 121 erfolgreich, 79 sind noch nicht entschieden. Sie befinden sich ­noch im Widerspruchs- oder bereits im Klageverfahren.

Das Verfahren, das die Kanzlei RICHTERRECHTSANWÄLTE (Hamburg) in Kooperation mit dem Verlagshaus Vincentz Network (Hannover) entwickelt hat, ist denkbar einfach: Der Service prüft kostenlos die Ablehnungen von Verordnungen häuslicher Krankenpflege durch die gesetzlichen Krankenkassen. Wird ein Antrag auf Häusliche Krankenpflege abgelehnt, teilgenehmigt oder befristet, senden die Betroffenen in wenigen Minuten ihre Unterlagen über das Internetportal (www.hp-widerspruch.de), per Fax oder Post an RICHTERRECHTSANWÄLTE. Die Kanzlei prüft die Unterlagen und informiert innerhalb eines Werktages per E-Mail, ob ein Widerspruch Aussicht auf Erfolg hat. Der kostenlosen standardisierten Prüfung folgt ein individuelles Widerspruchsverfahren. Ist das erfolgreich, übernimmt die Krankenkasse die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit. Sollten für die Mandanten wider Erwarten doch Kosten entstehen, wird im Vorfeld rechtzeitig darüber informiert.

Die Chancen stehen sehr gut, dass ein Widerspruch Erfolg hat

"Zwei Fakten kann man nicht oft genug wiederholen. Erstens: Weder Krankenkassen noch der Medizinische Dienst sind berechtigt, in die ärztliche Therapiefreiheit einzugreifen. Häusliche Pflege ist keine ,Ermessensleistung'! Und zweitens: Zahlreiche Ablehnungen der Krankenkassen sind fehlerhaft und damit rechtswidrig", unterstreicht Ronald Richter von RICHTERRECHTSANWÄLTE. "Jeder Versicherte sollte seine ärztlich verordnete Versorgung sichern, indem er unsere IT-basierte Prüfung und Durchführung des Widerspruchsverfahrens nutzt. Die Chancen stehen sehr gut, dass wir Erfolg haben und Pflegebedürftige zu Ihrem Recht kommen", so Richter weiter.

Im Fokus der bisherigen Widersprüche stehen die "Befristungen von ärztlichen Verordnungen" sowie die "einfache Behandlungspflege in Wohngemeinschaften" und die Frage, ob die dort tätige Präsenzkraft medizinische Tätigkeiten wie Medikamentengabe oder Blutzuckermessen ausüben muss. "Bei den Befristungen erleben wir immer wieder, dass manche Kassen Verordnungen grundsätzlich nicht für ein Jahr genehmigen, sondern immer nur quartalsweise. Unser Verdacht: Da es keine medizinischen Gründe gibt, geht es wohl darum, die zehn Euro Zuzahlung der Versicherten pro Verordnung viermal zu kassieren", mutmaßt Richter.

Ablehnungsbescheide nicht einfach akzeptieren, sondern kritisch hinterfragen

Das Recht der Versicherten zu stärken und für mehr Gerechtigkeit im Gesundheitssystem zu sorgen, ist auch Lukas Sander, Chefredakteur der Zeitschrift "Häusliche Pflege" von Vincentz Network, ein Anliegen. "Wir freuen uns, wenn wir mit hp-widerspruch.de Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ermutigen können, Ablehnungsbescheide nicht einfach zu akzeptieren, sondern sie kritisch zu hinterfragen. Das erste halbe Jahr zeigt eindrucksvoll, dass sich das lohnt - und über hp-widerspruch.de lassen sich Prüfung und Widerspruchsverfahren wirklich bequem und risikolos für die Betroffenen abwickeln."

Seit mehr als 25 Jahren unterstützt der Verlag Vincentz Network mit seinen Publikationen die Versorgung von pflegebedürftigen und erkrankten Menschen in der Häuslichkeit. Dazu zählen die Zeitschriften "Häusliche Pflege", die sich an das Management von ambulanten Pflegediensten wendet, sowie "Pflegepartner - das Magazin für Pflegende Angehörige", das Pflegedienste direkt an Angehörige weiterreichen. Die Redaktion von Vincentz Network steht Journalisten gern für Nachfragen zur Verfügung und unterstützt Kolleginnen und Kollegen bei der Recherche.

Über Vincentz Network:

Vincentz Network bietet Fachinformationen für die Berufsgruppen in der Altenpflege an. Mit dem Portfolio ist Vincentz der Marktführer, wenn es um Wissensvermittlung sowie Vernetzung und Geschäftsanbahnung innerhalb der professionellen Altenpflege geht (www.vincentz.de). Was mit Fachzeitschriften und Fachbüchern begann, ist jetzt ein umfangreiches Angebotsspektrum mit der größten Fachmesse für die Altenpflege, der Vincentz-Akademie, Arbeitshilfen, Online-Angeboten und Wissensdatenbanken.

Buch: Ronald Richter: Behandlungspflege 2018/2019 - Kommentar und 60 Praxisfälle zu § 37 SGB V und den Richtlinien zur Verordnung Häuslicher Krankenpflege; Vincentz Network, Hannover, 260 Seiten, 42,80 Euro.

Kontakt:

RICHTERRECHTSANWÄLTE

Rechtsanwalt Prof. Ronald Richter

Mönckebergstraße 17

20095 Hamburg

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fax: 040 / 30969489

Vincentz Network GmbH & Co. KG

Bastian Laudien, Director Audience Development

Plathnerstraße 4c

30175 Hannover

Telefon: +49 (0) 511 9910-160

Mobil: +49 (0) 151 40260756

Fax +49 (0) 511 9910-196

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Das Zitat wurde illustriert von dem Ohlstedter Künstler Pieter Kunstreich
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"Wovon lebst du?" - "Ich schreibe." - "Und was?" - "Nach Hause, dass ich Geld brauche!"

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