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Mit der Bürgerschaftsdrucksache 21/2550 wurde der Quartiersfonds für die Bezirke aufgestockt, um zusätzliche Maßnahmen für eine gelingende Integration von Flüchtlingen zu finanzieren. Dabei sollte insbesondere die soziale Infrastruktur in den Quartieren der Unterbringung mit der Perspektive Wohnen gefördert werden, dazu hat der Hauptausschuss in einer Sondersitzung die nötigen Beschlüsse gefasst.

Anja Quast, Fraktionsvorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Wir haben für die neuen Quartiere in unserem Bezirk nach eingehender Betrachtung der vorhandenen Struktur in den jeweiligen Sozialräumen entschieden, wie die zur Verfügung stehenden Mittel verwendet werden sollen: So wird z.B. am Elfsaal eine Sozialberatung mit 1,5 Vollzeitstellen ins Leben gerufen und der Bauspielplatz Tegelsbarg bekommt eine zusätzliche Erzieherstelle und die Mittel für Betriebs- und Sachkosten werden erhöht.“

Dennis Paustian-Döscher, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN-Bezirksfraktion ergänzt: „Für das Quartier am Poppenbüttler Berg wird in Zusammenarbeit mit den BewohnerInnen ein Begegnungshaus errichtet, dass aus Mitteln des Integrationsfonds der Bürgerschaft finanziert wird. Zusätzlich stellt die Bezirksversammlung Wandsbek Gelder für Freizeitaktivitäten bereit.“

Die Analyse der Bedarfe hat ergeben, dass ein Quartiersmanagement, verstärkte Beratungsangebote und die Unterstützung der  vorhandenen Einrichtungen, bei der Neuausrichtung auf die  Flüchtlinge, für die Quartiere an wichtigsten sind. Zusätzlich wurde deutlich, dass Freizeitangebote, die das Miteinander von zugewanderten und ortsansässigen BürgerInnen fördern, aus den zur Verfügung stehenden Mitteln gefördert werden sollten.

Durch einen Beschluss der Bezirksversammlung vom 26. Januar 2017 wurden für den Elfsaal und den Poppenbüttler Berg schon bis Ende September 2018 ein Stadtteil- bzw. Quartiersmanager eingestellt. Am Rehagen kann ebenfalls ein Quartiersmanagement eingerichtet werden, sobald die Einrichtung bezugsfertig ist.

Zusätzlich wird geprüft, ob der Bauspielplatz Tegelsbarg und das Haus der Jugend erweitert werden können, um den zu erwartenden steigenden Zulauf von Jugendlichen durch die Unterkunft am Rehagen auffangen zu können. Der erfolgreich arbeitende Bauspielplatz soll aus Mitteln des Hamburger Integrationsfonds erweitert werden und für das Haus der Jugend werden Bundesmittel eingeworben, um das Haus zu erweitern und zeitgemäß zu gestalten.

Quast und Paustian-Döscher: „Die Bezirksversammlung und die Bürgerschaft arbeiten Hand in Hand und haben weitere Schritte unternommen, damit die Integration und die soziale Infrastruktur in unserem Bezirk weiterentwickelt werden können.“

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