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(sst) Erklärung zu der Veranstaltung "Bürgerdialog" des Bürgervereins Volksdorf am 11.Januar 2018 in der Räucherkate. 

Feststellen möchte ich, daß für Volksdorf weiterhin keinerlei verkehrskonzeptionellen Vorstellungen, hier besonders zum Fahrradverkehr, von Seiten der Parteien vorgelegt wurde und wird. Ich hatte die Zusage als Antwort auf meinen seinerzeit abgelehnten Antrag im Regionalausschuß hin (Herr Pape u.a.).

Die ambulante, notdürftige Regelung mit dem sogenannten "Kundenzentrum" reicht für das Volksdorfer Gemeinwesen überhaupt nicht aus. Ein Bürgerbüro mit einem Ortskümmerer und Ansprechpartner, früher Ortsamtsleiter, gehört hier her. Volksdorf ca 20.000 Einwohner mit einem Einzugsbereich von ca. 60.000 kann diese Ansprüche stellen. Dies vor dem Hintergrund, daß in Zukunft
weitergehende intergenerative und kulturelle Aufgaben einer an Nachhaltigkeit zu orientierenden kommunalen Entwicklung zu stemmen sind.

Dazu gehört, daß der Bürger auch in Zukunft mit Bürger angesprochen wird. Das hat ein langer harter Kampf des Bürgers um die Bürgerrechte erfochten! Wenn von Kunden gesprochen wird, so geht es um Ware und Geld auf St. Pauli und bei Saturn. Die Bezeichnung "Kundenzentrum" beinhaltet eine Demütigung des Bürgers, und das UNSERE ORGANISATION, der Staat, in eine Warenbeziehung zu uns tritt.

Ich fordere deshalb eine anständige, der bürgerlichen Ordnung entsprechende sofortige Umbenennung in "Bürgerbüro" oder "Bürgerzentrum".

Polemisch: Sollen wir in Zukunft auch anstatt von Bürgermeister vom Hamburger Kundenmeister sprechen? Also bitte sind wir in Zukunft weiterhin Bürger der Freien und Hansestadt Hamburg.

Es kann und darf da nicht an den Kosten scheitern, wie mir gegenüber geäußert wurde. Diese Haltung ist mehr als entlarvend, sie zeigt ein völliges Unverständnis, daß wir freie Bürger sind und darauf einen fundamentalen Anspruch schon in der Anrede haben.

Die schleichende Aneignung des öffentlichen Raums durch Privatisierung macht ihn erst verfügbar und dann käuflich. Dazu gehört auch die Umbenennung des Bürgers in Kunde und Kundschaft. Dies steht konträr zu einer dringend notwendigen gesamtgesellschaftlichen Entwicklung der Nachhaltigkeit in Gemeinschaft.

Was wirklich wichtig ist auf Empfehlung:
Gerald Hüther, KOMMUNALE INTELLIGENZ, Potenzialentfaltung in Städten und Gemeinden Hamburg 2013.

Siegfried Stockhecke
Agenda 21/2030-Büro Volksdorf WALDGEIST
Kunde/Bürger

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