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(red) Die Ohlendorff’sche Villa in Volksdorf, vielbesuchter Besuchermagnet für Kaffee, Kuchen und in mannigfachen Kursen für geistige Nahrung, ist über eine herrschaftliche Vorfahrt zu erreichen, die in ihrem Ursprung viel älter ist als das heutige Gebäude Im Alten Dorfe 28. Und so sieht sie auch aus. In kommunalem Besitz tausendmal geflickt und bei der Renovierung der Villa aus finanziellen Gründen links liegen gelassen, ist sie heute eine marode Stolperstrecke.

„Das soll anders werden. Wir wollen wieder einen für jedermann barrierefreien und denkmalgerechten Zugang zum Haus haben“, hat sich der Vorstand gesagt. Gleich nach dem Volksdorfer Stadtteilfest am ersten Septemberwochenende machen sich die Straßenbauer des Hamburger Ausbildungszentrums Bau ans Werk, um das Wegestück binnen fünf Wochen von Grund auf zu erneuern. „Alles muss raus!“ ist die Devise. Danach wird die Auffahrt auf einer soliden, Grundlage mit Kleinpflaster versehen, denkmal- und behindertengerecht, eine Herausforderung für die angehenden Facharbeiter im Straßenbau. Die tun ihre Arbeit, wie schon im Museumsdorf, im Rahmen ihrer Ausbildung kostenlos, das Material und den Maschineneinsatz bezahlt die gemeinnützige Stiftung Ohlendorff’sche Villa.

170809 o villa 02Und die baut hier auf die Solidarität und die Spendenfreude der Bürgerinnen und Bürger. Jeder Betrag ist hochwillkommen, ab 20 EUR gibt’s eine Spendenquittung. Wer 500 EUR geben kann und will, dem schenkt die Stiftung als Dankeschön einen der größeren Kopfsteine am Rande der Pflaster mit eingemeisseltem Namen, zur nachhaltigen Erinnerung an eine gute Tat. Auch mehrfach und mit mehreren Namen möglich!

Foto rechts: So wie hier vor dem Deutschen Museum in Bonn, erinnern eingemeisselte Namen im Pflaster zur Villa an großzügige Spender.

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