Hinweis: Cookies helfen uns die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Seite erklären Sie sich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Weitere Informationen ...


denkendenken 02

(va) Am Donnerstag, dem 15. Februar, findet um 19:00 Uhr in der KunstKate Volksdorf, Eulenkrugstraße 60-64, die nächste Veranstaltung aus der Reihe "Denken denken - Philosophische Gesprächsrunden" statt. Sie steht diesmal unter der Überschrift „Altruismus“ – ein Mythos? Können wir als „Gutmenschen“ gegen unsere Interessen handeln?

Jede unserer Entscheidungen beruht auf einer Abwägung von Vor- und Nachteilen – für uns und für andere.
Eine der zahlreichen Theorien besagt, wir seien durchaus in der Lage, „superergoratisch“ zu handeln, d.h. mehr Selbst-los-Gutes zu tun als von uns verlangt werden dürfe; wir müssten uns nur dazu durchringen.
Doch warum sollten wir ein Interesse daran haben, unsere Ressourcenlage geringer ins Gewicht fallen zu lassen als die Kräfte und Mittel, die anderen zur Verfügung stehen? Wa-rum sollte unsere Nächstenliebe größer sein als unsere Eigenliebe?
Spöttisch sogenannten „Gutmenschen“ wird häufig unterstellt, nur vorder-gründig „gut“ im Sinne von Altruismus zu handeln: In Wirklichkeit gehe es ihnen um die Erleichterung eines schlechten Gewissens (also um Kompensa-tion), um die Anerkennung durch Götter oder Mitmenschen der gegenwärti-gen oder einer künftigen Generation oder schließlich darum, zu einem Brauch beizutragen, von dem sie in einem Notfall dann langfristig ebenfalls profitieren könnten (im Sinne einer Versicherung).
Lassen sich alle unsere Taten ausschließlich auf ein egoistisches Kalkül zu-rückführen (zumindest 51% zu 49%), ist Altruismus also ein Mythos? Oder finden wir Merkmale einer Handlung, die geeignet sind, ihr das Lob, das Prä-dikat des Altruismus einzutragen, eine Altruismus-Plakette?
Und selbst wenn wir solche Merkmale fänden – sollten wir überhaupt um Alt-ruismus bemüht sein?

Teilnehmerbeitrag 10 € (inkl. „Wein und „Brezeln“)

Zum Seitenanfang