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waldgeist

WALDGEIST- Initiative

für eine Lokale Agenda 21/2030

Büro Volksdorf / WALDGEIST

Nachhaltiges und zukunftsfähiges Wirtschaften ist das Ziel, auf das sich die Staatengemeinschaft auf der UN- Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio 1992 verständigt hat (Agenda 21).

Der Bundestag (Enquete-Kommission 1997) und die Bundesregierung (Bundesumweltministerium 1997 und 1998) haben Strategien und Maßnahmen vorgelegt.

Die Stadt Hamburg hat sich (1996) mit dem Beitritt zur Charta von Aalborg dazu verpflichtet, einen eigenständigen lokalen bzw. regionalen Beitrag zu leisten.

Mit einem Blick auf die Naturgrundlage unseres Wirtschaftens einerseits und auf die steigenden Bedürfnisse einer immer noch wachsenden Weltbevölkerung andererseits bedeutet dies, dass wir

  • die Aufnahmekapazität der Natur für die Reststoffe nicht überfordern dürfen (Abfall- und Emissionsverminderung bzw. –vermeidung),
  • die Entnahme von nicht erneuerbaren mineralischen Ressourcen drastisch reduzieren (insbesondere durch hochwertiges Recycling) und eine ökologische Kreislaufwirtschaft schaffen,
  • möglichst auf erneuerbare Energie- und Stoffquellen umsteigen.

 

 

 

 

 

Das Lokale Agenda 21- Büro Volksdorf/ WALDGEIST Siegfried Stockhecke, Postf. 670 502, 22345 Hamburg

beteiligt sich als sozialkulturelle Initiative an:

1. der Umsetzung des Leitbildes „Nachhaltige Entwicklung“ in den Hamburger Walddörfern  gemeint ist sozialverträgliches Wirtschaften auf ökologischer Grundlage (Das Notwendige Seminar/DNS-Volksdorf)

2. der Forderung nach Wiedereinrichtung eines Agenda 21-Büros für den Bezirk Wandsbek

und

3. der weltweiten Agenda 21/25 Jahre Rio: 1992–2017

           Mitgliedschaft im

 

 

Soziokulturelle Initiative seit 1981, beteiligt sich an der Umsetzung des Leitbildes „Nachhaltige Entwicklung im Sinne der weltweiten Agenda 21“

(Rio 1992) in den Hamburger Walddörfern; Gemeinwesen orientiert vertritt

sie sozialverträgliches Wirtschaften auf ökologischer Grundlage.

Mitgliedschaft u.a. im Zukunftsrat Hamburg, BUND, attac, Imagine Project, Runder Tisch Walddörfer, im Arbeitskreis „Weiße Rose Volksdorf“ und in der „Initiative zur Aufwertung des Ortskerns“ (IAO), AEN-Arbeitskreis

Projekte:

vm 2017-         VOLKSMARKT (seit 1981):

   nachhaltig geführter Familienflohmarkt in den vier Jahreszeiten

   mitBeteiligung am Weltaktionsprogramm (WAP) der UNESCO

   im Rahmen der Hamburger Initiative "Bildung für nachhaltige

   Entwicklung der BSU (Lernen im außerschulischen Lernort / Stadtteil)

   (www.hamburg.de/nachhaltigkeitlernen)

   geplant für 2017: 23. April, 09. Juli, 17. September, 03. Dezember
   Anmeldeformulare liegen in der Bücherhalle Volksdorf am Tresen aus

    weitere Informationen, Fotos und Videos gibt es beim Treffpunkt Volksdorf ...

-   Das Notwendige Seminar Volksdorf (DNS-Volksdorf)

-         VOLKSBUCH (seit 2001): Bücherbasar mit themenbezogenen Ausstellungen und Informationen über globale und lokale Nachhaltigkeit

 

DAS GROSSE SCHLACHTEN
dargestellt von Siegfried Stockhecke
Installation von Büchern und Bildern
im Rahmen der Kulturmeile Volksdorf 2014
imagine project volksdorf

 

Starke Freuen - eine Ermutigung
von Siegfried Stockhecke
Bildercollage
auf der Volksbuch-Ausstellung 2014
Photofilm von Susan Manthey

 

Baum und Wald - sind wir noch Freunde?

Eine Filmcollage in Buch und Bild zum "Tag des Waldes"
von Siegfried Stockhecke und Susan Manthey.

-         dokufilmfront/FILMFRONT/FILMFRONT in Concert:

     engagierte Film-Veranstaltungen im kommunalen Koralle-Kino

     mit Beteiligung anderer Initiativen (z.B. attac, agrar-koordination)

     und Diskussionen

 

-         14. Volksdorfer Kulturtage zur Nachhaltigkeit (Rio + 25) (seit 2003)

2017: 03. Juli bis 09. Juli 2017

-         19. Zukunftsmeile im Volksdorfer Ortskern „Weiße Rose“ (seit 1998)

Veranstaltung mit lokalen Initiativen und Parteien zu Umwelt-

und sozialen Fragen sowie Kultur/künstlerische Aktionen;

2017: 08. Juli

 -     Im Rahmen der Volksdorfer Kulturmeile findet vom 4. bis 12. November das 3. Filmfront-Festival "FILME für die ERDE"
       im Koralle-Kino statt.

-         Arbeitskreis „Weiße Rose Volksdorf“:

 Das Gedenken erhalten, das Gedenken erneuern!

-         Kooperation mit der Bücherhalle Volksdorf,

 Standort „Umwelt, Agenda 21“ sowie

„Widerstand im Nationalsozialismus“

-         dokufilmfront

Beiträge zum Lokalen

-         AEN-Arbeitskreis: Mahnwache zu Atomkraft/Energiewende/ Nachhaltigkeit vor Ort

 

 

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Agenda 21-Büro Volksdorf/WALDGEIST               2008/2014                      Siegfried Stockhecke

Zur sozialökologischen Kultur im Bezirk Wandsbek

Kultur sollte heute vor allem von einem an Nachhaltigkeit orientiertem Standpunkt aus entwickelt und bewertet werden:

Global denken – lokal handeln / lokal denken.

Kultur so verstanden kann sich auch lokal zeitgemäß erneuern und weiter entwickeln.

Was heißt nun nachhaltige Kultur-Evolution?

Dazu gehört vor Ort sowohl an vorhandene Strukturen anzuknüpfen als auch neue zu schaffen, aufeinander bezogen systematisch als auch exemplarisch zu denken; Verbindlichkeit herstellen durch ein klar formuliertes Leitbild (Welche Werte gelten bei uns?) und durch entsprechende Ziele.

Grundsätzlich sollte es dabei darum gehen, öffentliches Leben und öffentliche Einrichtungen zu fördern und zu stärken. Denn private kommerzielle Einrichtungen sind existentiell immer gefährdet, so faszinierend sie sich auch zu verkaufen versuchen (z.B. als „Event-Kultur“). Häufig wird eine Wirtschaftlichkeit dabei besonders durch Alkoholkonsum hergestellt. Oder Veranstaltungen sind so teuer,dass für manche Interessierte eine Teilnahme nicht möglich ist.

Als Beispiele für kulturelle Projekte im öffentlichen Raum seien genannt: Sanfter Tourismus in Hamburg; Transition Town-Aktivitäten; ein Veranstaltungskanon zum Thema „nachhaltige Lebensstile“; die Zukunftsmeile im Volksdorfer Ortskern; der VOLKSMARKT.

Ein nachhaltiger Kulturentwicklung abträgliches Beispiel ist in Hamburg der Umgang mit den Stadtteil-Archiven: Diese erhalten gerade so die Mittel zu ihrer Aufrechterhaltung, ihre Akteure bekommen das Lob des Ehrenamtes. Aber ohne wirkliche, d.h. auch materielle Anerkennung kann keine Identitätsbildung im Stadtteil stattfinden.

Politisches Ziel sollte dabei sein, auf Senatsebene, Bezirks- und Stadtteilebene geeignete Strukturen zu schaffen, die eine Dynamik auf Gegenseitigkeit entsprechend den spezifischen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Gegebenheiten des Stadtteils sichern – entgegen dem einseitigen hierarchischem Anspruch der bisherigen Senate. Eine Fokussierung auf kulturelle Großprojekte wie die Elbphilharmonie und Veranstaltungen in der Hafencity, auf Hamburg als Musical-Hauptstadt und die Zahl der Übernachtungen von Hamburg-Besuchern lässt die Bezirke und Stadtteile wie kleine graue „Kulturmäuse“ aussehen. Dabei entscheidet sich die Lebensqualität für die Hamburger Bürger in ihren jeweiligen Stadtteilen – hier ist „Viel-Harmonie“ besonders von Bedeutung!

Die ehemaligen Ortsämter sollten Bürger-Zentren sein und keine „Kunden“-Zentren; die Veränderung des Bürgers zum Kunden verweist auf eine undemokratische Entwicklung. Wenn wir unseren Bürgermeister in Kundenmeister umbenennen würden, wird deutlich, dass wir bitteschön als "Bürger" öffentlich angesprochen werden möchten "und nicht als Kunden".

Grundsätzlich gilt: Die Natur ist die Grundlage von Wirtschaft und Gesellschaft und muss gepflegt und erhalten bleiben, darf nicht zerstört werden. Und die Kultur muss sich um ihre Vermittlung und die Verbesserung der Lebensqualität für alle Bürger kümmern und dieses kommunizieren. Die Qualität von Politik zeigt sich u.a. darin, inwieweit sie diese Prozesse befördert. Der Erhalt von kulturellem Leben im weitesten Sinne in Hamburg und für uns besonders im Bezirk Wandsbek ist eine gesellschaftliche Aufgabe mit großer Verantwortung. Das kann nicht vom Bürger allein mit Hilfe von Spenden und Sponsoren und Stiftungen in den Stadtteilen ehrenamtlich erfolgen – so wichtig diese als Ergänzung und Unterstützung sein mögen.

Gibt es ein dynamisches Verhältnis von TOP DOWN und BOTTOM UP auf Gegenseitigkeit im Sinne sozial-ökologischen Kulturstrebens? In Hamburg nicht und in Wandsbek nicht!

Das muss im Sinne nachhaltiger Entwicklung geändert werden.

Meine Forderungen vor diesem Hintergrund:

  1. Kulturelles Leben muss auch und besonders vor Ort und im Alltag der Bürger stattfinden und braucht dementsprechende Einrichtungen. (z.B. Bücherhallen, Jugendzentren, Kultur- und Bürgerzentren)
  2. Ein Bezirk wie Wandsbek mit seinen über 400.000 Einwohnern benötigt dafür einen professionellen Kulturdezernenten mit einem gut augestattetem Kulturbüro Wandsbek. An die Einrichtung dieser Stelle und die Qualifikation der ausübenden Person sind dabei höchste Ansprüche zu stellen! S. Stockhecke

  

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Agenda 21-Büro Volksdorf/WALDGEIST

Siegfried Stockhecke

Postfach 670502, 22345 Hamburg

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