141231 jahresrueckblick

(ms) Das Jahr neigt sich wieder dem Ende entgegen - wie immer der richtige Zeitpunkt für einen Blick zurück. Auch in diesem Jahr wollen wir die letzten Tages des Jahres nutzen, um noch einmal die wichtigsten Ereignisse des Jahres in und rund um unser schönes Volksdorf Revue passieren zu lassen.

Für das Volksdorf Journal  war das Jahr in eigener Sache wieder ein überaus erfolgreiches. Zweistellige Steigerungsraten der monatlichen Besuchszahlen (bis hin zu 38%) waren die Regel. Über 30.000 Besuche und über 2.700.000 Seitenzugriffe verzeichnete die Seite zum Beispiel allein im Oktober. Die gute Annahme der stundenaktuellen, bereits im 4. Jahrgang erscheinenden Internetzeitung hat die Redaktion veranlasst, die Seite im vierten Quartal komplett neu zu gestalten und damit den aktuellen technischen Gegebenheiten und Anforderungen anzupassen, sowie den Leserwünschen nachzukommen. Am 03. November startete die neue Version. Kurz darauf kamen auch verschiedene Ausgaben in Form von elektronischem Papier ("ePaper") hinzu, und auch auf Facebook und Twitter gab es nun das Volksdorf Journal.

Und das ereignete sich sonst so:

Die Berichterstattung des Jahres 2014 begann wieder mit einem Blick auf den traditionell am letzten Tag des Jahres stattfindenden Silvesterlauf rund um die Teichwiesen, an dem diesmal 1.400 Läufer teilnahmen. Tausende von Zuschauern sahen die zum Teil recht fantasievoll gekleideten Läufer auf der 2.600 Meter langen Strecke ein- bis viermal an sich vorbei laufen.

Am 08. JANUAR konnte sich dann die Stiftung Ohlendorff'sche Villa über 3.015,10 Euro freuen, die im Dezember durch den "Lebendigen Adventskalender" zusammengekommen waren und im Gebäude der Haspa übergeben wurden. Schon im 11. Jahr hatten wieder Volksdorfer Familien (normalerweise 23, 2013 waren es allerdings nur 19) in der Adventszeit Freunde und Nachbarn zu einem Glas Glühwein eingeladen und um eine Spende zur Unterstützung eines Volksdorfer Vereins oder einer gemeinnützigen Institution gebeten.
Am darauffolgenden Wochenende ging es beim WSV hoch her. Zum Neujahrsempfang im Jahre des 90. Geburtstages des mit über 7.300 Mitgliedern größten Volksdorfer Vereins waren viele Vertreter aus Politik, anderer Vereine und lokalen Institutionen geladen worden. Die rund 200 Gäste erlebten einen interessanten Sonntagvormittag, an dem sich viel Gelegenheit zu Gesprächen ergab.
Auch im Senator-Neumann-Heim gab es einen Neujahrsempfang, zu dem Birgit Schröder eingeladen hatte, die Leiterin der Einrichtung, in der 114 Menschen mit schweren Körperbehinderungen und neurologischen Erkrankungen leben. Unter den rund 60 Gästen waren auch viele der insgesamt 220 ehrenamtlichen Mitarbeiter.
Ein weiterer Bericht im Januar betraf eine Gemeinschaftsaktion des NABU Arbeitskreises Walddörfer und der Grundschule Buckhorn im Naturdenkmal Timmermoor. Trotz des widrigen Wetters legten sich 20 Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin richtig ins Zeug. Sie entkusselten den Ostbereich des Geländes und erfüllten weitere Aufgaben, zu denen auch das Einsammeln von Müll gehörte. Insgesamt dauerte der von Heinz-Werner Steckhan geleitete Einsatz rund 2 Stunden.
Am Freitag, dem 31. Januar wurde dann eine neue Kita in Volksdorf eingeweiht. Rund 2 Millionen Euro hatte der Neubau der an der Farmsener Landstraße, Ecke Wiesenkamp gelegenen Ev. Kindertagesstätte Volksdorf gekostet. Seitdem stehen den 120 Kindern und ihren Betreuern auf drei Etagen viele helle, freundliche und zweckmäßig eingerichtete Räume mit insgesamt etwa 1.000 m² Grundfläche zur Verfügung. Ungefähr 150 große und kleine Gäste nahmen an der Veranstaltung teil.
Rund 120 Freunde und Förderer, Stifter und Mitarbeiter des Vereins De Spieker und der Stiftung Museumsdorf Volksdorf fanden sich am Abend des 31. im großen Saal des Wagnerhofes zum Waldherrenmahl zusammen. Unter ihnen auch der Hamburger Innensenator Michael Neumann, der mit dem symbolischen Hammerschlag das Ehrenamt des "amtierenden Waldherren" für ein Jahr annahm.

Im FEBRUAR standen dann nach den ganzen Empfängen zum Jahresbeginn wieder die lokalen Themen im Mittelpunkt. So zum Beispiel der "Dauerbrenner" Öffnung der Einbahnstraße am U-Bahnhof Volksdorf. In einem Leserbrief von Siegfried Stockhecke hieß es dazu: "Volksdorfer, vielleicht besser Klotzdorfer Merkwürdigkeiten füllen mittlerweile Bände. Die Handhabung der Aufhebung der einseitigen Befahrbarkeit bedarf eines transparenten Verfahrens. Die Alarmglocken schrillen, wenn noch nicht einmal der politische Partner, die Grünen informiert sind. Keine Nacht- und Nebelaktion!" Zu dem Thema äußerte sich auch Susanne Zechendorf, die damals noch Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Wandsbek war. "Wir haben 2012 einen Beschluss gefasst, der auf den Ergebnissen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung beruhte und der sowohl im Regionalausschuss, als auch in der Bezirksversammlung einstimmig verabschiedet wurde. Aus GRÜNER Sicht besteht kein Anlass an der Umsetzung dieses Beschlusses zu zweifeln. Unser Koalitionspartner – die SPD in Wandsbek – hat uns ganz klar bestätigt, «dass sie von dem gemeinsam gefunden Kompromiss nicht abweichen wird ». Dies bedeutet, dass eine Öffnung der Einbahnstraße an die klare Bedingung geknüpft ist, den beschriebenen Straßenabschnitt letztendlich als verkehrsberuhigten Geschäftsbereich herzurichten." Diese Maßnahme ist allerdings auch ein gutes halbes Jahr nach der Öffnung der Einbahnstraße noch nicht umgesetzt worden ...
Eine andere Forderung aus der Bevölkerung taucht auch immer wieder auf: Die zusätzliche Bushaltestelle "Im Regestall". Hierzu stellte Thilo Kleibauer (CDU) bereits im Februar des Jahres fest: "Eine zusätzliche Bushaltestelle an diesem Standort wäre eine sinnvolle Verbesserung vor Ort. Es ist bedauerlich, dass sich die Prüfung so stark verzögert und der versprochene Zeitplan nicht eingehalten wird. Hier darf die Kommunalpolitik nicht länger hingehalten werden." - Neues gibt es allerdings bis zum Jahresende dazu nicht zu berichten.
Wirklich Neues hatte auch der Hamburger Bürgermeister nicht zu erzählen, als er am Dienstag, dem 11. Februar, in der mit rund 200 Interessierten voll belegten Aula der Stadtteilschule Walddörfer sprach. Der Bogen der von ihm angesprochenen Themen spannte sich von der Arbeitsmarktpolitik über Bildungssystem und Wohnungsbau, bis hin zur Situation der Flüchtlinge und Migranten.
Am Wochenende davor gab es dann doch Erfreuliches, zumindest für die Augen. Auf gleich zwei Veranstaltungen stellten Künstler und Kunsthandwerker ihre Werke aus. Im Wagnerhof des Museumsdorfes fand der 35. Spiekermarkt statt und an der Ecke Eulenkrugstraße / Holthusenstraße bei der KunstKate bereits zum 59. Mal "KunstHandWerk in Haus & Hof". Damals stand Bärbel Krämer und den in der KunstKate beheimateten Kundhandwerkern noch die Sanierung des Gebäudes bevor, die dann im Laufe des Herbstes weitestgehend abgeschlossen werden konnte. Allerdings eines hat sich nicht geändert: Es werden auch aktuell noch dringend Spender gesucht, die die Anschaffung der noch fehlenden Fenster ermöglichen.
Fenster spielen oft auch in einem anderen Zusammenhang eine Rolle: "Die Zahl der Wohnungseinbrüche in den Walddörfern und im Alstertal ist im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Dies geht aus der von der Polizei vorgelegten Kriminalstatistik für 2013 hervor", wusste Thilo Kleibauer, CDU-Bürgerschaftsabgeordneter für den Wahlkreis Alstertal-Walddörfer, zu berichten. Demnach gab es im Wahlkreis Alstertal/Walddörfer im letzten Jahr 655 Wohnungseinbrüche, ein Anstieg um 58% gegenüber 2012 (414 registrierte Fälle). Während in Hamburg insgesamt die Einbruchszahlen leicht zurückgingen, gab es in allen neun Stadtteilen in Hamburgs Nordosten eine deutliche Zunahme dieser Straftaten. So stieg in Volksdorf die Zahl der registrierten Delikte von 67 auf 117. Wohldorf-Ohlstedt (+190%, von 11 auf 32 Wohnungseinbrüche) und Lemsahl-Mellingstedt (+100%, von 24 auf 48 Wohnungseinbrüche) wiesen die höchsten Zuwachsraten auf.
Unter dem Motto "Tschüss, Wartezeit!" wies die Stadt Hamburg darauf hin, dass man sich vor einem Besuch im "Kundenzentrum" (wieso sind wir eigentlich "Kunden" der von uns finanzierten Behörde???) einen Termin im Internet holen soll.
In der Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer am 20. Februar stellten Behördenvertreter das aktuelle Konzept für die Öffnung der Einbahnstraße am U-Bahnhof Volksdorf vor. Allerdings sollen die geplanten Baumaßnahmen erst ein "Provisorium" darstellen, um zu schauen, wie entwickelt sich der Verkehr (so der Behördenvertreter). Eine "Straße auf Probe" sozusagen - wohl ein Novum in Hamburg.
Auf der gleichen Sitzung des Ausschusses wurde der wohl größte Gegner der Öffnung der Straße in beide Richtungen, Siegfried Stockhecke, mit dem Umwelt- und Sozialpreis geehrt. Stockhecke organisiert nicht nur seit 1981 den "Volksmarkt", der 4 mal im Jahr weit über 10.000 Menschen anzieht, sondern zum Beispiel auch die "Volksdorfer Kulturtage zur Nachhaltigkeit", die "Zukunftsmeile", auf der sich jedes Jahr im Juni viele Volksdorfer Vereine, Institutionen und Lokalpolitiker präsentieren, die "Volksdorfer Antik- und Antiquariatstage" und den "Volksbuch-Bücherbasar". Weiterhin unter der Bezeichnung "dokufilmfront/FILMFRONT/FILMFRONT in Conzert" engagierte Film-Veranstaltungen im Koralle-Kino und anderes mehr.
Ebenfalls auf der langen Tagesordnung der Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer am 20. Februar stand ein wirklich heikles Thema, das alle beschäftigt, die mit dem Wagen von Volksdorf aus in Richtung Sasel oder Bergstedt fahren, oder von dort kommen: Der Streckenabschnitt Kattjahren / Halenreie / Waldweg, auf dem es in den vergangen Jahren immer wieder zu teils schweren Unfällen kam. Die Behördenvertreter stellten an diesem Abend ein ganzes Paket von Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vor. Aufgrund der Komplexität der Planung für diesen Bereich wird dort in mehreren Schritten agiert werden, so dass in diesem Jahr erst einmal eine Übergangslösung u.a. mit Ampeln geschaffen wird - eine sehr teure Übergangslösung, wie sich später noch herausstellen sollte.

Der MÄRZ begann in der Berichterstattung im Volksdorf Journal mit 2 Themen, die den kommenden Frühling erahnen ließen. Zunächst ging es um das "Loki Schmidt Beet" Nr. 31, das man in Volksdorf auf der Streuobstwiese hinter dem ehemaligen Johannes Petersen Heim angelegt hatte. Zum 3. März 2014 - zum 95. Geburtstag von Loki Schmidt - ist das Beet in Volksdorf vergrößert worden. Und dann war da noch die "Aktion zur Rettung von Kröten & Co.", im Rahmen derer sich der NABU Walddörfer um die wasserliebenden Tiere kümmerte. Der Amphibienzaun am Moorredder wurde bereits zum 26. Mal aufgebaut, um die Tiere bei ihrer Wanderung in die Laichgebiete zu schützen.
Um Bewegung ging es auch in einer abendlichen Veranstaltung unter dem Titel "Bewegung für alle! Sport ohne Grenzen?". Christiane Blömeke (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und sportpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion in der Bürgerschaft) und Dennis Paustian-Döscher (Spitzenkandidat der GRÜNEN bei der kommenden Bezirksversammlungswahl) hatten ins Walddörfer Sportforum eingeladen, gemeinsam zu diskutieren und Ideen für ein lebendiges Zusammenleben in der Nachbarschaft zu entwickeln.
Der Regionalausschuss Alstertal verlieh seinen Bürgerpreis für besonderes ehrenamtliches Engagement an die Vorsitzende der Interessengemeinschaft um den Lentersweg e. V. (IGL), Sybille Röper.
In der Räucherkate konnten alle interessierten Bürger auf einer Veranstaltung des Bürgervereins Walddörfer mitteilen, wie sie sich die zukünftige Entwicklung in Volksdorf vorstellen, und wo sie der Schuh drückt.
Von vielen vor allem jungen Volksdorfern sehnlichst erwartet war die Wiedereröffnung des ehemaligen Hauses der Jugend nach dem Trägerwechsel zu den Maltesern. Stefanie Schlösser, die neue Leiterin, freute sich auf ihre Arbeit in Volksdorf: „Mein Kopf ist voller Ideen und ich freue mich darauf, sie alle rauszulassen, damit sie die Ideen der Jugendlichen kennenlernen! So können wir bestimmt ein Programm entwickeln, dass möglichst vielfältig ist."
Und auch eine andere Eröffnung rückte langsam näher, welche von vielen auch mit Spannung erwartet wurde, die der Ohlendorff'schen Villa. Die Bauarbeiten gingen hinter dem weißen Wintermantel so zügig voran, dass die Verantwortlichen schon im März als Eröffnungstermin den 30. August anvisierten.
Das Museumsdorf Volksdorf lockte Groß und Klein mit vielen kleinen Schafsköpfen, drei Böcklein und drei Zicklein. Dazu gab es auch eine Erklärung zum Thema "Was haben die Lämmer mit Ostern zu tun?": In Bezug auf die Museums-Schafe nicht so viel, aber Schafe gebären ihren Nachwuchs nach fünfmonatiger Tragzeit im Regelfall schon Ende Dezember bis Anfang Januar. In früheren Zeiten aßen die Bauern zu Ostern gern einen Lammbraten und weil die Jungtiere dann ein passables Schlachtgewicht erreicht hatten, waren sie die Osterlämmer.
Mitte des Monats wurden die Planungen für die Neugestaltung des Bereiches rund um das Einkaufszentrum am Spitzbergenweg in Meiendorf vorgestellt. Auf der Fläche des jetzigen Einkaufstreffpunktes sollen nicht nur die Gewerbeflächen grundlegend erneuert und das Einzelhandelsangebot aufgewertet, beziehungsweise den zeitgemäßen Anforderungen angepasst werden, sondern es ist auch der Bau von ca. 120 Wohnungen geplant, von denen mindestens 30% öffentlich gefördert sein sollen.
Geld gab es für ein anderes Sanierungsobjekt: Der Wandsbeker Jugendhilfeausschuss hatte auf seiner Sitzung am 19. März eine Abschlagszahlung von 85.000 Euro für die nötigen Sanierungsmaßnahmen im Haus der Jugend Volksdorf bewilligt, damit der neue Träger, die Malteser, zügig mit der notwendigen Sanierung beginnen konnte.
Unter der Überschrift "Widerstand gegen Bebauung am Spechtort in Lemsahl ist Heldentum nach Ladenschluss" hatte die Wandsbeker Regierungskoalition aus SPD und GRÜNEN eine Mitteilung herausgegeben, in der es um ein Bürgerbegehren im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung am Spechtort in Lemsahl-Mellingstedt ging. Das Bürgerbegehren kam dann allerdings später mangels genügender Unterschriften auch nicht zustande.
Ende März erfuhren die Volksdorfer dann noch kurzfristig, dass sich die Öffnungszeiten der Kundenzentren Rahlstedt und Walddörfer ändern und gleichzeitig das Personal im Kundenzentrum Walddörfer reduziert wird.

Am 1. APRIL war, wie auch in den vorherigen Jahren, im Volksdorf Journal ein nicht ganz ernst zu nehmenden Artikel zu lesen. Diesmal ging es um einen neuen Parkplatz auf der Fläche des bisherigen Dorfteiches. In dem erst einmal diverse kaum noch zu entziffernde Straßenschilder, einige Uralt-Fahrradständer, manch überflüssiges Verkehrsschild, beschmierte Post-, Telefon- und Stromkästen, Fahrzeuge die widerrechtlich auf Behindertenplätzen parken etc. versenkt und das Ganze später einfach mit dem Aufbringen einer Betondecke zum Parkplatz gemacht werden sollte ...
Tolle Stimmung gab es dann wieder beim 17. Volksdorfer Bauernmarkt im Museumsdorf. Aber da waren auch noch viele weitere Veranstaltungen im Nordosten von Hamburg an diesem Sonntag, dem 06. April. Auf dem Gut Karlshöhe fand der 2. Hamburger Pflanzenmarkt statt und ein Gesundheitssporttag beim Walddörfer Sportverein. Des Weiteren gab es Kunsthandwerk im Sasel-Haus zu bewundern, man konnte eine vom Verein Jordsand angebotene Führung im Naturschutzgebiet Höltigbaum miterleben, oder auch ein Konzert mit dem Gemeindeorchester der Lukas-Kirche. Dann gab es noch ein Kinderkonzert unter dem Titel "Däumelinchen" im Schloss Ahrensburg, ein Frühlingsfest bei Piepereit, den verkaufsoffenen Sonntag in Volksdorf und im AEZ und, und, und ... Am Nachmittag allerdings sorgten ergiebige Regenfälle dafür, dass sich auf den Außenveranstaltungen die Zahl der Besucher drastisch reduzierte.
Im Regionalausschuss Walddörfer standen Themen wie die alarmierende Entwicklung bei der Zahl der Wohnungseinbrüche, der barrierefreie Ausbau des U-Bahnhofes Meiendorf und die Kreuzung Gussau / Lerchenberg auf der Tagesordnung.
Die Schüler der Stadtteilschule Meiendorf jubelten über den Gewinn des Uwe-Seeler-Pokals, der erst nach einem nervenaufreibenden Siebenmeterschießen bei Hamburgs größtem Schulfußballtournier errungen werden konnte.
"Dem Beschluss auf Aufnahme der geforderten Fahrbahnen der Straßen Claus-Ferck-Straße zwischen Wiesenhöfen und Uppenhof und der Straße Groten Hoff in den Winterdienst kann daher nicht entsprochen werden", so die Mitteilung der Behörde im April zur von der Interessengemeinschaft EKZ-Volksdorf initiierten Bitte des Bezirks an die Fachbehörde, den Winterdienst in Volksdorf auszuweiten.
Mit dem Problem des wachsenden Volksdorf hatte sich das "Bündnis Volksdorf", eine offene Gruppe von interessierten Volksdorfer Bürgern, beschäftigt und einige Anregungen ausgearbeitet. Darunter befand sich zum Beispiel der Vorschlag, die Parksituation im Ortskern dadurch zu entspannen, dass der bereits vorhandene Parkplatz am Hallenbad um ein oder zwei Ebenen erweitert wird.
Von der lokalen Entwicklung zu den Europafragen: Die CDU hatte in die Räucherkate geladen. Dr. Roland Heintze, der Spitzenkandidat der Hamburger CDU für die Europawahl, und Thilo Kleibauer (MdHB und CDU-Wahlkreisabgeordneter für die Walddörfer) waren angetreten, um auf die Fragen der interessierten Bürger zu antworten.
Nach langer Suche hatte Volksdorfs evangelisch-lutherische Kirchengemeinde wieder eine neue Pastorin: Cornelia Gentzsch übernahm die offene Pfarrstelle. Am Ostermontag, dem 21. April, fand um 15:00 Uhr ein festlicher Einführungsgottesdienst in der Kirche St. Gabriel mit Pröpstin Isa Lübbers statt. Cornelia Gentzsch besetzt seitdem die zweite Pfarrstelle, womit das Volksdorfer Pastor/Innentrio wieder komplett war.
Und auch ein Bericht zum Fortgang der Bauarbeiten in der Villa fehlte im April nicht. Anlass war, dass die Stiftung Ohlendorff'sche Villa am Sonnabend (12.04.14) zu einer ersten Besichtigung des aktuellen Zustandes rund zwei Dutzend Zustifter und Spender - und solche, die es werden wollten - zur Besichtigung des Hausinneren eingeladen hatte. Mit der Bauleiterin der FRANK Heimbau GmbH, Ruth Wustrau, und Architekt Gerhard Hirschfeld, dem Vorsitzenden des Stiftungsrates und Vertreter des Stiftungsvorstandes in Bauangelegenheiten, als fachkundigen Erklärern und Führern, konnten sich Vorstand und Gäste erstmals mit eigenen Augen vom Fortschritt der Arbeiten überzeugen.
An der Mitgliederversammlung des Betreibervereins des Museumsdorfes Volksdorf nahmen rund 80 Mitglieder teil. Erfahren haben die Mitglieder unter anderem, dass das Museumsdorf im Jahr 2013 rund 42.000 Besucher zählte - eine beachtliche Zahl, vor allem wenn man bedenkt, dass es fast ausschließlich von ehrenamtlich arbeitenden Menschen betreut wird und sich fast ausschließlich aus den Mitgliedsbeiträgen, selbsterwirtschafteten Einnahmen und Spenden finanziert. Aus beruflichen Gründen ausgeschieden aus dem Vorstand ist das "dienstälteste" Mitglied dieses Gremiums, Michael Suhr, nach rund 10-jähriger Tätigkeit. Als neue Beisitzerin wurde Birgit Flügge gewählt.
Im selben Raum wie die Mitgliederversammlung, nämlich im Wagnerhof, fand am 11. April der Frühlingsempfang der GRÜNEN statt. Und auch dort trat ein Mitglied aus der Führungsriege nach rund 10-jähriger aktiver politischer Arbeit zurück: Susanne Zechendorf. "Es hat mir trotz der hoch konzentrierten Zeit viel Spaß gemacht. Ich habe festgestellt, dass ich mit meinen Kräften haushalten muss. Neben Beruf und Familie habe ich jetzt 10 Jahre aktiv Politik gemacht. Nun treten andere Schwerpunkte (Enkel, Beruf) mehr in den Vordergrund", so die scheidende Politikerin.
Am Donnerstag, dem 24. April, ging es in der Horst hoch her. Sowohl beim Geschicklichkeits-Parcours als auch auf dem Rundkurs über 1,2 km zeigten die ca. 300 Grundschüler im Rahmen des 5. Wandsbeker Radcup ihr gutes Fahrkönnen. Die Sieger in den Altersklassen: Klasse 3, Mädchen: Frizzi Garberding, Grundschule Ahrensburger Weg, Klasse 3d; Jungen: Maximilian Nobis, Grundschule Bergstedt, Klasse 3a; Klasse 4, Mädchen: Sara-Marie Dohr, Grundschule Ahrensburger Weg, Klasse 4b; Jungen: Bero Jassmann, Grundschule Ahrensburger Weg, Klasse 4c.
Ebenfalls am 24. April stellten sich die Kandidaten der LINKEN in Volksdorf auf einer Veranstaltung in der Schulkate vor. Das Thema des Abends: "Privatisierung, Schuldenbremse und die Folgen für die Walddörfer".
Am darauffolgenden Sonnabend (26.04.14) hatte die neu gegründete Berater-Initiative Wohnraumanpassung (BIWA) in den Konventsaal am Rockenhof geladen. Unter dem Motto "Zuhause wohnen – aber sicher!" hilft die neue Beratungsstelle zur Wohnraumanpassung seitdem insbesondere älteren Menschen dabei, in den gewohnten vier Wänden wohnen zu bleiben.
Und dann gab es im April noch eine Einladung der "Interessengemeinschaft EKZ Volksdorf" (IG Volksdorf) zu deren Stammtisch. Diesmal waren nicht nur die im Ortskern ansässigen Geschäftsleute erschienen, sondern auch einige Vertreter des "Bündnis Volksdorf" und Franziska Hoppermann (Sprecherin der CDU-Fraktion im Regionalausschuss Walddörfer). In dieser Runde wurde erörtert, welche Entwicklungsmöglichkeiten für den Ortskern von Volksdorf bestehen. Dieses erste informative Treffen zwischen Bürgern, die sich im Bündnis Volksdorf für die Entwicklung des Ortskerns engagieren, Vertretern der Kaufmannschaft und der Politik stand unter der Überschrift "Neugestaltung des Volksdorfer Ortszentrums".
Entsprechend seiner Ankündigung, den "Dialog mit Bürgern" im Turnus von ca. 8 Wochen anzubieten, hatte der Bürgerverein Walddörfer am Dienstag, dem 29. April 2014, um 18:00 Uhr erneut in die Räucherkate geladen. Trotz des an diesem Abend stattfindenden Fußball-Länderspiels fanden sich rund 35 Personen in der Kate ein. Im Hinblick auf die am 25. Mai anstehenden Wahlen zu den Bezirksversammlungen und zum Europaparlament hatte Manfred R. Heinz, der 1. Vorsitzende des Bürgervereins, diesmal die lokalen Spitzenpolitiker der verschiedenen Fraktionen für die Bezirksversammlung Wandsbek an den Tisch geholt. Dort hatten Platz genommen: Peter Pape (SPD), Franziska Hoppermann (CDU), Hans Schröder (GRÜNE), Rainer Behrens (LINKE) und Helga Daniel (FDP).
Für viele Volksdorfer bereits Tradition: Der April wird im Museumsdorf mit dem Tanz um den Maibaum beendet. Auch in diesem Jahr fanden sich bei frühsommerlichem Wetter wieder mehrere Hundert Besucher im alten Dorf ein und erlebten bei stimmungsvoller Musik der "Dorfmusikanten", wie der Maibaum auf der Wiese vor der Schmiede aufgebaut wurde.

Nachdem sich das Redaktionsteam des Volksdorf Journal Anfang MAI darüber gefreut hatte, dass erstmals über 19.000 Besuche im Vormonat verzeichnet wurden, und damit fast dreimal so viele im Vergleichsmonat des Vorjahres, berichteten wir über die Verbesserung der Verkehrssituation am Sommerbad Volksdorf. Beschlossen wurde "die Ertüchtigung des Untergrundes westlich und östlich der Asphaltdecke zum Zwecke des Parkens für eine Fahrzeugbreite. Dabei wird durch die Installation von Eichenspaltpfählen eine Abgrenzung zum Wald und Naturschutzgebiet geschaffen, die ein Parken auf dem nicht ertüchtigten Waldboden verhindert. Die Zufahrt zum Waldkindergartengelände wird dabei ausgespart", so die Bekanntmachung der zuständigen Behörde.
Thilo Kleibauer (CDU) hatte mittels einer Kleinen Anfrage an den Senat erfahren, dass es bezüglich des rund 10.000 m² großen Grundstücks Saseler Weg 11, auf dem die ehemalige Außenstelle der Teichwiesenschule schon seit Jahren leer steht, und auf dem rund 40 neue Wohneinheiten entstehen sollen, noch nicht weitergegangen ist.
Dr. Johannes Lagemann (FDP) erläuterte den anderen Mitgliedern des Regionalausschusses auf dessen Sitzung im Mai einen Antrag, zu dem er für die FDP-Fraktion schon zahlreiche Vorgespräche geführt hatte. Sein Plan: Er möchte erreichen, dass in den schon mehrere Monate leerstehenden Gewerberäumen im Haus Groten Hoff 21 ein Gründer- bzw. Kreativzentrum für Kleinstfirmen entsteht.
Am 4. Mai fand wieder die "Bunte Meile" in Bergstedt statt. Von 10:00 bis 16:00 Uhr gab es rund um die Bergstedter Kirche die Möglichkeit an ungefähr 280 Ständen zu wühlen, zu feilschen und zu kaufen. "Als die Standreservierung losging, stand die Schlange der Bewerber morgens um 08:00 Uhr schon halb um das Kaufhaus Hillmer herum", verriet Susanne Wischhöfer, die sich in ihrer Funktion als 1. Vorsitzende der Interessen-Gemeinschaft Bergstedt e. V. um den Flohmarkt kümmerte.
Viele Anmeldungen gab es auch zum 3. Wandsbeker Crosslauf der 1. und 2. Klassen: 1.367 Kinder aus 65 Klassen waren von 15 Schulen aus der gesamten Region Wandsbek gemeldet worden. Doch am Morgen setzte beim Aufbau vor Ort (wie an den Vortagen) so starker Regen ein, dass der Lauf kurzfristig abgesagt werden musste. Nach ausgiebiger Beratung mit der unterstützenden Schule am Walde wurde ein Ersatztermin in derselben Woche anberaumt: Freitag, der 16.05.
Und der neue Termin war sehr gut gewählt, denn herrliches Wetter begleitete an diesem Tag nicht nur den Lauf, sondern auch das Richtfest für das neue Werkstattgebäude im Museumsdorf, zu dem am 16. Mai viele Stifter, Spender, Mitarbeiter des Museumsdorfes, Lokalpolitiker und Vertreter verschiedener Volksdorfer Institutionen gekommen waren.
Am 21. Mai lautete eine Schlagzeile: "Dauerbrenner Einbahnstraße jetzt vom Tisch?". Am Sonnabend, dem 17.05. konnte das Ende der Farmsener Landstraße unter der Brücke am U-Bahnhof Volksdorf nach jahrelanger, teils heftig geführter Diskussion wieder in beiden Richtungen befahren werden - allerdings nur probeweise, denn es soll sich an die Öffnung eine 2-jährige Test- und Auswertungsphase anschließen. Der "Dauerbrenner Einbahnstraße" bleibt uns Volksdorfern also noch ein wenig erhalten...
Sonntag, der 25. Mai, war dann Wahltag. Allerdings war die Wahlbeteiligung bei den Wahlen zu den Bezirksversammlungen erschreckend gering. Im Bezirk Wandsbek lag sie lediglich bei 41.6% (Altona 47,2, Bergedorf 37,7, Eimsbüttel 46,0, Hamburg-Mitte 31,2, Hamburg Nord 44,4, Harburg 36,4). Das ist eigentlich unverständlich, wenn man überlegt, dass sehr viele Entscheidungen, die den Bürger vor Ort direkt betreffen, in den Bezirksversammlungen getroffen werden. Während die Stimmzettel für die gleichzeitig stattfindende Europawahl bereits am Sonntag ausgezählt wurden, fand die Zählung für die Bezirksversammlungswahl erst am Montag statt. Für alle Bezirke ergab sich, dass SPD und FDP teils stark verloren haben, CDU, LINKE, GRÜNE und AfD gewannen Stimmen.
In der letzten Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer, die gleichzeitig die letzte Sitzung der laufenden Legislaturperiode war, wurde die aus ihrem Amt scheidende Regionalbeauftrage für die Walddörfer Anke Lüders verabschiedet. Ihr Amt übernahm die in Meiendorf lebende Juristin Kirsten Niendorf.
Ende des Monats fand dann noch die 2. Regionale Bildungskonferenz statt, zu der die Behörde für Schule und Berufsbildung Volksdorfer Vereine und Organisationen eingeladen hatte. Ein Ergebnis, zu dem die rund 40 Teilnehmer kamen, war, dass es im Frühling des kommenden Jahres ein "inklusives Lernfest" geben soll, an dessen Ausrichtung sich neben dem Verein De Spieker auch der Tauchclub Volksdorf, das Behindertenforum und die Volkshochschule beteiligen wollen.
Am Montag, dem 26. Mai, gab es die Vernissage zu einer Ausstellung in der Haspa mit dem Titel "PilotRaum Künstlerhaus Maetzel".
Am gleichen Tag liefen knapp 1.000 Kinder der 3. und 4. Klassen anlässlich des 8. Grundschul-Crosslaufs durch den Klöpperpark.
Einen Tag später griffen dann ein Staatsrat und ein Bezirksamtsleiter zusammen mit vielen anderen persönlich zum Spaten, was auf etwas Großes schließen ließ. Und in der Tat, es ging um insgesamt 1.050.000 Euro, denn die Bauarbeiten für die umfangreiche Modernisierung des Allhorn-Stadions wurden in Angriff genommen.
Auch in Meiendorf war noch ordentlich was los, denn am letzten Tag des Monats fand bei strahlendem Sonnenschein wie alle 2 Jahre wieder das Meiendorfer Stadtteilfest auf dem letzten Stück der Saseler Straße statt. Am gleichen Tag feierte der Bürgerverein Oldenfelde e.V. seinen 90. Geburtstag. Und noch ein weiteres großes Jubiläum gab es an diesem Wochenende: Die Freiwillige Feuerwehr Meiendorf hatte ihr 125. In diesem Zusammenhang wurde bereits im Rahmen des Stadtteilfestes gefeiert, aber "richtig offiziell" wurde es erst am Sonntag in der Aula des Gymnasiums Meiendorf. Unter den rund 100 Gästen war sogar der Hamburger Innensenator Michael Neumann.

Das Volksdorf Journal erschien Anfang JUNI in einem neuen Layout und am 10. gab der Bezirkswahlausschuss Wandsbek das endgültige Ergebnis der Wahl zur Bezirksversammlung bekannt. Nach dem für die Sitzverteilung in der Bezirksversammlung maßgeblichen Bezirkslisten-Ergebnis entfielen auf die SPD 37,9 % (23 Sitze), auf die CDU 29,3 % (17 Sitze); die GRÜNEN 13,2 % (acht Sitze), DIE LINKE 7,2 % (vier Sitze), die AfD 5,5 % (drei Sitze) sowie auf die FDP 3,9 % (zwei Sitze) der Stimmen. Die sonstigen Parteien erhielten 3,0 % der Stimmen. 41,3 % der Wahlberechtigten haben ihre Stimmen abgegeben.
Mitte des Monats erschien ein Artikel unter der Überschrift "Verpollerung Bergstedter Chaussee", in dem es um eine Kleine Anfrage von Christiane Blömeke (GRÜNE) an den Senat ging. Anlass war die Beseitigung der Parkmöglichkeiten auf der Berstedter Chaussee von Alte Schmiede bis Iland.
Am 11. Juni gab es Anlass zur Freude im "Amalie". Mit dem Richtfest für die zwei Erweiterungsbauten passierte das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus in Volksdorf einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum topmodernen Krankenhaus. Rund 150 Gäste aus Politik und Behörden, Krankenhäusern und Krankenkassen, aber auch Freunde, Kooperationspartner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vor allem die Bauleute wohnten der feierlichen Zeremonie am Haselkamp bei.
Die Volksdorfer Firma CTIS feierte im Juni 25-jähriges Jubiläum und Wulf Denecke zählte die (schnellfahrenden) Radfahrer in der Weißen Rose. Insgesamt zählte er 250 Personen mit Rad, von denen rund zwei Drittel das Rad vorschriftsmäßig schoben. Ein Drittel fuhr (verbotenerweise), von denen sich aber fast alle (bis auf 2) sehr umsichtig verhielten.
Am 20. Juni wurde schon wieder ein besonderes Jubiläum gefeiert: 50 Jahre Seniorentagesstätte Volksdorf. Hierzu begrüßte die langjährige Leiterin der im Haus am U-Bahnhof Volksdorf untergebrachten Einrichtung, Rita von Seydlitz-Kurzbach, rund 80 geladene Gäste.
Seit dem 24. Juni leitet der Volksdorfer Peter Pape (SPD) die Wandsbeker Bezirksversammlung, die sich an diesem Tag konstituierte.
Das Volksdorfer Blues Festival wurde zum "German Blues Award" nominiert, was Volker Bredow, der das Festival nun bereits seit mehreren Jahren organisiert, erfreut mitteilte.
Anlass zur Kritik gab die gerade erst fertiggestellte Sprunginsel am U-Bahnhof Volksdorf, in der nun zweiseitig befahrbaren ehemaligen Einbahnstraße. Für viele Benutzer dieser Querung sei es unerwartet, dass nach der Überquerung der Busspur auf der anderen Seite der Insel auch noch von links und von rechts Verkehr kommt.
"Alles war kaum zu schaffen" lautete der Titel eines Artikels zu den Veranstaltungen am letzten Wochenende im Juni. Schon in der Woche gab es vieles zu sehen und zu hören im Rahmen der von Siegfried Stockhecke erneut organisierten "Kulturtagen zur Nachhaltigkeit". Am Wochenende dann häuften sich die Veranstaltungen: "16. Zukunftsmeile in Volksdorf", Hoffest auf dem Gut Karlshöhe, und der BUND veranstaltete den "Teichwiesentag". Wer wollte, konnte schließlich am Sonnabend noch mit dem Kulturkreis Walddörfer eine Tagesfahrt zur Düppeler Schanze machen. Am Sonntag lockten vor allen Dingen zwei Veranstaltungen Tausende nach Volksdorf: Der Volksmarkt, der vor allen Dingen die "Schnäppchenjäger" schon früh am Morgen wieder auf den Marktplatz zog, und die Johannishöge, das große Sommerfest auf dem Gelände des Museumsdorfes. Auch der aktuelle Waldherr, der Hamburger Innensenator Michael Neumann war mit seiner Frau Aydan Özuguz, der Beauftragen der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, und den seinen königlich ausstaffierten Söhnen gekommen. Nicht nur die beiden hatten sich verkleidet, sondern auch viele Ehrenamtler des Vereins De Spieker, die in der Kleidung von 1900 dem großen Festumzug und dem Geschehen im Museumsdorf den passenden Rahmen boten. Aber damit nicht genug. Am Nachmittag konnte man in Volksdorf noch ein Sommerkonzert der Kantorei am Rockenhof mit Stücken von Mendelssohn, Brahms und Strauss genießen und/oder am anschließenden Gemeindefest der Ev.-luth. Kirchengemeinde Volksdorf teilnehmen.

Der JULI begann dann vor allen Dingen für die Nutzer der P&R-Häuser in Volksdorf und Meiendorf mit einer unangenehmen Nachricht: Ab 28.07. sind Gebühren für die Nutzung der Häuser fällig. Eine Regelung, die wie sich später noch zeigen sollte, weitreichende Folgen hatte. Da viele die 2 Euro pro Tag nicht zahlen wollten, auch nicht eine ermäßigte Monats- (20 Euro) oder Jahresgebühr von 200 Euro - ohne Anspruch auf einen freien Stellplatz(!) - wurde die Straßen von Volksdorf und Meiendorf zu P&R-Plätzen. Seitdem ist es noch erheblich schwieriger geworden im Zentrum einen Parkplatz zu bekommen, und die Anlieger der umliegenden Straßen kämpfen mit zugeparkten Straßen.
Ein voller Erfolg hingegen war wieder der Straßenflohmarkt an der Sportzenkoppel. Schon zum 16. Mal hatten die Anwohner und Gäste rund 180 Stände in ihrer Straße aufgebaut. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen kurz unter 30° sorgten für gute Laune und Einnahmen im "Garagencafé" von 2.050 Euro, die dann wieder dem Kinderheim Erlenbusch zugutekamen.
In einem Artikel mit der Überschrift "Kaffeegäste statt Freimaurer" erfuhren unsere Leser, dass der Kindergarten schon am 11. Juli in die Ohlendorff'sche Villa gezogen war, während die offizielle Abnahme erst am 29. Juli von Vertretern des Stiftungsrates durchgeführt wurde. Nachdem alle Maurerarbeiten beendet und die zahllosen Kabel verlegt worden waren, sind im Juli noch die "Verschönerer" am Werk gewesen: Parkettleger, Stuckateure, Maler und Restaurateure sorgten mühevoll und geduldig dafür, dass die Villa wieder in ihrer alten Pracht erstrahlte. Bis zur Einweihung Ende August war es nicht mehr lang hin. Der 1967 im Alter von 86 Jahren verstorbene Erbauer der Villa, Hans von Ohlendorff, der noch bis 1945 allein als Junggeselle in seinem 15-Zimmer-Haus lebte (natürlich mit entsprechendem Personal), und dort auch - trotz offiziellem Verbotes - Sitzungen der Freimaurer abgehalten haben soll, würde wohl von "seiner Villa" begeistert sein.
Im Juli ging es auch um ein heute immer noch aktuelles Thema: den Fluglärm über den Walddörfern. Wie das Volksdorf Journal von Christiane Blömeke (grüne Wahlkreisabgeordnete der Walddörfer und des Alstertals in der Hamburger Bürgerschaft) erfahren hatte, wollte die Deutsche Flugsicherung (DFS) keine Zugeständnisse bei der Lärmvermeidung von Fluglärm in Hamburg machen. Und daran hat sich bis heute nichts Wesentliches geändert.

Der Monat AUGUST begann beim Volksdorf Journal mit einem Bericht über die Erfolgsgeschichte des Volksdorfer Wochenmarktes, auf dem rund 120 Einzelhändler zusammen mit ihren 400 Mitarbeitern 2 Mal in der Woche ihre Waren anbieten. Bereits 1949 gab es den ersten Markt in Volksdorf, genauer: am 2. April 1949. Damals sollen etwa 15 Händler ihre Stände auf dem Bahnhofsvorplatz aufgebaut haben, dort wo heute die Taxen stehen. Nach und nach kamen mehr Marktbeschicker dazu. Die ersten drei Jahre verblieb der Markt auf dem Bahnhofsvorplatz, dann stand ein Umzug auf die andere Seite des Bahndamms an. Ab 1952 wurden die Marktstände auf dem heutigen Marktplatz aufgebaut. Dort stand bis 1965 auch noch der alte Lokschuppen der Kleinbahn, in dem viele Anbieter ihren Stammplatz hatten – überwiegend die Obst- und Gemüsehändler. Allerdings sahen die Stände noch lange nicht so professionell aus wie heute. Da reichten auch einfache Holzplatten auf Böcken um die Waren zu präsentieren, auf Strom und Heizung konnte, bzw. musste man verzichten.
Mitte des Monats verschwand dann etwas recht Auffälliges, das viele 5 Monate lang täglich gesehen hatten: Die blaue Plane, die als Dachersatz auf der KunstKate Ecke Eulenkrugstraße / Holthusenstraße diente, wurde endlich durch das neue Reetdach ersetzt.
Im Rahmen der Veröffentlichung eines Leserbriefes kam am 18. August ein Thema zur Sprache, über das sich wohl so mancher Volksdorfer schon geärgert hat: die teils chaotische Parksituation auf dem Marktplatz in Volksdorf.
Dann wieder ein erfreuliches Thema: Das neue Werkstattgebäude, für das Mitte Mai das Richtfest stattgefunden hatte, wurde im August eingeweiht. Aus diesem Grund hatten die "Stiftung Museumsdorf Volksdorf" und der Verein "De Spieker" Stifter, Spender, Förderer und Freunde des Museumsdorfes eingeladen - übrigens bei strahlendem Sonnenschein, was in den recht feuchten Spätsommertagen wirklich bemerkenswert war.
Am 23. August gab es dann den lange vorher angekündigten "Tag der offenen Tür" in der Ohlendorff'schen Villa. Insgesamt 1.400 Besucher kamen, um sich das frisch renovierte Prunkstück in Volksdorfs Mitte anzusehen, nachdem dort rund 1,5 Millionen Euro verbaut worden waren.
Am gleichen Tag gab es noch einen anderen, ebenfalls gut besuchten "Tag der offenen Tür". Das auch für Volksdorf zuständige Polizeikommissariat 35 (PK 35) hatte anlässlich der 200 Jahr-Feier der Hamburger Polizei viel Wissens- und Bestaunenswertes für Groß und Klein zu bieten.
Am 27. August hieß es dann im Volksdorf Journal: "Nach freundschaftlichen und konstruktiven Koalitionsverhandlungen haben sich SPD und GRÜNE auf die Fortsetzung der Koalition in der Wandsbeker Bezirksversammlung geeinigt und haben heute die 20-seitige 'Vereinbarung über die Zusammenarbeit in der Bezirksversammlung Wandsbek für den Zeitraum 2014 bis 2019' unterschrieben." Interessierte Leser konnten (und können nach wie vor) den kompletten Vertrag bei dem Artikel im Archiv finden.
Und ein weiteres Ereignis, welchem viele schwierige Verhandlungen und auch die Renovierung der Ohlendorff'schen Villa vorausgegangen waren, stand an diesem Tage auf dem Programm: Die Grundsteinlegung für 16 neue Wohnungen auf dem Grundstück neben der Villa. Mit dem Projekt der Villa sei sein Büro schon rund 15 Jahre befasst gewesen, stellte der Architekt des Projektes, Christoph Winkler, fest.
Und dann war es endlich soweit: Am 30. August wurde der Schlüssel für die Ohlendorff'sche Villa "hochoffiziell" unter Beteiligung der Kultursenatorin Barbara Kisseler an die Stiftung Ohlendorff'sche Villa übergeben. Später konnten wir noch über die erste Abendveranstaltung berichten, die auf den Tag genau zum 134 Geburtstag des Erbauers stattgefunden hat.

Anfang SEPTEMBER berichtete das Volksdorf Journal über einen erneuten Erfolg der Stadtteilschule Meiendorf. Die 16x50-Meter-Staffel der Schule hatte völlig überraschend die Silbermedaille beim Leichtathletik-Weltcup ISTAF gewonnen.
Und dann war es mal wieder soweit: Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Freitag, dem 5. September, um 15:10 Uhr mit 15-minütiger Verspätung bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen das 36. Volksdorfer Stadtteilfest.
Die Berichterstattung der folgenden Tage befasste sich dann natürlich auch überwiegend mit dem größten Volksdorfer Ereignis des Jahres, das wieder bei (überwiegend) tollem Wetter viele Zehntausend Besucher nach Volksdorf lockte.
In einem Leserbrief mit der Überschrift "Ein anderes Volksdorf war möglich - Klotzdorf kommt!" drückte Siegfried Stockhecke seinen Unmut über die Entwicklung in Volksdorf aus, und unter der Bezeichnung "Mayday, Mayday, Mayday" lief eine großangelegte Übung, bei der nach einer langen Vorbereitungszeit die Berufsfeuerwehr Wandsbek, die Freiwillige Feuerwehr (FF) Oldenfelde, die FF Meiendorf, sowie 2 Rettungswagen des ASB und ein Notarztwagen des ASB alarmiert wurden.
"Nichts Neues in Sachen Parkhaus" vermeldete das Bündnis Volksdorf bedauernd die ablehnende Haltung der Verwaltung bezüglich der Idee, in Volksdorf ein Parkhaus neben dem Hallenbad zu errichten.
Ebenfalls im September gab es Erfreuliches vom Gymnasium Oberalster zu berichten: Malina Reichert, Ausnahme-Leichtathletin und Schülerin am Gymnasium Oberalster (GOA), war bei den Leichtathletik-Schulmeisterschaften Hamburger Meisterin im Hundertmeterlauf geworden. Beim Weitsprung und Kugelstoßen konnte sie die Vizemeisterschaft in ihrer Altersstufe erringen.
Und gleich ging es weiter in Sachen Sport. Das Allhorn-Stadion, das mit einem Kostenaufwand von 1.050.000 saniert worden war, wurde durch den Hamburger Sport- und Innensenator am Freitag, dem 19. September, an die anwesenden rund 2.500 Schüler des Walddörfer Gymnasiums, der Stadtteilschule Walddörfer und der Grundschule Ahrensburger Weg auf dem neuen Kunstrasen offiziell übergeben.
Am 25. September traf sich der Regionalausschuss Walddörfer zu seiner konstituierenden Sitzung nach der Wahl zur Bezirksversammlung in der Aula des Walddörfer-Gymnasiums.
Und auch am 30. September war noch einmal rund um das Walddörfer-Gymnasium viel los. Der diesjährige Crosslauf der Region Wandsbek-Nord der Klassen 5 bis 13 fand in der Horst statt.

Der OKTOBER startete mit einer Veranstaltung der CDU in der Räucherkate unter der Überschrift "Was bewegt Sie in Volksdorf". Als Gastgeber fungierten an diesem Abend der Volksdorfer CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Thilo Kleibauer und die Bezirksabgeordnete Franziska Hoppermann. Rund 20 Bürger, dem Anschein nach überwiegend aus Volksdorf, machten von dem Angebot Gebrauch, indem sie zu Beginn der Veranstaltung ihre Themenwünsche vortrugen.
Das Amalie Sieveking-Krankenhaus bekam mit dem 47-jährigen Prof. Dr. Christoph Isbert einen neuen Chefarzt, der ab dem 01. Oktober die umfirmierte Klinik für Allgemein-, Viszeral und koloproktologische Chirurgie im Amalie leitet.
Auch auf den Straßen von Volksdorf tat sich einiges. Nachdem die Gussau in Teilbereichen eine neue Decke erhalten hatte, begann die Umgestaltung des Bereiches Kattjahren / Halenreie / Waldweg, für die lange gekämpft worden war. Allerdings entstand hier erst einmal eine vorläufige Lösung, die erst rund 2 Jahre später durch eine andere ersetzt werden soll. Diese aber erfordert so viel Planungsaufwand, dass sie nicht so kurzfristig, wie es die Unfalllage an dieser Stelle erforderte, verwirklicht werden konnte.
Ein sehr kontrovers diskutiertes Thema, dass vor allen Dingen bei den Anliegern für Ärger sorgte (und nach wie vor sorgt), war die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten, zum Beispiel an der Ammersbek und der Berner Au.
Wie eine Bombe schlug die Meldung ein, dass wegen einer nicht bestandenen Prüfung des Brandschutzes durch den TÜV Rheinland, das Bürgerhaus und damit das Bistro und das Koralle Kino eventuell geschlossen werden müsse. Christiane Blömeke (GRÜNE) forderte vom Senat, die "Stiftung Koralle - Bürgerhaus" mit 60.000 Euro zu unterstützen.
Am 23. Oktober schließlich trafen sich Vertreter von Vereinen, Institutionen und Verbänden auf Einladung der Jungen Union zu gemeinsamen Gedankenaustausch. Als Gastgeber fungierten: Niclas Heins (Ortsvorsitzender der Jungen Union Volksdorf/Walddörfer und Mitglied der CDU-Fraktion im Regionalausschuss Walddörfer) und Niclas Rebbelmund (CDU Fraktion Regionalausschuss Walddörfer).

Am ersten Wochenende im NOVEMBER stand Volksdorf wieder im Zeichen von Kunst und Kunsthandwerk. Die "Kulturmeile Volksdorf" bot auch diesmal wieder ein ausgesprochen reichhaltiges Programm, das viele Volksdorfer und nicht nur die ins Dorf lockte.
Schon am Sonnabendmorgen ertönten bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen wie im September die Trommeln von Sambada in der weißen Rose. Aber natürlich gab es nicht nur etwas für die Ohren, sondern vor allen Dingen Sehenswertes für die Augen. Auf gleich drei Kunsthandwerkermärkten boten die anwesenden Künstler und Kunsthandwerker ihre Werke an. Ob im ersten Stock der Schulkate, im Wagnerhof des Museumsdorfes oder in der KunstKate an der Eulenkrugstraße, überall gab es interessante Objekte zu sehen
Der 03. November war für das Volksdorf Journal ein ganz wichtiges Datum. An diesem Tag ging die völlig neu gestaltete Seite an den Start. Bei dieser neuen Version sind viele Wünsche der Leser berücksichtigt worden. Die Auswahlpunkte wurden auf das Wesentliche beschränkt und klarer strukturiert, die Schrift wurde vergrößert und das in den Fokus gerückt, was überwiegend genutzt wird. Eine wesentliche Veränderung ergab sich für die ständig wachsende Anzahl derjenigen, die das Volksdorf Journal auf mobilen Endgeräten, wie Smartphones und Tablet-PCs ansehen. Diese Version, die auch über volksdorf-mobil.de aufrufbar ist, enthält seitdem (fast) die gleiche Ausgabe, wie die für den herkömmlichen großen Computermonitor, und passt sich automatisch an die Größe des Ausgabegerätes an.
In der Novembersitzung des Regionalausschusses Walddörfer ging es neben vielen anderen Themen auch wieder um Straßen, Wege und Verkehr. So wurden zum Beispiel gleich vier Anträge der CDU einstimmig angenommen, die sich mit der Sanierung der Schemmannstraße und des Weges am U-Bahnhof Buchenkamp beschäftigten, sowie mit der Verkehrssicherheit im Bereich des Zebrastreifens am Kreisverkehr am U-Bahnhof Volksdorf und einem dort angesiedelten erweiterten "CarSharing"-Angebot beschäftigten.
Große Freude gab es erneut am Gymnasium Oberalster: Die Sechstklässlerinnen Rieke Noell (geboren 2002) und Charlotte Kerner (geboren 2003) vom Gymnasium Oberalster (GOA) waren bei den Hamburger Meisterschaften im Crosslauf Siegerinnen in ihrer Altersklasse geworden.
Der diesjährige Herbstempfang der SPD fand mit rund 60 geladenen Gästen im Senator-Neumann-Heim statt und das Volksdorf Journal gab es erstmalig als "ePaper", also in Form einer "elektronischen Zeitung zum Blättern".
Dann berichteten wir noch über drei gutbesuchte Veranstaltungen. Zunächst einmal über die Aufführung von Dornröschen, bei der rund 100 Schülerinnen der Rahlstedter Ballettschule Rüsche ihr hervorragendes Können zeigten. Dann über die Jäger, die am Sonntag, dem 16. November, anlässlich des "Hubertustages" im Museumsdorf Volksdorf Einzug gehalten hatten, kräftig ins Horn stießen und von "Hege und Pflege" berichteten. Und schließlich wurde es in der Bibliothek der Ohlendorff'schen Villa recht voll, weil Dr. Andreas Dressel (SPD) zur 19. Volksdorfer Stadtteilkonferenz geladen hatte.
Auf der letztgenannten Veranstaltung war auch die ausgesprochen erfreuliche Nachricht zu erfahren, dass der Fortbestand des Bürgerhauses Koralle wohl gesichert ist, was vor allen Dingen dem Umstand zu verdanken ist, dass sich Hamburg mit 80.000 Euro aus dem Sanierungsfond an den Kosten von insgesamt rund 115.000 Euro für die vom TÜV geforderte Sanierung der Brandschutzvorrichtungen beteiligt.
Um Geld ging es dann auch noch auf zwei anderen Veranstaltungen, bei der die Haspa zur großen Freude der Empfänger Erträge aus dem Lotteriesparen verteilte. Bedacht wurde diesmal die KunstKate an der Eulenkrugstraße mit 2.000 Euro, die bei der Anschaffung einer neuen Küche helfen sollen, und die Vereinigung Duvenstedt mit sogar 5.000 Euro für die Erweiterung des Max-Kramp-Hauses.
Am 15. November war dann der Bürgermeisterkandidat Dietrich Wersich auf Einladung der Jungen Union Walddörfer in Volksdorf. Im mit rund 50 Gästen gut besetzten Johannes Prassek Saal der Kirchengemeinde Hl. Kreuz nahmen neben Wersich noch der JU Spitzenkandidat Sören Niehaus, sowie der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Paul Ziemiak am von Niclas Heins, dem Vorsitzenden der Jungen Union Walddörfer, moderierten Podiumsgespräch mit dem Thema "JUgend bewegt - frische Ideen für ein starkes Hamburg" teil.
Ein Thema, das die Volksdorfer selbst, aber auch viele Autofahrer aus der Nachbarschaft stark bewegte, griff Thilo Kleibauer mit einer Kleinen Anfrage an den Senat auf: Die missliche Verkehrssituation an der neuen Ampelanlage im Bereich Halenreie / Waldweg. Aus der Antwort des Senats ergab sich, dass sowohl die Software der Ampeln als auch die zur Verkehrssteuerung gehörenden Videokameras die bei dem Umbau des Kreuzungsbereiches, der insgesamt 336.000 Euro gekostet hat, verbaut wurden, nicht richtig funktionierten. Eine Abhilfe wurde für den Dezember versprochen.
"Versprochen und gehalten", so hätte man eine andere Nachricht überschreiben können. Durch Fördermittel des Bezirks Wandsbek und Spenden war es dem Diakonie-Hospiz Volksdorf möglich, einen Wintergarten und eine überdachte Südterrasse mit einem Kostenvolumen von knapp 150.000 Euro zu bauen.
Und dann stand da wieder eine 15 Meter hohe und 4 Tonnen schwere Tanne in der Weißen Rose. Wie auch in den vergangenen Jahren wurde der erneut von Günther Fielmann gestiftete Baum, der mit 555 Glühlampen geschmückt war, am letzten Donnerstag im November erstmals erleuchtet.
Hoch her ging es auf der Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer, die in der Bibliothek der Ohlendorff'schen Villa stattfand. Selten kommt es vor, dass die Atmosphäre bei einer der monatlich stattfindenden Sitzungen so emotionsgeladen ist. Der Anlass: Die neue Verkehrsregelung im Bereich Halenreie / Kattjahren / Waldweg, die zwar nur eine Übergangslösung darstellt, aber dennoch die Gemüter erheblich erhitzt. Aufgeschreckt wurden alle Anwesenden in diesem Zusammenhang durch die Nachricht, dass es in der Nacht zuvor (03.12.14) einen Brandanschlag auf die neue Ampelanlage gegeben hatte.

Der DEZEMBER startete in der Berichterstattung des Volksdorf Journal mit einem Artikel über den Umbau im Amalie Sieveking-Krankenhaus. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren bereits drei Bettenstationen grundlegend modernisiert wurden und den Patienten einen hohen Standard bei der Unterbringung in Zweibettzimmern bieten, hatte nun auch die neue interdisziplinäre Wahlleistungsstation 4e mit 12 Einzel- und drei Zweibettzimmern den Betrieb aufgenommen.
Die Bezirksversammlung vergab im Rahmen ihrer Sitzung am Donnerstag, dem 11. Dezember 2014, im Bürgersaal Wandsbek, den mit insgesamt zweitausend Euro dotierten Wandsbeker Kulturpreis an Gerd Hardenberg und den Volksdorfer Siegfried Stockhecke.
Dann gab es eine gute Nachricht für alle Freunde der sozialen Netzwerke: Seit Mitte Dezember gibt es das Volksdorf Journal auch auf Facebook und Twitter mit einer eigenen Seite. Von da an war es noch einfacher mit den Veranstaltungshinweisen und den stundenaktuellen Nachrichten aus Volksdorf und dem Hamburger Nordosten auf dem Laufenden zu bleiben.
Dann berichteten wir noch über Familie Jeschke aus Lemsahl-Mellingstedt, die jedes Jahr mit ihren beiden Kindern einen Spendenlauf für äthiopische Kinder als „Offene Lauftreff-Meisterschaft" veranstaltet. Der diesjährige Lauf erbrachte die stattliche Summe von 245 € an Spenden. Ca. 20 Läuferinnen und Läufer bewältigten die 4,9 km-Laufstrecke in Wohldorf-Ohlstedt in ca. 20 Minuten (Bestzeit) und ... jeder Teilnehmer kam ins Ziel!
Strahlende Kinderaugen gab es auch in Volksdorf. Schon tagelang hatten viele ehrenamtliche Helfer im Museumsdorf vorbereitet, dann war es endlich soweit: Am Nikolaustag war Advent im Museumsdorf Volksdorf. Hunderte Kinderaugen erstrahlten im Glanze von Tausenden Glühbirnen, die allerorten im Museumsdorf für adventliche Stimmung sorgten. Engel - auch männliche mit Bart und Heiligenschein - sangen zusammen mit den Besuchern Weihnachtslieder und bescherten die vielen verschiedenen Tiere des kleinen Dorfes mit einer Extraration Futter.
Viel Vorbereitung verlangt auch eine andere Veranstaltung: Im Herbst 2015 sollen im Hamburger Nordosten fast drei Wochen unter dem Motto "Snack mol wedder platt!" stehen. In der Planung sind ganz unterschiedliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte, Lesungen, Vorträge, Theaterstücke, ein Erntefest mit Gottesdienst und vieles mehr, alles "op platt". Der geplante Zeitraum vom Freitag, dem 25. September bis Sonntag, dem 04. Oktober 2015 könnte durchaus erweitert werden, wenn sich noch weitere Interessenten melden, die mit an der Ausrichtung der Veranstaltung teilnehmen wollen.
Auf der Sitzung des Bezirksausschusses wurde eine Mitteilung der Behörde bekannt, dass es keinen zusätzlichen Zebrastreifen am U-Bahnhof Volksdorf geben wird, und auf einer schwach besuchten Veranstaltung der FDP am 09. Dezember ging es um Wirtschaft und Arbeit in Alstertal und Walddörfern.
Und eine erfreuliche Meldung gab es noch: Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien trafen sich um 9:30 Uhr, wie jedes Jahr, alle Schüler und Lehrer des Walddörfer-Gymnasiums zum Weihnachtsliedersingen und zur Einstimmung auf die Weihnachtsferien. In diesem Rahmen wurde der Spendenerlös, den die Schüler bei einem „Sponsored Walk" im September erlaufen haben, offiziell an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. übergeben.
Kurz vor Weihnachten kam er dann, der Regen. Vier Tage regnete es mehr oder weniger ununterbrochen, was auch im Hamburger Nordosten zu vielen Einsätzen der Feuerwehr führte, so zum Beispiel im Bereich der Straße Saselhörn. Bei der Heinrich-von-Ohlendorf-Straße drohte die sonst eher unbedeutende Lottbek über die Ufer zu treten und musste durch Sandsackbarrieren daran gehindert werden.
Schließlich fragte Thilo Kleibauer (CDU) den Hamburger Senat, wann denn nun endlich die seit langer Zeit in Rede stehende Bushaltestelle "Im Regestall" kommt. Aus der Antwort auf seine Schriftliche Kleine Anfrage geht hervor, dass dies erst 2016 der Fall sein wird.

• Der Jahresrückblick als ePaper ...

Zum Seitenanfang