131217-jahresrueckblick

(ms) Und wieder geht ein Jahr zu Ende, in dem sich viel in Volksdorf ereignet hat. Die letzten Tage des Jahres werden üblicherweise genutzt, einen Blick zurück zu werfen auf das, was sich in den vergangenen knapp 12 Monaten so ereignet hat. Auch das Redaktionsteam des Volksdorf Journal hat sich zusammengesetzt und sich die großen und kleinen Ereignisse des Jahres 2013 rund um Volksdorf in Erinnerung gerufen. Wir waren erstaunt, was alles in dieser Zeit passiert ist - Wichtiges, Anderes, dass zunächst kaum bemerkt wurde, dann aber große Kreise zog und Manches, das zunächst wichtig erschien, dann aber auch schnell wieder in Vergessenheit geriet.

Für das Volksdorf Journal war das Jahr 2013 das zweite Jahr im „echten" Zeitungslayout und der Umfang ist, genau wie die Zahl der Nachrichten, in diesem Jahr erneut gewachsen. Inzwischen sind es jetzt wöchentlich 9 Grundseiten, diverse Rubrikenseiten und monatlich noch eine Sonderseite. 800 bis 1.000 Meldungen erscheinen derweil pro Monat, und wenn man alle Artikel nur einer Woche ausdrucken würde, käme man auf ungefähr 100 Seiten im DIN A4-Format. Die Zahl der Seitenabrufe, die sich im Laufe des Jahres erneut mehr als verdoppelt hat, wird am Jahresende wohl 900.000 erreicht haben, und die Zahl der Besuche über 100.000. Besonders erfreulich daran ist, dass über das Jahr gesehen die Steigerung recht kontinuierlich zu beobachten war. Schön, dass Sie sich für unsere aktuelle Berichterstattung interessiert haben.

Inzwischen gibt es die 6 Nachrichtenseiten barrierefrei für Sehbehinderte in zwei verschiedenen Versionen mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund und schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, wobei die Schrift sehr groß ist.

Außerdem hat das Volksdorf Journal in diesem Jahr noch einen "kleinen Bruder" erhalten, der unter www.volksdorf-mobil.de erreichbar ist. Diese Ausgabe des Journals ist für die mobilen Endgeräte gedacht.

Berichteten wir anfäglich noch fast ausschließlich über Volksdorfer Themen, so hat sich der Bereich derweil auch auf die umliegenden Stadtteile ausgedehent.

Lokale Themen zu finden war daher im Regelfall auch in den vergangenen Monaten nicht schwierig, da sich in Hamburgs Nordosten im Jahr 2013 wieder eine Menge getan hat. Die Gesamtübersichten zu den Ereignissen der jeweiligen Monate dieses Jahres erscheinen ab dem 20. Dezember. Vorweg soll aber eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten stehen.

Los ging das Jahr 2013 beim Volksdorf Journal mit einem Bericht über die erste Jubiläumsfeier des Vereins De Spieker, der bereits auf eine 50-jährige Tradition zurückschauen kann. Aber im Januar gab es gleich noch eine zweite Veranstaltung, die derweil auch schon zur Tradition in Volksdorf gehört: der Neujahrsempfang beim WSV. Weiterhin berichteten wir in eigener Sache über eine „Verjüngungskur" beim Volksdorf Journal. Wie schon so oft im vergangenen Jahr war auch im ersten Monat des Jahres 2013 die Ohlendorff'sche Villa und deren Renovierung ein Thema. Im Volksdorfer Wald konnte man die „Starken Pferde" aus dem Museumsdorf Volksdorf beim Holzrücken beobachten und in vielen Volksdorfer Gärten Rehe.

Im Februar begann die Berichterstattung mit einem Artikel zum Johannes-Petersen-Heim, das nach einem Umbau als „Schemmann-Palais" nun als Wohnraum genutzt werden soll. Weitere Berichte und Rückblicke zu diesem ehrwürdigen Gebäude werden im Laufe des Jahres noch folgen. Die Anzahl der Berichte zu Bebauungsplänen im Nordosten von Hamburg allein im Februar zeigt, dass das Ziel des aktuellen Bürgermeisters, möglichst viel Wohnraum in Hamburg zu schaffen, auch in Angriff genommen wird.
Weitere Berichte betrafen das „Waldherrenmahl" beim Spieker, die Neueröffnung einer Kita auf dem Gelände des Ferck'schen Hofes, „Oskar und die Groschenbande", ein Musiktheaterprojekt vom Walddörfer-Gymnasium, die Verleihung des Umwelt- und Sozialpreises und den neuen „Tante Emma-Landen" auf dem Gelände des Museumsdorfes.
Schließlich gab es noch einmal etwas in eigener Sache zu vermelden, denn das Volksdorf Journal hatte einen „kleinen Bruder" bekommen, die für vornehmlich für Smartphones konzipierte Ausgabe, die unter volksdorf-mobil.de zu erreichen ist. Außerdem freute sich das Redaktionsteam über 52.373 Seitenaufrufe im Januar. Viel größer wäre die (Vor-) Freude gewesen, hätten wir im Februar schon geahnt, dass es in den letzten Monaten des Jahres durchschnittlich bereits rund 100.000 pro Monat sein würden.

Der März startete in Volksdorf mit dem beliebten Markt im Ortskern. Allerdings musste man sich schon warm anziehen bei den Temperaturen, die zumindest am frühen Morgen noch deutlich unter null Grad lagen.
Weiter gab es Artikel zur Mitgliederversammlung beim Kulturkreis Walddörfer, dem Umzug der Not- und Unfallaufnahme beim Amalie Sieveking-Krankenhaus und zur prominent besetzten, vom Bürgerverein veranstalteten Bürgersprechstunde.
Auch der Winter zeigte im März noch einmal, dass man mit ihm rechnen muss. Knapp zwei Wochen vor dem Frühlingsanfang sorgte ordentlich Neuschnee dafür, dass die Stadtreinigung Hamburg mit 900 Einsatzkräfte antreten musste, um die Straßen und Wege passierbar zu machen. Aber leider war es noch nicht der letzte Schnee. Unter dem Titel „Das kann doch wohl nicht wahr sein!!!" veröffentlichten wir einen Artikel zu den rund 20 Zentimetern Schnee, die genau eine Woche später, am Montag, dem 18. März, alle noch einmal an die Schneeschieber riefen.
Die weiße „Pracht" musste auch für die Grundsteinlegung der evangelischen Kindertagesstätte beim Amalie Sieveking-Krankenhaus zur Seite geräumt werden.
Lesen konnte man in diesem Monat auch noch etwas, was viele hier schon lange wussten, dass nämlich das Alstertal und die Walddörfer zu den beliebtesten Wohnlagen gehören. Der letzte Bericht des Monats zeigte noch einen Osterhasen im tiefen Schnee, der auch am Ostersonntag noch das Bild bestimmte.

Am 1. April gab es erst einmal eine Meldung zu den (angeblichen) Wasserfontänen auf dem alten Feuerlöschteich gegenüber dem Museumsdorf, die vermutlich durch Fäulnisgase ausgelöst wurden. Na ja, es war halt die erste Meldung im April ...
Einen echten Gasalarm gab es dann kurz darauf in der Straße Auf den Wöörden und eine Feierstunde zum fünfjährigen Bestehen des Diakonie-Hospizes Volksdorf. Der Bauernmarkt im Museumsdorf fand am ersten Wochenende statt, an dem kein Schnee mehr lag, obwohl es schon der 07. April war.
Auch in der 20. Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ging es um den Schnee, genauer um einen Antrag der CDU, der darauf abzielte, die Nutzung der P+R-Häuser auch bei Schnee sicher zu stellen. Außerdem stand zum Beispiel (mal wieder) die Verbesserung der Busanbindung der Walddörfer auf der Tagesordnung.
Auf Einladung der Geschäftsführung des Amalie Sieveking-Krankenhauses konnten wir uns die bereits fertigen Bereiche des Krankenhauses ansehen und erfuhren, was alles in den kommenden Monaten noch passieren soll. Und das ist wahrlich beachtlich, allein schon in Anbetracht der Summe von 45 Mio. Euro, die für die Modernisierung und den Ausbau des Krankenhauses ausgegeben werden soll.
Wie immer, so war auch in diesem Frühling der von Siegfried Stockhecke organisierte Volksmarkt auf dem Marktplatz mit seinen rund 350 Ständen wieder ein großen Publikumsmagnet.
Beim Volksdorf Journal gab es mit der (Sport-) Seite 9 eine zusätzliche Seite, was zu einem erneuten Erfolg der Grundschule Islandstraße passte, die den Zehntel-Marathon gewonnen hatte.
Ein Thema, dass noch für erhebliche Aufregung sorgen sollte, war die Nachricht von der geplanten Schließung des Kundenzentrums. Letztlich berichteten wir noch von der Grundsteinlegung im Amalie für den geplanten Erweiterungsbau.

Ein Thema beherrsche im Mai die Schlagzeilen: Die geplante Schließung des Kundenzentrums am U-Bahnhof Volksdorf. Die rot-grüne Koalition war um Verständnis für die geplante Zusammenlegung der Dienststellen in Wandsbek, die Regionalpolitiker von CDU, LINKEN und FDP sprachen sich unisono und kategorisch dagegen aus.
Weniger politisch, dafür bei bestem Wetter ging es beim „Tanz um den Maibaum" auf dem Gelände des Museumsdorfes Volksdorf zu. Wie auch schon in den vergangenen Jahren waren viele Erwachsene und (zumindest schien es so) noch mehr Kinder auf die Wiese vor der Schmiede gekommen, um dem Aufstellen des Baumes zuzusehen und ihn dann mit einem Tanz darum gebührend zu begrüßen.
Die Entkrautung des großen Teiches der Teichwiesen war ein Thema, über das wir berichteten, aber auch die Zusammensetzung und Funktion der Regionalausschüsse.
Am 23. Mai war die vorherrschende Farbe in der Weißen Rose Grün. Und es waren diesmal nicht die vielen schönen Bäume, sondern die Hemden der 360 aufgeregten Kinder, die beim Sportfest der Grundschule Ahrensburger Weg mitmachten, das dort mit einem Lauf zur Schule hin startete.

Das 50-jährige Jubiläum des Vereins De Spieker war im Juni erneut Anlass für einen Bericht und auch für eine Sonderseite, die die Vereinsgeschichte darstellt.
Bei einer mit einer erheblichen Anzahl von Plakaten rund um Volksdorf angekündigten Informationsveranstaltung der FDP in der Räucherkate hatten alle Interessierten Bürger die Möglichkeit, Dr. Klaus Fischer (Vorsitzender der FDP-Bezirksfraktion in Wandsbek), Katja Suding (Vorsitzende der Bürgerschaftsfraktion) und Anna von Treuenfels (stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bürgerschaftsfraktion) Fragen zu stellen.
Dann ging es erneut um die geplante Schließung des Kundenzentrums. Mehrere Unterschriftenaktionen von verschiedenen Institutionen gegen die Schließung zeigten in kürzester Zeit, dass die Bürger hiermit nicht einverstanden waren. Ein beantragtes Bürgerbegehren, das von mehreren Volksdorfer Vereinen initiiert wurde, führte schließlich recht schnell dazu, dass das Kundenzentrum am Bahnhof in Volksdorf zumindest bis 2018 erhalten bleibt.
Wäre das etwas früher bekannt geworden, wäre die Sammlung von Unterschriften zum Bürgerbegehren im Rahmen der „10. Volksdorfer Kulturtage zur Nachhaltigkeit", an der sich erstmals auch das Volksdorf Journal mit einem Stand beteiligte, nicht mehr erforderlich gewesen. Allerdings gab es an diesem frühsommerlichen Sonnabendvormittag auch wieder die Gelegenheit, in der Weißen Rose mit den Vertretern vieler Parteien, Vereinen und Institutionen ins Gespräch zu kommen.
Im Juni wurde auch bekannt, dass die langjährige Pächterin der Kunstkate an der Eulenkrugstraße, Bärbel Krämer, versuchen will, das Gebäude zu erwerben, um des zu renovieren und weiterhin als Kunstraum zu nutzen.
Die Meiendorfer Schüler konnten von einem neuen Erfolg berichten. Die Jugendlichen aus der Sportbetonten Grundschule Islanddtraße gewannen auch Deutschlands größten Schülerlauf, den Schüler-Triathlon.
Thilo Kleibauer (CDU) griff mal wieder einen „Volksdorfer Dauerbrenner" auf und wies darauf hin, dass „in Sachen Einbahnstraße" am U-Bahnhof Volksdorf immer noch nichts passiert ist.

Der erste Artikel im Juli handelte von einer ganz großen Feier in Volksdorf, zu der sogar Hamburgs 2. Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeld gekommen war, und das sogar noch auf einem Vierspänner. Die „offizielle" Jubiläumsfeier im Museumsdorf. 50 Jahre „De Spieker" waren Anlass genug, ein ganz großes Fest zu feiern, das der Verein unter den Titel „Bürger trifft Bauer" gestellt hatte. Alle Mitarbeiter auf dem Gelände waren wie vor 100 Jahren gekleidet und rund 3.000 Besucher erlebten eine ausgelassene Feier, für deren Gelingen ca. 150 ehrenamtliche Mitarbeiter sorgten.
In einem weiteren Artikel stand zu lesen, dass der Treffpunkt Volksdorf, die Volksdorfer Stadtteilseite, drei Jahre und drei Monate nach ihrem ersten Erscheinen im Internet komplett überarbeitet worden ist.
Ein Reisetipp für Motorradfahrer hat vielleicht den einen oder anderen angeregt, Richtung Berlin zu fahren und dort ein Wochenende zu verbringen.
Dann ging es noch einmal um die Bauarbeiten auf dem Gelände des Johannes-Petersen-Heims. Hier wurde insbesondere bemängelt, dass die Baufahrzeuge an Volksdorfs (Hamburgs?) schönstem Spielplatz an der Schemmannstraße vorbeifahren.
Und schließlich gab es noch etwas „aus dem alten Dorf" zu berichten. Karina Beuck, die langjährige Leiterin des Museumsdorfes Volksdorf hat sich aus ihrem Amt verabschiedet. Dieser Abschied ist ihr nach 12 Jahren ehrenamtlicher Arbeit für das Museumsdorf allerdings nicht ganz leicht gefallen.

Anfang August stand erst einmal die 22. Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer auf dem Programm. Vertreter der FRANK-Gruppe und des Kulturkreises Walddörfer berichteten zum Sachstand bezüglich der Sanierung und Nutzung der Ohlendorff'schen Villa. Auch ein zweites heißes Thema stand auf der Tagesordnung. Referenten der Behörde für Inneres und Sport sowie der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation referierten über den Beschluss der Unfallkommission für den Kreuzungsbereich Waldweg / Halenreie und stellten die vorgesehenen Maßnahmen vor.
Dann gab es im Volksdorf Journal einen Artikel unter der Überschrift „90 Jahre Siedlung Wensenbalken", in dem Jens Koegel über die Entwicklung dieser alten Volksdorfer Siedlung schrieb.
Auch ein anderes Stück Geschichte setzte sich fort: Der „KulturKreis dieKate e.V." hatte das Grundstück an der Ecke Eulenkrugstraße / Holthusenstraße gekauft und plant nun die einzelnen Schritte zur denkmalgerechten Renovierung.
Am Volksdorfer Grenzweg hingegen geht es noch nicht so schnell voran. Franziska Hoppermann (CDU) teilte mit, dass vor der Nutzung der Fläche von 10.000 qm für die Unterbringung von bis zu 250 Menschen in 10 Gebäuden ein öffentliches Anhörungsverfahren stattfinden soll.
Weitere Themen des Monats August: Kürzungen der Mittel und neue Trägerschaft beim Haus der Jugend in Volksdorf, der alljährliche Flohmarkt an der Sportzenkoppel, der trotz Regens sehr gut lief, der Verbleib des Postamtes in Volksdorf und eine Bustour mit dem Bürgerverein.

Im September gab es, nachdem es lange ruhig geworden war um das Gelände des ehemaligen Ferck'schen Hofes, erst einmal etwas Neues. Es war bekannt geworden, dass die rot-grüne Koalition in Wandsbek beschlossen hatte, dass statt der bisher geplanten 20 Wohneinheiten dort nun rund 60 gebaut werden sollen.
Dann drehte sich alles – wie sollte es Anfang September anders sein – um das 35. Volksdorfer Stadtteilfest, das vom 06. – 08. September lief. Zehntausende Besucher genossen das hochsommerliche Wetter zu einem Bummel über die Festmeile im Ortskern von Volksdorf. Ein fulminanter Abschluss für Manfred Schult, der das Fest 35 Jahre lang organisiert hat und jetzt endlich Ernst machen will, mit der Ankündigung, die Organisation in andere Hände zu legen.
Der Bürgerverein war mit dem Schiff unterwegs, im Generationengarten an der Grundschule Ahrensburger Weg wurde der symbolische erste Spantestich für ein neues Klettergerüst gesetzt und das erste richtig große Oktoberfest in Volksdorf lockte sehr viele ins riesige Zelt, das rund drei Wochen neben dem Eulenkrug stand.
Eeeendlich, so dachten sicherlich nicht nur die direkt Beteiligten, war nach langwierigen und zähen Verhandlungen der Kaufvertrag zum Grundstück rund um die Villa in trockenen Tüchern. Jetzt konnte die „Stiftung Ohlendorff'sche Villa" gegründet und mit der Renovierung des „ehemaligen Volksdorfer Rathauses" begonnen werden.
Außerdem ging es um den Fluglärm in den Walddörfern und dem Alstertal, erneut um die sportlichen Meiendorfer Schüler und um die 1. Regionale Bildungskonferenz in Volksdorf.

Anfang Oktober freute sich das Redaktionsteam vom Volksdorf Journal über 106.965 Seitenabrufe im September, die Stiftung Ohlendorff'sche Villa über eine Geburtstagsfeier zu ihren Gunsten in der Räucherkate und die Veranstalter des jährlichen „Crosslauf der Region Wandsbek", der erstmalig in Volksdorf stattfand, über 685 Teilnehmer.
Weniger Freude kam bei den Autofahrern auf, die vom 04. bis 18. Oktober die Eulenkrugstraße nicht benutzen konnten, weil sie eine neue Straßendecke bekam.
Viel Aufsehen erregte Jonas Johann, der mit 5350 Gramm im Amalie das Licht der Welt erblickte und noch mehr Beachtung fanden in Volksdorf das Erntefest und der zugehörige Umzug, den der Spieker veranstaltete.
Augenoptik Bernstiel feierte nicht nur sein 100-jähriges Jubiläum, sondern gleichzeitig auch seine 70-jährige Anwesenheit in Volksdorf. Feiern war auch in der Residenz am Wiesenkamp angesagt, weil dort ein neuer überdachter Verbindungsgang eingeweiht werden konnte.
Heiß ging es bei der öffentlichen Anhörung zur „öffentlichen Unterbringung am Volksdorfer Grenzweg" her, zu der rund 350 Bürgerinnen und Bürger in die Aula der Stadtteilschule Bergstedt gekommen waren.
Dann gab es erneut Nachrichten zum Verbleib der Post in Volksdorf, der Sicherheit im Parkhaus Meiendorfer Weg und zur Instandsetzung und Sperrung der Straßen Im Alten Dorfe und Wiesenhöfen.
Beim Volksdorf Journal gibt es seit Oktober die 1. Seite auch im XL-Format und in einer kompakten Variante und auf dem Wochenmarktplatz fand am letzten Wochenende des Monats der Herbstjahrmarkt statt, woraufhin die Markthändler wieder in den Ortskern auswichen.
Am Montag (28.10) danach traf „Christian" mit voller Wucht auf Volksdorf, legte manchen Baum um und deckte viele Dächer ab.
Schließlich konnte jeder an einem Abend mit Thilo Kleibauer und Franziska Hoppermann (CDU) in der Räucherkate noch kundtun, was ihn in Volksdorf interessiert und wo der Schuh drückt.

Im November gab es zunächst die rührende Geschichte einer ehemaligen Bewohnerin des Johannes-Petersen-Heims zu lesen. Auch ging es um mehr Ruhe im Saseler Wohngebiet und um „Webnapping" beim Volksdorf Journal.
Dann gab es am zweiten Wochenende wieder die von Dietrich Raeck organisierte „Kunstmeile Volksdorf", anlässlich derer (fast) überall im Dorf Künstler und Kunsthandwerker anzutreffen waren. Erstmalig wurde die Idee eines neuen Parkhauses in der Nähe der Badeanstalt geäußert und es konkretisierte sich, dass als neuer Träger des Hauses der Jugend die Malteser fungieren werden.
Heraus kam auch, dass das Volksdorfer Schwimmbad wegen der umfangreichen Renovierung länger geschlossen bleibt als geplant.
Dann wurde noch bekannt, dass bis zur Fertigstellung der Ohlendorff'schen Villa noch rund 300.000 Euro von der Stiftung aufgebracht werden müssen.
Auch ein anderes Gebäude wird viel Geld verschlingen, wenn es wieder aufgebaut wird: Das am Dienstag dem 19. November in Flammen stehende Haus in der Gussau hat erheblichen Schaden erlitten.
Die bange Frage „Werden in diesem Winter die Straßen im Ortskern geräumt" stand im Raum. Geklärt hingegen ist, dass Franziska Hoppermann von Ihrer Partei, der CDU, als Spitzenkandidatin für die Walddörfer bei der am 25. Mail stattfindenden Bezirksamtswahlen aufgestellt wird.
Dann war da noch: Der Stiftungsrat der Stiftung Ohlendorff'sche Villa trat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen, die 18. Volksdorfer Stadtteilkonferenz tagte in der Aula des Gymnasiums Buckhorn, der Bebauungsplan Wellingsbüttel 16 wird erneut ausgelegt, das Dach der Durchfahrtscheune im Museumsdorf ist repariert und die Bauprüfabteilungen des Bezirksamtes Wandsbek sind jetzt nur noch direkt in Wandsbek angesiedelt.

Gleich Anfang Dezember berichteten wir wieder von der feierlichen Illumination des großen Weihnachtsbaumes in der Weißen Rose und von einer erneuten Auszeichnung für die Schüler der Grundschule Islandstraße und der Stadtteilschule Meiendorf.
Das Volksdorf Journal gibt es seit Dezember auch in einer barrierefreien Version, die es sehbehinderten Menschen erleichtert die Nachrichten zu lesen.
Bei einer Veranstaltung der LINKEN ging es um das Schicksal von Flüchtlingen im Alstertal und wir stellten Volksdorfs neuen „BünaBe" Dietmar Koop vor.
Einen stimmungsvollen Adventsnachmittag erlebten rund 1.500 große und kleine Besucher im Museumsdorf, das von tausenden Glühbirnen und Lampen erleuchtet wurde.
In Atem hielt der Fund einer weiblichen Leiche in der Nähe des Volksdorfer Waldfriedhofes.
Außerdem konnte man sich zum Jahresende noch einmal mit einer liebevoll geschriebenen Geschichte über die Weihnachtszeit für die Kinder im Johannes-Petersen-Heim in weihnachtliche Stimmung versetzen lassen.
Dann gab es noch eine Meldung, die vor allen Dingen einige Saseler freute: Ihre Straßen werden in diesem Winter ruhiger, weil die Streufahrzeuge dort nicht mehr fahren.

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