winter in weisser rose

(ots) Hamburg gesamtes Stadtgebiet, Notfälle (NOTF) und Droht zu fallen (DRZF) 18.01.2018, 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr.

Das Orkantief Friederike bescherte Hamburg viel Schnee. Seit dem Morgen fielen in kurzer Zeit ca. 10 cm Schnee, der bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt auf Straßen und Gehwegen liegen blieb. Da der Schnee nass und schwer war, wurde er so gerade für Nadelbäume zu einem extremen, zusätzlichen Gewicht. Dicke Äste und sogar ganze Bäume brachen unter der Schneelast und verursachten Gefahrenstellen im gesamten hamburgischen Stadtgebiet. Über 110 Einsätze mit dem Stichwort "Droht zu fallen" mussten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren seit 10:00 Uhr bewältigen. Zeitweise waren 13 Freiwillige Wehren zur gleichen Zeit im Einsatz. 

Gerätewagen, Löschfahrzeuge und Hubrettungsfahrzeuge waren im Dauereinsatz, um Gefahrenstellen für Hamburgs Bürgerinnen und Bürger zu beseitigen. Durch schneeglatte Straßen und Gehwege kam es zu mehreren Straßenunfällen, bei denen insgesamt 18 Personen verletzt wurden. Schulterverletzungen, Frakturen an Beinen und Kopfplatzwunden mussten durch Notfallsanitäter der Feuerwehr versorgt werden. Im Stadtpark wurde ein 18-jähriger Schüler durch einen aus etwa 10 Meter Höhe herabstürzenden ca. 30 cm dicken Ast lebensgefährlich am Kopf verletzt. Er wurde vor Ort durch Kräfte der Feuerwehr versorgt und notarztbegleitet in ein Krankenhaus der Maximalversorgung befördert.

Die Rettungsleitstelle wurde personell verstärkt, um einem zu erwartenden, erhöhten Notrufaufkommen gerecht zu werden. In der Spitze gingen gut 180 Notrufe pro Stunde über die 112 in der Leitstelle ein.

Die Feuerwehr Hamburg empfiehlt ausdrücklich, dass Wälder und Gehölze aktuell gemieden werden. Auf Grund der Schneelast können auch dicke Äste und Bäume unvorhergesehen brechen und Menschen verletzten.

leserbrief

(Leserbrief) Wie ich jetzt erst erfahren musste, sollen im Katthorstpark in Volksdorf mehrere Bäume für die Erweiterung des Rückhalteteiches gefällt werden.

War die Planungsabteilung vor Ort? Haben die Planer gesehen, dass es neben dem jetzigen Teich eine große Senke gibt, die mit nur einem Baum bestückt, sehr gut für die Erweiterung genutzt werden kann?


Es ist wirklich schade, dass die Bevölkerung nicht vorher einbezogen wird. So manche Ungeschicklichkeit könnte vermieden werden. Kann nun noch die Presse helfen?

Mit freundlichen Grüßen
Johanna Hedrich

Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Wir behalten uns eventuelle Kürzungen und orthografische Korrekturen vor.

stockhecke 01

(sst) Erklärung zu der Veranstaltung "Bürgerdialog" des Bürgervereins Volksdorf am 11.Januar 2018 in der Räucherkate. 

Feststellen möchte ich, daß für Volksdorf weiterhin keinerlei verkehrskonzeptionellen Vorstellungen, hier besonders zum Fahrradverkehr, von Seiten der Parteien vorgelegt wurde und wird. Ich hatte die Zusage als Antwort auf meinen seinerzeit abgelehnten Antrag im Regionalausschuß hin (Herr Pape u.a.).

Die ambulante, notdürftige Regelung mit dem sogenannten "Kundenzentrum" reicht für das Volksdorfer Gemeinwesen überhaupt nicht aus. Ein Bürgerbüro mit einem Ortskümmerer und Ansprechpartner, früher Ortsamtsleiter, gehört hier her. Volksdorf ca 20.000 Einwohner mit einem Einzugsbereich von ca. 60.000 kann diese Ansprüche stellen. Dies vor dem Hintergrund, daß in Zukunft
weitergehende intergenerative und kulturelle Aufgaben einer an Nachhaltigkeit zu orientierenden kommunalen Entwicklung zu stemmen sind.

Dazu gehört, daß der Bürger auch in Zukunft mit Bürger angesprochen wird. Das hat ein langer harter Kampf des Bürgers um die Bürgerrechte erfochten! Wenn von Kunden gesprochen wird, so geht es um Ware und Geld auf St. Pauli und bei Saturn. Die Bezeichnung "Kundenzentrum" beinhaltet eine Demütigung des Bürgers, und das UNSERE ORGANISATION, der Staat, in eine Warenbeziehung zu uns tritt.

Ich fordere deshalb eine anständige, der bürgerlichen Ordnung entsprechende sofortige Umbenennung in "Bürgerbüro" oder "Bürgerzentrum".

Polemisch: Sollen wir in Zukunft auch anstatt von Bürgermeister vom Hamburger Kundenmeister sprechen? Also bitte sind wir in Zukunft weiterhin Bürger der Freien und Hansestadt Hamburg.

Es kann und darf da nicht an den Kosten scheitern, wie mir gegenüber geäußert wurde. Diese Haltung ist mehr als entlarvend, sie zeigt ein völliges Unverständnis, daß wir freie Bürger sind und darauf einen fundamentalen Anspruch schon in der Anrede haben.

Die schleichende Aneignung des öffentlichen Raums durch Privatisierung macht ihn erst verfügbar und dann käuflich. Dazu gehört auch die Umbenennung des Bürgers in Kunde und Kundschaft. Dies steht konträr zu einer dringend notwendigen gesamtgesellschaftlichen Entwicklung der Nachhaltigkeit in Gemeinschaft.

Was wirklich wichtig ist auf Empfehlung:
Gerald Hüther, KOMMUNALE INTELLIGENZ, Potenzialentfaltung in Städten und Gemeinden Hamburg 2013.

Siegfried Stockhecke
Agenda 21/2030-Büro Volksdorf WALDGEIST
Kunde/Bürger

glatteis 01

(red) Rund 100 Einsatzkräfte der Stadtreinigung Hamburg (SRH) rückten heute gegen 6 Uhr morgens mit ihren Streuwagen aus, um vorsorglich die Fahrbahnen wichtiger Hauptverkehrsstraßen und Strecken mit Buslinien (zusammen 3.290 Kilometer Streustrecke) mit Feuchtsalz zu streuen. Im Laufe des Vormittags soll Schneeregen und Schnee fallen, der einige Zentimeter hoch liegen bleiben könnte, weil die Fahrbahntemperaturen auf etwa 0 Grad Celsius sinken sollen.

Weitere 800 Einsatzkräfte sind den ganzen Tag über in Rufbereitschaft, um nach Ende des Schneefalls die Überwege in Kreuzungsbereichen, „Zebrastreifen“, 4.030 Bushaltestellen, verkehrswichtige Gehwege ohne Anlieger (655 Kilometer) und einer Auswahl verkehrswichtiger Radwege (240 Kilometer) sichern zu können. Hier macht ein vorsorglicher Einsatz keinen Sinn, weil tauhaltige Streustoffe nicht eingesetzt werden können. Frühzeitig ausgebrachter abstumpfender Streustoff würde vom andauernde Schneefall wieder überdeckt werden.

Trotz des Einsatzes müssen Rad- und Autofahrer in Hamburg mit Glätte, Behinderungen und Zeitverlust rechnen. Das gilt besonders für Wohn- und Nebenstraßen, die vom SRH-Winterdienst nicht planmäßig gestreut werden. Auch viele Gehwege werden von den Anliegern nicht oder erst sehr spät geräumt und abgestreut.

Schnee und Eis auf Gehwegen müssen in Hamburg die Anlieger entfernen. Dafür haben sie bei Eisglätte bis 8.30 Uhr Zeit, bei Schneefall muss nach Ende des Schneefalls geräumt werden. Auf Gehwegen dürfen keine Tausalze (z. B. Streusalz aus dem Baumarkt) verwendet werden, sondern nur abstumpfende Stoffe.

Tagesaktuelle Informationen zum Winterdienst stehen online unter der Adresse http://www.stadtreinigung.hamburg. Dort gibt es auch ein Verzeichnis aller Fahrbahnen von Straßen, die der Winterdienst der SRH bei Bedarf streut, zum Download.

buecherhalle

(red) Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Volksdorferinnen und Volksdorfer,

wie Ihnen vermutlich bekannt ist, zieht die Bücherhalle Volksdorf im Februar in neue Räume.

Am Samstag den 24.2.2018 werden wir unsere Türen zum ersten Mal in der Eulenkrugstraße 55-57 (‚Unser Viertel‘) öffnen. Wir feiern diesen Tag mit einem Festakt und einigen besonderen Aktionen.

Sie sind herzlich eingeladen, uns ab 11 Uhr im Foyer der ersten Etage (dem Atrium vor der neuen Bücherhalle) Gesellschaft zu leisten. Es erwarten Sie Gastreden, Musik und Getränke. Nach dem Festakt öffnen wir die Bücherhalle um 12 Uhr, schließen aber erst um 16:00 Uhr. Wir laden Sie herzlich ein, zahlreiche neue Angebote kennenzulernen.

Um die neuen Räume fertig einzurichten, bleibt die Bücherhalle Volksdorf vor dem Umzug vom 19.2. bis zum 23.2.2018 geschlossen. Für entliehene Medien erhalten Sie deshalb längere Leihfristen (ab dem 10.2.2018 drei Wochen für Blu-rays und DVDs und bereits ab dem 20.1.2018 sechs Wochen für alle anderen Medien). Bitte beachten Sie bei der Ausleihe das Fälligkeitsdatum auf der Ausleihquittung. Verlängern Sie bitte die Medien zwischenzeitlich nicht im Internet oder telefonisch in einer anderen Stadtteilbibliothek, da sonst die Sonderleihfristen hinfällig werden.

Die Bücherhalle Volksdorf freut sich auf den Umzug und darauf, Sie in den neuen Räumen begrüßen zu dürfen! Informationen auch unter www.buecherhallen.de/volksdorf-blog-umzug-02-2018/

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